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 Thermisches Verfahren  Piezoelektrisches Verfahren
 Tintenstrahl-Drucker und Rasterdruck


Tintenstrahl-Drucker sind wahre Alleskönner. Sie eignen sich zum Ausdrucken von Texten, Grafiken
 und Fotos. Sie bedrucken Papier, indem winzig kleine Tintentröpfchen mit hoher Geschwindigkeit durch eine Düse zielgenau auf den Druckpunkt geschossen werden. Hierbei fährt ein Druckkopf zeilenweise vor dem zu bedruckenden Papier entlang. Die Tinte befindet sich in einer Patrone auf dem beweglichen Druckkopf. In der Regel werden Tinten in den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz eingesetzt. In manchen Fällen verwendet man zusätzlich noch eine hellere Cyan und Magenta Farbe, um den Ausdruck von Fotos zu optimieren.
Je nach Hersteller kommen zwei unterschiedliche Druck-Technologien zur Anwendung.

Thermisches Verfahren

Das am häufigsten verwendete Verfahren ist der thermische Tintenstrahldruck (Hewlett-Packard, Canon, Lexmark).
Hier wird die Tinte im Druckkopf erhitzt. Die entstehende Dampfblase produziert einen Überdruck, der einen Tintentropfen durch eine der bis zu 400 vorhandenen Düsen auf das Papier feuert. Neuere Tintenstrahl-Drucker erreichen eine Schussfrequenz von bis zu 18kHz sowie mehr als 7 Millionen Tintentropfen pro Sekunde.



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Piezoelektrisches Verfahren

Tintenstrahl-Drucker von Epson arbeiten nach dem piezoelektrischen Verfahren. Durch Anlegen eines elektrischen Impulses dehnt sich ein Piezo-Kristall in der Druckdüse aus und erzeugt eine Druckwelle, der den Tintentropfen aus der Düse auf das Papier schießt. Durch Steuern der elektrischen Spannung die an den Piezo-Kristall gelegt wird, lässt sich die abgegebene Tintenmenge sehr fein dosieren.




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Tintenstrahl-Drucker und Rasterdruck

Tintenstrahl-Drucker könen keine Halbtöne drucken. Farbnuancen werden durch Rasterung erzeugt, d.h. für einen Bildpunkt gibt es mehrere "Druckpunkte". Die trotzdem erreichbare hohe Qualität wird durch technische Lösungen wie hohe Druckauflösung (bis zu 2800 dpi) und übereinander setzen von drei oder mehr Farben (Mischen) erreicht.

Für optimale Ergebnisse, z.B. beim Drucken von Fotos, muss Spezialpapier verwendet werden, das die Tinte schnell aufnimmt und ein Verlaufen des Druckpunktes verhindert.

Achtung:
Bedingt durch die Rasterung kann beim Ausdrucken von Bildern die Ausgabegröße des Bildes nicht ohne weiteres aus der Bildauflösung abgeleitet werden.

s. auch -> Pixel, Punkte, Ausgabegrößen

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