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Schritt für Schritt zur eigenen DVD |
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Klassische Videorecorder und DVD-Recorder haben eines gemeinsam, man kann mit ihnen TV-Sendungen und Filme aufnehmen und archivieren. Das wars dann auch schon. Die Qualität der Aufnahmen, die vielfältigen Möglichkeiten bei Aufnahme und Wiedergabe und vor allem das Handling dagegen, lassen den alten VHS-Recorder ziemlich antiquiert erscheinen.
Trotz der vielen neuen Möglichkeiten die ein DVD-Recorder bietet, gestalten sich Anschluss und Inbetriebnahme recht einfach. Vorausgesetzt man geht systematisch vor und beachtet ein paar kleine Dinge. Welches der drei Recordersysteme (DVD-RAM, DVD--RW oder DVD+RW) Sie hierbei verwenden ist dabei eher zweitrangig.
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Auspacken und Vorbereiten |
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| Grundausstattung |
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2 Scartkabel und 1 digitales Audiokabel sollten Sie zusätzlich bereithalten |
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| notwendig: Eine DVD zum Aufnehmen, sinnvoll: Einen DVD-Film zum Prüfen der Wiedergabe |
Zum Lieferumfang eines DVD-Recorders gehören mit Sicherheit ein Netz- und ein Antennenkabel und die Batterien für die Fernbedienung, um das Gerät in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. In der Regel reicht das aber nicht. Zusätzlich benötigen Sie ein vollbeschaltetes Scartkabel zur Verbindung des DVD-Recorders mit dem TV-Gerät und, wenn Sie einen Sat-Receiver benutzen, noch ein zweites Scartkabel für die Verbindung Sat-Receiver DVD-Recorder.
Da DVD-Recorder auch gute DVD-Player sind und Sie mit Sicherheit auch vorbespielte DVDs mit digitalen Tonformaten abspielen werden (Dolby Digital oder DTS), sollten Sie sich gleich ein digitales Audiokabel zur Verbindung des Recorders mit dem AV-Receiver besorgen.
Und dann wäre noch das Aufnahme-Medium selbst, also der DVD-Rohling, auf den Sie ihre erste Aufnahme "brennen". Nicht immer gehört diese erste Scheibe zum Lieferumfang.
Zudem ist es hilfreich, wenn Sie eine normale (bespielte) DVD zur Hand haben, um im ersten Schritt die Wiedergabe-Funktion prüfen zu können.
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Anschließen |
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1. Schritt: Anschließen an TV-Gerät und erste Prüfung der Wiedergabe
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Beispiel JVC DR-M1 DVD-Recorder |
Betrachten Sie ihren neuen DVD-Recorder im ersten Schritt als reinen DVD-Player und stellen Sie zuerst die Wiedergabe-Funktion sicher.
Verbinden Sie den Recorder über das vollbeschaltete Scartkabel mit dem TV-Gerät (z.B. AV-1 Buchse des Recorders mit AV-1 des TV-Gerätes).
Aktivieren Sie die Fernbedienung und das Bildschirm-Menü des Recorders (s. Bedienungsanleitung). Auf dem Bildschirm des TVs sollte jetzt ein Menü erscheinen.
Legen Sie eine bespielte DVD in den Recorder und aktivieren Sie die Play-Funktion. Die Wiedergabe von Bild und Ton sollte jetzt automatisch beginnen (das macht das vollbeschaltete Scartkabel). Möglicherweise sind Bild und Ton aber noch nicht optimal (das Optimieren folgt später).
Im nächsten Schritt versorgen Sie den DVD-Recorder mit dem Aufnahmesignal. |
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2. Schritt: Recorder an Antenne bzw. Sat-Receiver anschließen
Empfang über die Hausantenne Verbinden Sie den Hausantennen-Anschluß mit dem DVD-Recorder (RF-IN) und die Buchse RF-OUT des DVD-Recorders mit dem TV-Gerät.
Empfang über Satellit Hier haben Sie zwei Möglichkeiten den Sat-Receiver mit dem DVD-Recorder zu verbinden.
Die sichere Methode:
Verbinden Sie AV-1 des DVD-Recorders mit AV-2 des Sat-Receivers und schließen Sie das TV-Gerät an die AV-1 Buchse des Sat-Receivers an. Der Fernseher ist in diesem Fall nicht mehr direkt über ein Scartkabel mit dem DVD-Recorder verbunden.
Vorteil dieser Konfiguration: Sie können auch fernsehen, wenn der DVD-Recorder ausgeschaltet (vom Netz getrennt) ist. Starten Sie die Play-Funktion schaltet der Sat-Receiver automatisch auf DVD-Wiedergabe. Nachteil: Nicht alle Sat-Receiver geben über die AV-1 Buchse ein S-Video- oder RGB-Signal ab. Das bedeutet, dass Sie möglicherweise nicht die optimale Bildqualität einer DVD nutzen können.
Die bessere Methode: Verbinden Sie AV-1 des DVD-Recorders mit dem TV-Gerät und AV-2 des DVD-Recorders mit AV-1 des Sat-Receivers. In diesem Fall muß zum Fernsehen der DVD-Recorder auch eingeschaltet sein. Vorteil: Mit einem vollbeschaltetem Scartkabel erreichen Sie die optimale Bildqualität einer DVD. Sat-Receiver mit nur einer Scartbuchse ermöglichen nur diese Konfiguration.
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Einstellen |
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1. Schritt: Einstellen und optimieren der Wiedergabe
Damit das Bild in optimaler Qualität übertragen wird müssen einige Einstellungen vorgenommen werden. Hierzu müssen Sie wissen, ob Ihr TV-Gerät in der Lage ist, RGB-, S-Video- oder sogar YUV-Signale zu verarbeiten. Das erfahren Sie aus der Bedienungsanleitung oder aus dem asbyon.com Produkt-Katalog. Hilfe erhalten Sie auch unter Tipps & Tricks DVD-Player.
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Beispiel JVC DR-M1 DVD-Recorder |
Leider erkennen die Geräte nicht automatisch die beste Übertragungsmöglichkeit, so dass diese Einstellung manuell durchgeführt werden muß. Wird diese Anpassung nicht vorgenommen sehen Sie z.B. keine Farbe oder Sie haben eine schlechte Bildqualität.
Empfängt das TV-Gerät die Signale an seiner AV-Buchse z.B. in RGB, muß auch die korrespondierende AV-Buchse des Zuspielers (in diesem Fall der DVD-Recorder oder der Sat-Receiver) in den RGB-Modus geschaltet werden. Das geht ganz einfach:
Aktivieren Sie hierzu das Bildschirm-Menü (On Screen Menü) des DVD-Recorders und wählen Sie Setup (Beispiel JVC DR-M1). Suchen Sie sich den Menüpunkt, mit dem die Anschlüsse konfiguriert werden können.
2. Schritt: Sender einstellen
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Beispiel JVC DR-M1 DVD-Recorder |
Empfangen Sie über Kabel oder über die normale Hausantenne müssen Sie die Sender einstellen. Das geht heutzutage spielend einfach. Besitzen Sie ein modernes Fernsehgerät, besteht die Möglichkeit alle Sendereinstellungen einschließlich der Reihenfolge der Positionierung, vom TV zum DVD-Recorder zu übertragen. Suchen Sie im Setup-Menü des DVD-Recorders "Sendereinstellung" (meistens unter Grundeinstellungenn zu finden). Aktivieren Sie die Funktion "TV-Link". Jetzt werden alle Daten über das vollbeschaltete Scartkabel automatisch übertragen.
Können TV und DVD-Recorder nicht miteinander, ist jeder DVD-Recorder in der Lage, die Sender automatisch zu suchen. Aktivieren Sie in diesem Fall die Funktion "AUTO".
Empfangen Sie über einen Sat-Receiver erübrigt sich diese Einstellung, da der Recorder in diesem Fall sein Aufnahmesignal über seine AV-1 oder AV-2 Buchse vom Sat-Receiver erhält.
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Aufnehmen |
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Beispiel JVC DR-M1 DVD-Recorder |
Alle DVD-Recorder haben eines gemeinsam. Die Aufnahmezeit ist begrenzt. Grund ist die endliche Speicherkapazität der DVD von 4,7GByte, die nur eine Stunde Aufnahme ermöglicht, dafür aber in bestmöglicher Qualität, weit besser als Sie es vom bisherigen Fernsehen gewohnt sind.
Damit auch ein kompletter Spielfilm oder mehr auf eine DVD passt, müssen die digitalen Daten des Aufnahmesignals kleingerechnet werden. Das erledigt jeder DVD-Recorder für Sie und bietet dazu unterschiedliche Qualitätsstufen und damit unterschiedliche Aufnahmezeiten an. So können Sie bei einigen Modellen bis zu acht Stunden aufnehmen. Mehr zu Aufnahmezeit und Bildqualität finden Sie unter Tipps & Tricks DVD-Recorder.
Um die erste Aufnahme zu testen, legen Sie einen beschreibbaren Datenträger, also je nach System eine DVD-RAM, DVD-RW oder eine DVD+RW in die Schublade. Wählen Sie den Sender den Sie aufnehmen möchten und drücken Sie einfach die Taste mit dem roten Punkt (OTR-Funktion; OTR steht für One-Touch-Recording). Die Aufnahme beginnt. Stoppen Sie nach einiger Zeit die Aufnahme und schalten Sie auf Wiedergabe. Jetzt sollten Sie die zuvor aufgenommene Sendung am Bildschirm sehen.
Timer-Aufnahmen
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Beispiel JVC DR-M1 DVD-Recorder |
Natürlich können Sie mit jedem DVD-Recorder, wie bei einem herkömmlichen Videorecorder auch, Timer-Aufnahmen vornehmen. ShowView-Eingaben sind selbstverständlich möglich. Beim Programmieren einer Timer-Aufnahme hilft immer das On-Screen-Menü und die Bedienungsanleitung.
Aufnahmesteuerung vom Sat-Receiver
Empfangen Sie über einen Sat-Receiver, bieten die meisten DVD-Recorder eine zusätzliche Besonderheit: Die vom Sat-Receiver gesteuerte Timer-Aufnahme. Hierzu programmieren Sie die Timer-Aufnahme am Sat-Receiver. Der DVD-Recorder steht in diesem Fall in Standby und wird über das Scartkabel vom Sat-Receiver in den Aufnahmemodus versetzt.
Aufnahmesteuerung über den Fernseher
Stammt Ihr DVD-Recorder und Ihr TV-Gerät vom gleichen Hersteller, lässt sich möglicherweise die Aufnahme direkt über den Fernseher steuern. Voraussetzung ist, die Fernbedienung des Fernseher hat eine REC-Taste. Wählen Sie in diesem Fall das aufzunehmende Programm am Fernseher aus und drücken Sie dann die REC-Taste auf der TV-Fernbedienung. Der DVD-Recorder beginnt dann mit der Aufnahme. Am Fernseher können Sie dann weiter zappen, während die Aufnahme des ursprünglichen Programms weiter läuft.
Aufnahme-Medien
DVD-Recorder ermöglichen das Aufnehmen auf wiederbeschreibbaren (RW-Medien) oder einmalbeschreibbaren (R-Medien) DVDs. Einmalbeschreibbare DVDs (DVD-R, DVD+R) sind heute recht preiswert und genügen zum Archivieren von Aufnahmen. Mit der DVD-R erreichen Sie die höchste Kompatibilität beim Abspielen der Aufnahmen auf anderen DVD-Playern.
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Kompatibilität
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Beispiel JVC DR-M1 DVD-Recorder |
Natürlich kann die aufgenommene DVD sofort und jederzeit auf dem DVD-Recorder wieder abgespielt werden. Soll die Aufnahme aber auf einem anderen, herkömmlichen DVD-Player wiedergegeben werden, kann es zu Problemen kommen. Um dies zu umgehen haben die Hersteller in den DVD-Recorder eine Funktion eingebaut, die sich "Finalisieren" oder "Fixieren" nennt. Während des Finalisierens gibt man der DVD noch zusätzliche Informationen mit auf den Weg, um die Kompatibiliät mit anderen Playern sicherzustellen. Der Vorgang des Finalisierens wird am Ende der Aufnahme durchgeführt und kann je nach Gerät einige Minuten Dauern. Ausnahme: Bei DVD-Recordern die nach dem +RW Prinzip arbeiten, entfällt dieser Vorgang.
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Editieren
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Beim Nachbearbeiten einzelner Aufnahmen haben alle drei DVD-Recorder Systeme nur ein Feature gemeinsam, das Erstellen der Index- oder Play-Liste. Hier wird auf der DVD eine kleine Bibliothek erstellt, in der alle Aufnahme-Daten festgehalten werden. Mit Hilfe dieser Liste kann der Beginn jeder Aufnahme schnell und leicht gefunden werden. Lästiges Hin- und Herspulen, wie man es vom Videorecorder her kennt, entfällt. Einige Recorder vergeben automatisch jeder Aufnahme einen Namen, den sie aus dem Videotext ableiten. Natürlich kann man diesen Namen auch ändern.
Weitere umfangreiche Möglichkeiten zum Nachbearbeiten einer Aufnahme bieten dann nur die Systeme DVD-RAM und DVD-RW, die beide den VRF-Modus unterstützen (DVD-RAM macht das grundsätzlich, DVD-RW nur, wenn man es dem Recorder zu Beginn der Aufnahme sagt). Im Video-Recording-Format (=VRF) ist es möglich, beliebig definierbare Bereiche verschiedener Aufnahmen in frei wählbarer Reihenfolge zu kombinieren (max. 99 Szenenfolgen). Somit bieten diese Formate Hobbyfilmern und Werbeunterdrückern eine sinnvolle Hilfe.
DVD+RW Recorder, die VRF nicht unterstützen, erlauben nur das Unterdrücken einzelner Szenen. Das reicht gerade zum Ausblenden von Werbeblöcken aus.
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Anmerkung
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Ein DVD-Recorder richtig eingesetzt, macht wirklich Freude. Die o.a. Schritte beschreiben die vielfältigen Möglichkeiten dieser komplexen Maschinen nur im Wesentlichen. Um noch mehr aus diesen Geräten heraus zu holen, kommen Sie aber an einer Sache nicht vorbei; dem Studium der Bedienungsanleitung.
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