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Tierfotografie in freier Wildbahn |
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Tierfotografie wird häufig unterschätzt, denn sie erfordert viel Einsatz, Geduld und nicht zuletzt Zeit. Freilebende Tiere zu fotografieren ganz besonders. Allerdings bedeutet dies nicht, dass man einfach nur lange genug in der Natur ausharren muss, und schon kommt man zu gelungenen Aufnahmen.
Zur technischen Ausstattung sollte eine große Speicherkarte gehören, damit man das Medium nur selten oder gar nicht zu wechseln braucht. Die mögliche Vergrößerungsleistung im Telebereich sollte das Aufnehmen aus großen Entfernungen ermöglichen. Ein Stativgewinde sollte die Kamera unbedingt haben. Vor allem aber muss die Kamera extrem leise sein, mit einem fast unhörbaren Verschluss. Hat man die Tiere erst mal verscheucht, bleibt die Bühne oft für Stunden leer. Nicht nur für Unterwasseraufnahmen lohnt ein Unterwassergehäuse, es bietet auch an Land guten Schutz gegen Staub, Sand, Nebel etc. Für Spaziergänge im Regen eignen sich aber auch schon wetterfeste Gehäuse, wie es z. B. die µ [mju:] 400 Digital von Olympus bietet. Es muss also nicht gleich die teure Profi-Ausstattung sein.
Hat man die passende Ausrüstung, genügend Zeit und Geduld, das richtige Licht, fehlen immer noch die Motive. Eine gute Portion Fachwissen ist hier hilfreich. Wer weiß, wo wann welche Tiere natürlicherweise zu finden sein könnten, ist einfach eindeutig im Vorteil. Hierzu lohnt es sich entweder Fachliteratur wälzen oder Ortskundige zu befragen.
Im Frühling sorgen helles Licht und frisches Grün für einfachste Aufnahmebedingungen. Und im Wald kann sich der Fotograf im lichten Grün verstecken, ohne in seiner Sicht all zu sehr behindert zu werden. Im Winter hat man zwar noch freiere Sicht, dies gilt aber auch für die Tiere. Abgesehen davon, dass die Lichtverhältnisse schwieriger sind. Dass man sein Beobachtungsobjekt mit dem Wind im Rücken belauert, ist den meisten von uns sicherlich noch aus diversen Indianerfilmen bekannt. Dies gilt selbstverständlich auch in der Tierfotografie.
Aufnahmen von Kleinsttieren wie Schmetterlinge oder andere Insekten benötigen eine gute Makrofunktion und kurze Verschlusszeiten. Für Aufnahmen von schwimmenden oder fliegenden Tieren sind lange Brennweiten von ca. 300 bis 800 Millimetern unverzichtbar. Eine feste Montierung sollte es ermöglichen, die Bewegungen verfolgen zu können. Aufnahmen am Wasser bekommen ihren besonderen Reiz durch die Reflexionen auf der Wasseroberfläche.
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