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TV-Geräte - kaufen & einstellen -


Vor dem Kauf...

Sie beabsichtigen Ihren alten TV zu ersetzen? Dann stehen Sie möglicherweise vor einer Entscheidung - kommt wieder ein konventionelles Gerät mit Röhre in Frage - oder soll der Neue schon an der Wand hängen?
Und dann die Viefalt des Angebots. Nun, die Entscheidung ist gar nicht so schwer, wenn Sie die richtigen Prioritäten setzen.

Doch eins vorweg. Auch wenn einige Medien es anders darstellen - der klassische Röhren-Fernseher ist noch lange nicht tot. Und Sie kaufen auch keine alte Technik. Gerade im oberen Preissegment der Röhren-TVs bekommen sie modernste Digital-Technik mit Bildverbesserungs-Technologien, die identisch sind mit denen der Flachbildschirme. Denn die Aufgabenstellung ist ja immer die Gleiche: Aus einem elektrischen Signal ein möglichst realitätsechtes Bild zu zaubern.

Röhren-TVs
Nimmt man die Erwartung an eine gute Bildqualität als Voraussetzung, sind Röhren-TVs in jedem Fall die preiswerte Alternative. Ausgestattet mit einer guten, hochauflösenden Bildröhre und Technologien wie PixelPlus (Philips), Acuity (Panasonic) oder D.I.S.T (JVC) erhalten Sie scharfe und flimmerfreie TV-Bilder, von denen preiswerte Flachbildschirme, ob Plasma oder LCD, nur träumen können.

Und Argumente, dass Designerstücke unbezahlbar seien, gehören der Vergangenheit an. Natürlich kann man ein Röhrengerät nicht an die Wand hängen, aber dort wo es sich harmonisch auf einer Konsole in den Wohnraum integriert, geben diese "Kästen" immer noch ein gutes Bild ab, in des Wortes doppelter Bedeutung. Und es bleibt nicht nur beim guten Bild. Aufgrund ihrer Größe bieten Röhren-TVs immer noch Platz für größere Lautsprecher. Und die machen nun mal den guten Ton.

ok... Röhren-TVs haben auch einige Nachteile. Je größer der Bildschirm, desto schwerer der Kasten. Bei 82cm (36 Zoll) Bildschirmdiagonale ist hier Schluß. Möchten Sie größere Bilder sehen, müssen Sie auf andere Bildtechniken ausweichen. Auch kämpfen die Techniker mit Geometrie-Verzerrungen an den Bildrändern, aber mit Erfolg. Hochwertige Markengeräte zeigen hier wirklich nur noch geringe Fehler, die auch nur auffallen, wenn man einen der neuen Flachbildschirme als Bezug nimmt. Denn diese Fehler kennt man hier ja nicht.

In den klassischen Bildschirmgrößen 29 Zoll (72cm Diagonale) und 32 Zoll (82cm Diagonale) besetzen die Röhren-TVs nach wie vor die Spitzenposition, denn flache Plasma-TVs sind größer und LCD-TVs rücken erst langsam in dieser Größenklasse vor.

Flachbildschirme
Flachbildschirme sind chick, in der Regel Design-Highlights und sparen Platz. Hinzu kommt das besondere "Kino-Feeling", wenn sich die Bilder auf einer großen Fläche, direkt auf der Zimmerwand bewegen.

Verfolgt man die Medien, so scheinen bei den "Flachen" zwei Technologien um die Vormachtstellung im Wohnzimmer zu kämpfen - und die Frage lautet "Plasma" oder "LCD". Aber so einfach ist die Antwort nicht, denn genau genommen kann man beide Technologien zur Bilddarstellung so einfach nicht vergleichen.

Plasma-TVs
Plasma-Displays decken hauptsächlich die größeren Bildformate ab 82cm Diagonale (32 Zoll) ab. Liebäugeln Sie mit großen Formaten, bleibt nur die Plasma-Technologie. Die Bildqualität ist unabhängig vom Blickwinkel immer gut und die Darstellung von unterschiedlichen Schwarzwerten (Schatten, Bildtiefen) ist nahezu ideal. Mit den richtigen Signalquellen (DVD-Player) und der richtigen Verbindung (RGB oder YUV) erhalten Sie Heimkino-Qualität auf höchstem Niveau.

Nachteilig zeigt sich bei den Plasmas der relativ hohe Stromverbrauch und die Gefahr des Einbrennens bei statischen Bildern, wie sie bei Computeranwendungen durchaus vorkommen. Im Vergleich zu Röhren-TVs sind die Herstellungskosten wesentlich höher, was die hohen Einstandspreise erklärt.

LCD-TVs
War die Bildqualität der ersten LCD-TVs noch eher bescheiden, so bessert sich dies mit jeder Gerätegeneration. LCD-TVs besetzen bei den "Flachen" überwiegend die Position der kleineren Bildschirmformate unterhalb von 21 Zoll (55cm Diagonale). Dies wird aber nicht mehr lange so bleiben, denn die ersten großflächigen LCDs stehen bereits in den Regalen.

Aufgrund der schnellen Entwicklung der LCD-Technologie sind im Markt Geräte aus den unterschiedlichsten Generationen zu finden, was sich klar in den Unterschieden der Bildqualität bemerkbar macht. Im Vergleich zu Röhren- und Plasma-TVs hinken hier die LCDs aber nach wie vor hinterher. Der Grund liegt in der Technologie. LCD-Panels streuen ihr Licht überwiegend nach vorne ab. Bei seitlicher Betrachtung verlieren die Motive schnell an Helligkeit. Weitere Nachteile sind die Schwarzwert-Darstellung und die Reaktionszeit der einzelnen Zellen bei schnellen Helligkeitswechseln, was zu Bewegungsunschärfen und anderen Artefakten führt. Zwar arbeiten die Hersteller mit Hochdruck an der Optimierung, aber erst bei Geräten der aktuellen und der künftigen Generationen sind hier schon Verbesserungen zu erkennen. Entsprechend hoch sind die Preise in Relation zur Bildschirmgröße.

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Wie kaufen...

Ob Röhre, Plasma oder LCD - damit es kein Fehlkauf wird, sollten Sie sich das Gerät Ihrer Wahl vorher in einem Fachgeschäft ansehen. Beachten Sie hier, dass Sie eine reale Betrachtungs-Umgebung haben. Oft stimmen die Beleuchtungs-Umstände und die Betrachtungs-Abstände nicht. Manche TVs stehen auf dem Boden, andere wieder in 1,8 Meter Höhe. Beides taugt nicht für eine Beurteilung. Und das Bild das man Ihnen zur Vorführung zeigt, ist meistens schlecht (verrauscht oder überscharf).

Bestehen Sie beim Kauf eines TVs darauf, dass man Ihnen die Geräte Ihrer Wahl mit einem einwandfreien Signal vorführt. Am besten von einer DVD. Vielleicht hat der Händler ja eine Test-DVD. Diese Scheiben eignen sich eigentlich am besten zum Vergleichen. Wie siehe unten...

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Prüfen und einstellen

Die meisten TV-Geräte laufen mit eingestellten Bildparametern, so wie sie der Hersteller vorgegeben hat. Doch das muß nicht immer die optimale Einstellung sein. Denn häufig sind Kontrast und Farbintensität zu hoch eingestellt, um im Verkaufsraum möglichst positiv "glänzen" zu können. Zu Hause sind die räumlichen Gegebenheiten und die Lichtverhältnisse jedoch oftmals anders, so dass hier eine Nachjustierung der Voreinstellungen erforderlich scheint.

Nun ist es nicht immer einfach, mit Hilfe herkömmlicher TV-Sendungen alle Bildparameter optimal zu justieren, denn das von früher allseits bekannte Testbild gibt es so nicht mehr. Dafür gibt es aber unterschiedliche Test-DVDs mit diversen Testbildern. Am besten eignet sich zum Einstellen der Bildparameter die Test-DVD der Fa. Burosch, mit der jedes TV-Gerät in wenigen Minuten überprüft und eingestellt werden kann.

Wie Sie hierbei vorgehen, erfahren Sie hier:   TV-Bild optimal einstellen.

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