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Test DVD

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 Helligkeit  Kontrast  Farbe
 Zusammengesetztes Bild  Bildrauschen  Auflösung

TV-Bild optimal einstellen

Die meisten TV-Geräte laufen mit eingestellten Bildparametern, so wie sie der Hersteller vorgegeben hat. Doch das muß nicht immer die optimale Einstellung sein. Denn häufig sind Kontrast und Farbintensität zu hoch eingestellt, um im Verkaufsraum möglichst positiv "glänzen" zu können. Zu Hause sind die räumlichen Gegebenheiten und die Lichtverhältnisse jedoch oftmals anders, so dass hier eine Nachjustierung der Voreinstellungen erforderlich scheint.

Nun ist es nicht immer einfach, mit Hilfe herkömmlicher TV-Sendungen alle Bildparameter optimal zu justieren, denn das von früher allseits bekannte Testbild gibt es so nicht mehr. Dafür gibt es aber unterschiedliche Test-DVDs mit diversen Testbildern. Am besten eignet sich zum Einstellen der Bildparameter die Test-DVD der Fa. Burosch, mit der jedes TV-Gerät in wenigen Minuten überprüft und eingestellt werden kann.

Die folgenden Erklärungen beziehen sich auf die Testbilder dieser Burosch Test-DVD, die in keinem Heimkino fehlen sollte.    www.burosch.de


Helligkeit

    Pluge-Testbild auf der Burosch-DVD
Die Helligkeits-Einstellung beeinflusst in erster Linie den sogenannten Schwarzpegel. Darunter versteht man, wie stark dunkle Bildstellen aufgehellt werden. Am besten stellt man die Helligkeit mit einem "Pluge-Testbild" ein. Dieses Testbild enthält auf der linken Seite zwei Balken, die erst bei genauem Hinsehen zu erkennen sind.

Stellen Sie den Helligkeits-Einsteller so ein, dass der dunklere Balken gerade im Hintergrund verschwindet, während der hellere gerade noch zu sehen ist.
 
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Kontrast

    Pluge-Testbild auf der Burosch-DVD
Die Kontrast-Einstellung beeinflusst in erster Linie den Weißpegel der dargestellten Bilder. Dieser Parameter sollte sehr sorgfältig justiert werden, denn es kann allzu schnell passieren, dass Details in hellen Flächen verloren gehen. Je nach Technologie (Röhre oder LCD/DLP) unterscheiden sich die Verfahren zur Einstellung des Kontrastes.

Zur Kontrast-Einstellung bei Röhrengeräten verwenden Sie das "Pluge-Testbild". Stellen Sie den Kontrast zuerst auf einen sehr kleinen Wert ein und beobachten Sie die nach Helligkeitswerten abgestuften Rechtecke im Testbild. Erhöhen Sie nun den Kontrast und beobachten Sie dabei die Breite des obersten hellsten Rechtecks. Sobald die Fläche breiter wird als die darunterliegende, "blüht" der Phosphor der Bildröhre auf. Der Effekt: Benachbarte dunkle Bildstellen werden überdeckt und die Auflösung sinkt.

    Grautreppen-Testbild auf der Burosch-DVD
Anders verhält sich die Einstellung bei TV-Geräten, die mit LCD- oder DLP-Technologie arbeiten (Rückpro-TVs). Verwenden Sie in einem solchen Fall ein Testbild mit abgestuften Graubalken. Justieren Sie den Kontrast so, dass die beiden hellsten Balken noch gut voneinander zu unterscheiden sind. Wird der Kontrast zu hoch eingestellt, nähern sich die beiden Flächen an und sind im schlimmsten Fall beide gleich.

Wichtig:  Bei vielen Geräten können sich Helligkeit und Kontrast gegenseitig beeinflussen. Daher solte diese Einstellung solange wiederholt werden, bis beide den Vorgaben entsprechen.
 
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Farbton und Farbsättigung

    Blaufolien-Testbild auf der Burosch-DVD
 
    Farbbalken-Testbild auf der Burosch-DVD
Bei einer NTSC-Wiedergabe müssen sowohl Farbsättigung als auch Farbton eingestellt werden. Bei Wiedergaben im PAL-System geschieht dies automatisch. Der optimale Abgleich zwischen Farbton und Sättigung gelingt am besten mit einem Blaufilter, das der Burosch-DVD beigelegt ist. Aktivieren Sie hierzu das Folientestbild mit den 3-teiligen spiegelbildlichen Farbbalken in den Farben Cyan, Magenta und Blau. Schauen Sie jetzt durch die Folie und verändern Sie den Einsteller für Farbsättigung so lange, bis alle sechs Bereiche des Testbildes den gleichen blauen Farbton aufweisen.

Eine weiteres Testbild zur Einstellung der Farbsättigung ist der Norm-Farbbalken. Stellen Sie hier den Farbsättigungsregler so ein, dass die rote Fläche ein sattes Rot aufweist aber nicht in die Nachbarfelder überstrahlt.
 
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Zusammengesetztes Bild

    FUBK-Testbild auf der Burosch-DVD
Zur kompletten Überprüfung aller Grund- und Serviceeinstellungen eignet sich am besten das FuBK-Testbild (das ist die Abkürzung für "Funkbetriebskommission"). Es hat viele Ähnlichkeiten mit dem Standard-Testbild vieler Sendeanstalten.

Die geometrischen Eigenschaften werden anhand der Gitterlinien beurteilt. Das Bild ist in seiner Größe richtig eingestellt, wenn die Kreislinie rund ist und den oberen und unteren Bildröhrenrand gerade berührt. Alle Gitterlinien sollten waagrecht und senkrecht geradlinig verlaufen. Die Gitterflächen sollten gleich groß sein.

Die Farbwiedergabe ist in Ordnung, wenn die Farben Weiß, Gelb, Cyan, Grün, Magenta, Rot, Blau und Schwarz von links nach rechts zu sehen sind.

Die Schärfe des Bildes ist gut, wenn sich die feinen schwarz-weißen Linien im unteren Bildbereich klar unterscheiden lassen. Aber auch in den Bildecken sollte die Schärfe kontrolliert werden. Alle acht Grauflächen sollen deutlich voneinander abgegrenzt sein und keinerlei störende Farbflecken sollten das neutrale Grau verfremden.

Anmerkung: Geringfügige Abweichungen der Testbilddarstellung sind technisch bedingt möglich. Bei erheblichen Abweichungen sollten Sie sich aber an geschultes Fachpersonal wenden.
 
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Bildrauschen

    100% Rot Testbild auf der Burosch-DVD
Mit dem Testbild 100% Rot läßt sich gut kontrollieren, wie beim jeweiligen Gerät das Farbrauschen ausgeprägt ist. bei einem TV-gerät ohne Rauschen ist die gesamte Rot-Fläche stabil, ohne jegliche Schwankung. Rauscht der Fernseher oder der angeschlossene DVD-Player wirkt das Bild instabil und unruhig. Am besten läßt sich das entdecken, wenn man nicht genau auf das Bild schaut, sondern etwas daneben, z.B. auf den Rand des Gerätes.
 
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Auflösung

    Auflösung-Testbild auf der Burosch-DVD
Die Auflösung kontrollieren Sie am besten mit dem Auflösungs-Testbild. Dazu sind die drei Dreiecke gedacht. Die Dreiecke bestehen aus Linien, die immer schmaler werden und aufeinander zulaufen. Ein ideales TV-Gerät zeigt die Linien fein aufgelöst bis zum Ende, wo sie aufeinander treffen. Reale Geräte lassen die Linien schon deutlich früher verschmelzen. Seitlich der Dreiecke sind MHz-Angaben angebracht, an denen man ablesen kann, bis zu welchem Punkt die Linien sich noch klar abgrenzen. Je höher die Frequenzangabe, desto größer ist die Auflösung des TV-Gerätes. Die Dreiecke stehen entprechend für horizontale, vertikale und diagonale Auflösung.
 
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