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Dynamische Bildsprache |
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Viele Digitalkameras bieten ein Motivprogramm "Sport". Dieses soll Motive in
Bewegung scharf abbilden und ist daher sehr kurzzeitorientiert. Durch kurze Verschlusszeiten werden Bewegungen "eingefroren". Aber natürlich lassen sich Objekte in Bewegung auch ohne ein spezielles Sport-Motivprogramm festhalten, sofern sich die Objekte in eine bestimmte Richtung gleichmäßig bewegen.
Dazu zieht man die Kamera während des Auslösens parallel zur Bewegungsrichtung genau in der Geschwindigkeit des Objekts mit. Möchten Sie z.B. ein rennendes Pferd ablichten, ziehen Sie die Kamera während der Aufnahme einen Moment lang mit dem Motiv mit, sobald das Pferd im Sucher bzw. auf dem Display erscheint. Das Pferd wird scharf abgebildet, während der Hintergrund unscharf erscheint. Die Bewegung wirkt so sehr dynamisch.
Um schöne Mitzieheffekte zu erzielen, sollte man die Verschlusszeit eher zu lang als zu kurz wählen. Natürlich richtet sich die Verschlusszeit auch nach der Geschwindigkeit des Objekts. Wählen Sie in jedem Fall eine Verschlusszeit zwischen 1/60 und 1/15 Sekunde in der Blendenautomatik.
Sofern möglich, machen Sie mehrere Aufnahmen, denn das Ergebnis lässt sich vorher nie genau einschätzen. Hilfreich für die Aufnahme von sich bewegenden Objekten sind einige Kamera-Modelle mit Bildstabilisator, wenn sie über eine zweite Betriebsart für Mitzieheffekte ausgestattet sind.
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