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Testbericht EasyShare V550 Digitalkamera von Kodak
 Beschreibung  erster Eindruck  Handhabung
 Ausstattung  Test-Eindrücke  Fazit
 Überblick  verfügbare Bilder  

Beschreibung




Kompakte Digitalkamera mit integriertem 2,5 Zoll TFT Farbmonitor und Blitz, CCD Sensor mit effektiven 5,0 Megapixel, Schneider Kreuznach C-VARIOGON-Objektiv mit 3-fach optischem Zoom, 4-fach Digital-Zoom, äquivalent ISO 80-160 (automatisch), ISO 80/100/200/400/800 (manuell), 32 MB interner Speicher, zusätzlich Speicherung auf SD-Card oder MultiMedia-Card möglich, Aufzeichnung von Video-Sequenzen mit Ton, Serienbildfunktion mit 3 Bilder/Sekunde, USB-Schnittstelle (2.0), AV-Ausgang, Lithium-Ionen Akku, Kodak EasyShare Kamerastation "Fotorahmen" 2 im Lieferumfang. Kodak EasyShare Kamera- und Druckerstation optional erhältlich. Speicherung im DCF Standard (EXIF 2.21).

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Erster Eindruck

Futuristisch anmutende Bedienelemente
Das aufwändig gestaltete Metallgehäuse besticht durch seine harmonische Komposition unterschiedlich bearbeiteter Oberflächenstruk-turen und Varianten im Finish.

Auch die Schalter auf der Oberseite sind ungewöhnlich anzuschauen: Statt Buttons wurden Segmente aus der Bedienfläche herausgetrennt. Aus dem Inneren der Kamera heraus blau beleuchtet macht das einen recht futuristischen Eindruck.

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Ausstattung

Im ansprechenden Metallgehäuse der V550 arbeitet ein CCD-Sensor mit 5,36 Megapixel Gesamtauflösung, von denen 5,0 Megapixel effektiv für den Aufzeichnungsprozess genutzt werden. Hiermit sind Bildauflösungen von 2576 × 1932 Pixel möglich. Darüber hinaus sind Bildauflösungen von 4,4MP, 4,0MP, 3,1MP und 1,8MP einstellbar.

Die Empfindlichkeit ist ISO-äquivalent zwischen 80 und 160 (automatisch) oder entsprechend ISO 80, 100, 200, 400 und 800 manuell einstellbar.

Das C-VARIOGON Objektiv von Schneider-Kreuznach mit optischem 3fach-Zoom besitzt eine Brennweite von 36 mm bis 108 mm (KB-äquivalent) bei einer Anfangslichtstärke von f/2,8 bis f/4,8.

Für die Belichtungssteuerung stehen eine Automatik, ein Porträt-Modus und die Motivmodi (SCN) "Sport", "Landschaft", "Nahaufnahme", "Nachtporträt", "Nachtlandschaft", "Schnee", "Strand", "Text", "Feuerwerk", "Blumen", "Museum", "Selbstporträt", "Party", "Kinder", "Gegenlicht", "Einfrieren", "Kerzenlicht", "Sonnenuntergang" sowie "Benutzerdefiniert" zur Verfügung. Außerdem ist eine Belichtungskorrektur von ±2 LW in 1/3LW Stufen möglich.

Die Energie kommt von einem Lithium-Ionen-Akku, gespeichert wird auf SD-Card
Das eingebaute Blitzgerät mit automatischer Zuschaltung bei schlechten Lichtverhält-nissen ist manuell abschaltbar und kann mittels Vorblitz den "Rote-Augen-Effekt" reduzieren. Die Reichweite beträgt maximal 3,2m im Weitwinkel-Bereich.

Neben Standbildern bietet die V550 auch Serienaufnahmen mit 3 Bilder/Sekunde (maximal 5 Bilder bei beliebiger Qualität und eine MPEG-4 Video-Funktion mit Tonaufzeichnung. Letztere zeichnet in VGA-Auflösung mit 30 Bilder/Sekunde auf. Die Aufnahmezeit ist hierbei von der Speicher-kartenkapazität abhängig.

Zur Bildkontrolle dient ein großes 2,5 Zoll (6,35cm) Innen-/Außen-Farbdisplay mit einer Auflösung von 230.000 Pixel und großem Anzeigewinkel von 170 Grad. Zudem ist ein optischer Echtbild-Sucher integriert.

Gespeichert wird entweder intern bis ca. 32MB oder auf einer optional erhältlichen SD-Memory oder MultiMedia-Card. Das Datei-Format ist JPEG, wobei drei Komprimierungsstufen wählbar sind.

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Handhabung

Die kompakte und grundsätzlich rechteckige Kameraform wird durch die unterschiedlichen Oberflächen strukturiert und optisch gelockert.

Für den sicheren Halt sorgt ein vorderseitig eingelassener, waagerecht verlaufender flacher Griffsteg und eine genoppte Oberflächenstruktur auf der rückseitigen Grifffläche für den Daumen.

Der rechteckige Auslöser ist spürbar glatter als das umgebende Metallgehäuse, sodass haptisch deutlich erkennbar ist, wo sich dieser befindet. Zudem ist er aus Kunststoff gefertigt, was einen anderen Temperatureindruck spüren lässt.

Links davon befindet sich ein Button, mit welchem der integrierte Blitz modifiziert werden kann und weiter links daneben der ON/OFF-Button.

Die Reihenfolge leuchtet nicht unbedingt ein, erweist sich in der Praxis jedoch auch nicht als störend, zudem sich auch hier die Buttons fühlbar voneinander unterscheiden. Der ON/OFF-Button ist zudem gegen unbeabsichtigtes Betätigen in die Oberfläche eingelassen worden.

Links daneben befinden sich die eingangs erwähnten Buttons, die aus der Metalloberfläche herausgeschnitten sind.
Startet man die Kamera, leuchten die Schnittkonturen pulsierend blau auf, um dann die Automatikposition ganz links dauerhaft zu illuminieren. Wechselt man zu der Einstellung Portrait, pulst wieder die gesamte Reihe in blauem Licht, um dann die gewählte Position blau leuchtend anzuzeigen.

Bei diesen Beschreibungen dürfte schon jedem klar sein, das es sich bei der Kamera um eine Ausführung handelt, die für die Freizeit gedacht ist. Das Styling in Verbindung mit den Effekten und den damit verbundenen Funktionen deutet klar darauf hin.

Neben der Einstellung "Portrait" befinden sich die Modi "SCN" (Scene-Einstellungen mit 19 voreingestellten Aufnahmeprogrammen) und, symbolisiert durch eine stilisierte Videokamera, der Video-Aufnahme-Modus. Eben alles was man in der Freizeit so braucht, um auf die Schnelle Erinnerungsfotos, kurze Videos oder unkomplizierte Portraits zu machen.

Die Kamera startet zügig und beinahe geräuschlos. Das flüssig arbeitende und hell abbildende TFT-Display zeigt nur sehr kurz das Kodak-Logo - kaum lang genug, um es richtig wahrnehmen zu können.

Das Display lässt sich, etwa um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern, mittels oberem Segment des quadratischen Vierwegschalters abschalten; stattdessen kann man nun zur Kontrolle des Bildausschnitts den winzigen optischen Sucher nutzen.

Wesentlich mehr Komfort bietet natürlich das aktivierte Display, denn hier kann man die aktuellen Aufnahmeeinstellungen überblicken und erhält Informationen, wie die Anzahl der verbleibenden Aufnahmen oder die gewählte Bildgröße.

Das Menü auf dem Display ist ungewöhnlich. Statt einer Liste der entsprechenden Funktionen mit nachfolgenden Einstellungsoptionen präsentiert sich der Aufbau umgekehrt. Links ist also untereinander zu lesen: "Aus", "Aus", "5,0 MP" und rechts davon sind die Symbole für die jeweilige Einstellung angeordnet. Wenn das nicht eine Annäherung an die arabische Schreibweise, also von rechts nach links, darstellen soll, dann ist es schleierhaft, welchem Zweck es dienen soll. Die Lesbarkeit wird jedenfalls nicht gesteigert. Im Gegenteil, die Orientierung ist gestört. Zudem ist die Auswahl an Symboldarstellungen oft nicht eben konform.
Erst nach einer Weile bemerkt man, dass der jeweilige Programmpunkt noch einmal als Text nebst Symbol oberhalb der Liste eingeblendet wird. Doch das ändert die Lage nicht wirklich, denn die Ansicht bleibt eine Zerrissene. Die Orientierung fällt eher schwer, man muss sich auf zwei Zeilen konzentrieren. Die Organisation als Endlosliste macht die Sache zudem nicht einfacher.

Allgemein ist die Kamera jedoch so aufgebaut, dass sie leicht zu bedienen ist und die im Wesentlichen zu erwartenden Einstellungen ohne Ausflug ins Menü direkt erreicht werden können.

Die Buttons für die Bildbetrachtungsfunktionen sind englisch als Text bezeichnet, das fällt Nutzern ohne Englisch-Kenntnisse sicher anfangs schwer, wird jedoch dadurch etwas aufgefangen, dass die Buttons sauber in einer Reihe untereinander angeordnet sind. Zu einem uneingeschränkten "EasySharing" kommt es dadurch jedoch nur bei Menschen, die Englisch (wenigstens im Ansatz) verstehen.

Die mehrsprachig angelegte Bedienungsanleitung erleichtert die ersten Schritte etwas und erklärt die Eigenheiten des frisch erstandenen Geräts. Eigen ist dabei leider auch das Papier, denn die Anleitung neigt zum Zuklappen.

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Test-Eindrücke

Die oberseitig aus dem Gehäusematerial herausgeschnittenen Buttons sind ebenso hübsch wie auch empfindlich. Man muss peinlichst darauf achten, die Schaltflächen nicht versehentlich zu verbiegen.

Das Display arbeitet auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut und abgesehen von einem wenig störenden, jedoch meist üblichen Farbrauschen gibt es nichts zu beanstanden. Die Schärfeleistung ist dabei akzeptabel.

Die blaue Beleuchtung ist sehr hell und kann in manchen Situationen störend wirken. Bei Dunkelheit wirkt das blaue Licht etwas blendend und drängt sich dann sehr in den Vordergrund.

Die Bilddateien wirken überzeugend und weisen eine klare Farbtrennung, sowie einen guten Schärfeeindruck auf.

Die Schärfecharakteristik der Optik trennt Objekte im Bildvordergrund gut vom unscharf erscheinenden Hintergrund, was bei Kameras dieser Klasse durchaus nicht üblich ist.
Zu den Rändern hin ergibt sich im Weitwinkelbetrieb eine leicht tonnenförmige Verzeichnung. Der Helligkeitsabfall des Objektivs ist mit ca. 4% bis an die Bildecken heran sehr gut, nur zu den äußersten Ecken hin, kommen noch einmal 11% hinzu. Die Schärfeleistung ist auch im Nahbereich gut, sie leidet nur ein wenig unter der weiteren Verarbeitung der Daten in der Kamera.

Bei homogenen Flächen im Bild, sowie bei feinen Bildstrukturen wird ein Farbrauschen sichtbar, das sich bei stärkerer Vergrößerung (über das normale Maß hinaus) mit sichtbaren JPG-Artefakten mischt.
Bei normalen Vergrößerungen macht sich das als Flirren in feinen Details bemerkbar. Aus der Nähe betrachtet wirken die Details wattig.
Das Farbrauschen fällt auch schon bei üblichen Vergrößerungsmaßstäben auf - je nach Bildmotiv mehr oder weniger. Hinzu kommt ein leichter Hang zum Blau bei eigentlich neutralen Bildflächen.

Kontrastreiche Bildelemente werden zu den Rändern hin stärker werdend von feinen Farbsäumen flankiert. Dabei werden dunkle vor hellen Bildteilen noch gut differenziert abgebildet ohne zu ausschließlich schwarzen Flächen zu verwaschen.

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Fazit / Bewertung

Bei der EasyShare V550 liegt man richtig, wenn man eine kompakte Digitale für den täglichen Gebrauch sucht, die ein angenehm futuristisches Design bietet, ohne überkandidelt zu wirken. Die Zoomoptik von Schneider-Kreuznach kann zudem auch eingefleischte Markenfetischisten zum Kauf bewegen.

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Überblick

  Handhabung:  
    Haptik:    
    Ergonomie:    
    Bedienungsanleitung:    
    Bedienkomfort:    
  Ausstattung:  
    Gehäuse:    
    Zoom:    
    Programme:    
  Bildqualität:  
    Fotos:    
    Video:    
  Geschwindigkeit:  
    Einschaltzeit:    
    Bildfolgezeit:    
  Verarbeitung:      
  Anfassqualität:      
  Lieferumfang:      
  Preis / Leistung      
  Gesamtnote 70%
  Plus:    + sehr gutes Objektiv
     + ansprechendes Design
  Minus:    - Gerätebeschriftung in englisch und ohne Symbole
  Fazit:    Die Kodak EasyShare V550 spricht Markenfetischisten wie Designbegeisterte    gleichermaßen an.
     - empfehlenswert -
  Vergleichbare Modelle:
    Canon - Digital IXUS 55
    Casio - EXILIM EX-Z500
    Casio - EXILIM EX-S500
    Nikon - COOLPIX S1
    Fuji - FinePix Z1
    Konica Minolta - DiMAGE X1
    Sony - DSC-T5
  Support:    www.kodak.de
  Preis:    389,- Euro bei Markteinführung
      durchschnittlicher Marktpreis ca. 290,- Euro

  
  Tester:    MM  FR

Verfügbare Bilder

Front Rückseite in Docking-Station Menü

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