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| Testbericht NAD T744 AV-Receiver |
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Beschreibung |
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5.1-Kanal AV-Receiver mit integriertem Dolby-Digital, DTS und ProLogic-II Decoder, 5 x 50 Watt Dauer-Ausgangsleistung an 4 und 8 Ohm im Surround-Modus, EARS (Enhanced Ambience Recovery System) Music Surround Mode, Extended Bass Funktion zur optionalen Zuschaltung des Subwoofers wenn alle Lautsprecher auf Large stehen, Soft Clipping Funktion, RDS-Tuner mit 30 Stationsspeichern, analoger 5.1-Eingang, vier koaxiale und zwei optische Digital-Eingänge, YUV-Anschlüsse, solide Lautsprecher-Ausgänge für A + B Schaltung mit Schraubklemmen. Beleuchtete, lernfähige Fernbedienung HTR 2 und Multiroom Fernbedienung ZR2 im Lieferumfang.
Erhaltlich in den Farben grau und titan.
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Produkt-Katalog/Datenblatt
Im Forum nach "T 744" suchen
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Erster Eindruck |
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Die Optik des T744 fügt sich nahtlos in das bekannte, eher dezente, NAD Design ein. Die aus edlem Aluminium gefertigte Front, die als "Visitenkarte" eines Gerätes gelten kann, schafft Vertrauen in die auf den ersten Blick verborgenen inneren Werte des Receivers.
Lediglich die zusätzliche Abdeckung für die Front Eingänge ist in Kunststoff gehalten. Der ebenfalls aus Aluminium gefertigte Lautstärke-Regler fasst sich gut an und läuft satt und präzise. Das gut ablesbare und optisch ansprechende Dot-Matrix-Display ist im NAD-typisch ovalem Look gehalten.
Auf der Rückseite findet sich die bei AV-Receivern gewohnte Anschlussvielfalt. Hervorzuheben sind die bananensteckertauglichen Lautsprecheranschlüsse, ein vollwertiger Netzschalter, sowie der bei NAD Verstärkern unverzichtbare "Soft Clipping Schalter" der die Lautsprecher (wenn gewünscht) vor schädlichen Verzerrungen schützt.
HDMI Anschlüsse sind im Ausstattungspaket nicht berücksichtigt.
Die Fernbedienung liegt ergonomisch beim ersten Eindruck gut in der Hand und die Tastenanordnung wirkt optisch nicht überladen.
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Ausstattung |
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Der NAD T 744 verfügt über 5 Endstufen, die jeweils 50 Watt Dauerausgangsleistung (bei gleichzeitiger Belastung aller Kanäle) im Surround Modus und 105 Watt an 8 Ohm bzw. 145 Watt an 4 Ohm im Stereo Modus bei einem Klirrfaktor von 0,08% liefern.
Neben den üblichen Decodern für Dolby Digital, DTS und Dolby ProLogic II unterstützt der Receiver auch DTS Neo:6 und die NAD-eigenen Surround-Modi EARS und Matrix 7.1.
Anschlussseitig besitzt der T 744 neben einem Front-AV Eingang mit S-Video und Kopfhörer-Buchse weitere acht analoge Stereo-Eingänge an der Rückseite. Davon sind fünf Eingänge mit einer Composite-Video-Buchse ausgestattet, und drei dieser Eingänge zusätzlich mit S-Video-Buchse. Zudem stehen zwei optische und vier koaxiale Digital-Eingänge sowie ein analoger 5.1-Kanal Eingang zur Verfügung.
Über den 5.1-Kanal Vorverstärker-Ausgang lässt sich der Receiver auch mit einer separaten Mehrkanal-Endstufe verbinden, indem die entsprechenden Brücken entfernt werden. Direkte Endstufen-Eingänge sind aber nur für die Front- und Center-Kanäle ausgeführt. Für den Anschluss eines aktiven Subwoofers stehen zwei Ausgänge bereit.
Als zusätzliche Besonderheit bietet der T 744 für eine zweite Hörzone einen Multiroom-Ausgang für Audio.
HDMI-Anschlüsse besitzt der AV-Receiver nicht, was aber in dieser Preisklasse auch noch nicht unbedingt erwartet wird. Dafür sind aber zwei YUV-Videokomponenten-Eingänge und ein entsprechender Ausgang vorhanden. Der integrierte RDS Tuner mit 30 Speicherplätzen erlaubt den Empfang analoger Radioprogramme.
Über den vollwertigen Netzschalter auf der Rückseite lässt sich der Receiver komplett vom Netz trennen.Die in acht Sprachen ausgeführte, auf zwei Hefte verteilte Bedienungsanleitung liegt im DIN A4 Format vor. Jede Sprache umfasst 30 Seiten. Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich. Die Texte sind ausführlich und verständlich, aber in relativ kleiner Schrift gedruckt.
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Handhabung |
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Dank des übersichtlichen Anschlussterminals und verständlicher Beschriftung erfolgt der Anschluss des Receivers problemlos. Sämtliche Lautsprecher-Ausgänge sind als solide Schraubklemmen ausgeführt und lassen auch den Anschluss mit Bananensteckern zu. Für die Konfiguration der Lautsprecher ist der Anschluss eines Fernsehers an den MONITOR OUT Ausgang (Composite-Video oder S-Video) notwendig, damit das Setup-Menü überhaupt sichtbar wird. Am Component-Video Ausgang erscheint das OSD-Menü allerdings nicht. Eine Konfiguration über das Punktmatrix-Display des T 744 ist nicht möglich.
Das On-Screen-Menü selbst ist übersichtlich und leicht verständlich, sodass auch Einsteiger die Einstellungen intuitiv durchführen können. Der Weg ins Menü an sich ist dabei weniger durchsichtig, da die Tastenbezeichnungen des Gebers diesbezüglich etwas verwirren. Hier startet nicht die Taste "Menü" sondern eine beliebige Cursor-Taste oder die "Enter"-Taste das Menü. Wie auch der Rest des Menüs beschränkt sich das Lautsprecher-Setup auf das Wesentliche. Die Test-Ton Funktion, die man instinktiv hier suchen würde, ist jedoch nur über eine Extra-Taste auf der Fernbedienung aktivierbar, das aber dann ohne Menü-Unterstützung.
Die beiliegende Fernbedienung liegt trotz ihrer Größe gut in der Hand und lässt sich in den wichtigsten Funktionen einhändig bedienen. Die Tasten sind großzügig ausgeführt und vermitteln einen deutlichen Druckpunkt. Die Doppelbelegung einiger Tasten sorgt allerdings für Verwirrung, da nicht unbedingt ersichtlich ist, welche Funktion gerade aktiv ist. Wird eine Taste betätigt, so schaltet sich für einige Sekunden eine dezente Hintergrundbeleuchtung ein, wodurch die Bedienung auch in dunklen Räumen ermöglicht wird. Leider werden die Bezeichnungen für die Quellenwahl über die Zehnertastatur nicht mit beleuchtet, was jedoch weniger ins Gewicht fällt.
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Test-Eindrücke |
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In Verbindung mit dem DVD-Player NAD T 585 als Zuspielgerät überzeugte der T 744 mit einer sehr sauberen, verzerrungsfreien Musik-Wiedergabe. So gefiel Pink Floyd's "Money" von der SACD "The Dark Side Of The Moon" mit seinem sehr dynamischen, differenzierten Klang sowohl in Stereo als auch im Multi-Channel Modus. Hier zeigte sich die preisklassenbezogene, sehr gute homogene klangliche Abstimmung des NAD sehr deutlich.
Die auf dem Papier auf den ersten Blick überschaubare Verstärkerleistung des NAD von jeweils 50 Watt im Surround Modus war für das Test-System Dynaudio Audience 122 vollkommen ausreichend. Auch Film-Soundtracks spielte der T 744 mit höchster Präzision. Die THX-zertifizierte Podrace-Szene aus "Episode I" wirkte authentisch und fesselnd. Die Wasserbomben in "U-571" detonierten druckvoll, während die Stimmwiedergabe in allen Situationen sehr gut verständlich war.
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Fazit / Bewertung |
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NAD setzt den Akzent beim T744 auf die fundamentalen Werte. Er zeichnet sich durch seinen ausgezeichneten Klang aus, ist aber wahrlich nichts für Ausstattungsfanatiker. Nur fünf Endstufen und kein HDMI erscheinen auf den ersten Blick nicht mehr ganz zeitgemäß, in der Praxis wird aber ein darüber hinaus gehender Boxenpark eher auf wenig Akzeptanz stoßen, zumal der Großteil der DVDs auch weiterhin nur mit 5.1 Surround-Sound angeboten werden. - Der NAD T744 verkörpert in seiner Gesamtheit einen realen Understatement Receiver. -
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Handhabung: |
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Inbetriebnahme: |
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Bedienungsanleitung: |
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Bedienkomfort: |
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Fernbedienung: |
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Ausstattung: |
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integrierte Decoder: |
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Wiedergabeformate: |
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Ausgangsleistung: |
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Anschlüsse: |
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digital |
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analog |
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Lautsprecher |
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Klang: |
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Verarbeitung: |
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Anfassqualität: |
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Preis / Leistung: |
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Gesamtnote |
83% |
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Stromverbrauch: |
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Betrieb: |
50 Watt im Leerlauf |
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Standby: |
unter 1 Watt |
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Plus: |
+ ausgezeichneter Klang |
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+ gute Bedienbarkeit mit OSD |
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Minus: |
- keine Auffälligkeiten |
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Fazit: |
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Musikalischer 5.1-Kanal AV-Receiver mit sauberer Verarbeitung und ausgezeichnetem Klang. |
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- sehr empfehlenswert - |
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Vergleichbare Modelle: |
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Denon - AVR 2307 |
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Harman Kardon - AVR 240 |
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Onkyo - Onkyo - TX-SR603 E |
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Sony - STR-DA1200 ES |
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Support: |
www.nad.de |
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Preis: |
699,- Euro bei Markteinführung |
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durchschnittlicher Marktpreis: nicht ermittelbar |
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