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| Testbericht Pentax K100D digitale Spiegelreflex-Kamera |
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Beschreibung |
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Kompakte und leichte (ca. 560g*) Spiegelreflex Digitalkamera mit Wechselobjektiv-Aufnahme (Pentax KAF-Bajonett) sowie integriertem 2,5 Zoll TFT Farbmonitor und TTL-Blitz (inkl. Funktion zur Reduktion des Rote-Augen-Effekts), Gehäuse mit Fiberglas-verstärkung und darunter liegenden Metallchassis, Interline-Interlace CCD mit Primärfarbfilter im DX-Format (23,5 x 15,7mm) mit effektiven 6,1 Megapixel Auflösung, SAFOX VIII Autofokussystem mit TTL-Phasenerkennung und 11 Messfeldern, im Gehäuse integriertes Shake Reduction System (magnetisch gesteuert), Speicherung auf SD-Card, Serienbildfunktion mit 2,8 Bilder/Sekunde, USB-Schnittstelle (2.0).
Speicherung nach DCF Standard (EXIF 2.21) und DPOF Unterstützung. * ohne Batterien und Speicherkarte
Der Preis ist inklusive eines 18-55mm Standardzoom.
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Produkt-Katalog / Datenblatt
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Erster Eindruck |
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Die PENTAX K100 D trumpft mit einem relativ geringen Gewicht, einer sehr kompakten Bauweise und einem dynamischen und zugleich zurückhaltend gestalteten Äußeren auf. Die Kunststoffhülle wirkt ungewöhnlich stabil und das mattschwarze Finish sorgt für ein seriöses Äußeres.
Durch das große Angebot an Optiken für den PENTAX- eigenen Anschluss kann man sich mühelos ein kleines Arsenal an Objektiven für jeden Zweck beschaffen. Damit ist sie für Profi- wie Hobbyfotografen gleichermaßen attraktiv.
Die Benutzerführung arbeitet teils mit Symbolen und Bedienfeldern, wie sie aus dem Amateursektor bekannt sind.
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Ausstattung |
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Die Pentax K100 D ist als digitale Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiv-Aufnahme konzipiert. Das "K" in der Typbezeichnung verweist auf die Verwendungsmöglichkeit von Objektiven mit "Pentax K-Bajonett" (KAF2-, KAF- und KA). Zwar wurde das K-Bajonett Mitte der 70-er Jahre eingeführt, doch nach Einführung der AF-Technik blieb der mechanische Anteil dieses Bajonett-Anschlusses unverändert. Somit können im Prinzip alle alten Objektive mit diesem Anschluss direkt und ohne Adapter an die K100 D angeschlossen werden.
Um dem Anschluss die nötige Stabilität zu verleihen, wurde das darunter liegende Chassis aus Edelstahlblech gefertigt. Das kompakte und 560 g leichte Kunststoffgehäuse der K100 D wurde zusätzlich mit Fiberglas verstärkt.
Der verbaute CCD-Sensor mit einer Auflösung von effektiven 6,1 MegaPixel wurde schon erfolgreich in einigen Nikon-Kameras verwendet.
Ein integrierter magnetischer Bildstabilisator, Pentax eigenes Shake Reduction System (SR), soll Verwacklungen ausgleichen. Dies funktioniert unabhängig vom Objektiv über zwei im Gehäuse integrierte magnetisch gesteuerte Sensoren, welche die Bewegungen messen und den Aufnahmesensor durch entsprechende Gegenbewegung in optimaler Position halten.
Über den optischen Spiegelreflexsucher mit Dioptrienausgleich (-2.5 bis +1.5 dpt.), welcher 96% des Sucherbildes abdeckt, kann mittels Abblendtaste die Schärfentiefe kontrolliert werden.
Zur Bildkontrolle und für Menü-Einstellungen ist ein 2,5 Zoll (6,4cm) LCD-Monitor integriert. Der Monitor mit einer hohen Auflösung von 210.000 Bildpunkten verfügt über einen sehr hohen Betrachtungswinkel von 140° in alle Richtungen.
Der 11-Punkt-Autofokus (SAFOX VIII) arbeitet mit einem System aus neun Kreuzsensoren. Die Wahl des AF-Feldes erfolgt entweder automatisch, auch mit Schärfenachführung, oder ist nach Bedarf manuell (als Spot AF) ansteuerbar. Bei Verwendung älterer Optiken ohne AF läßt sich die Schärfe selbstverständlich nur manuell einstellen.
Verschiedene Belichtungsmess-Verfahren stehen dem Fotografen zur Auswahl: das Matrix- oder Mehrfeldmess-System, welches mit 16 Messfeldern operiert, die mittenbetonte Integralmessung oder die Spotmessung.
Zur Belichtungssteuerung stehen eine Programmautomatik (AE), Belichtungsautomatik mit Verschlusszeitenvorwahl, Belichtungsautomatik mit Blendenvorwahl, manuelle Belichtung und Langzeitbelichtung zur Verfügung. Hinzu kommen einfache Aufnahmemodi und Motivprogramme für Porträit, Landschaft, Nahaufnahme, Sport/Action, Porträit bei Nacht, Nachtaufnahme, Strand/Schnee, Dokumentaufnahme, Sonnenuntergang, Kinder, Haustiere, Kerzenlicht, Museum. Eine Belichtungskorrektur, welche Über- und Unterbelichtung von bis zu ±2 EV erlaubt, ist wahlweise in Schritten von 1/3 EV oder 1/2 EV möglich.
Der elektronisch gesteuerte Verschluß erlaubt Verschlusszeiten bis 30 s. und 4000tel s., sowie die Langzeit-Belichtungseinstellung Bulb.
In der Serienbildfunktion sind bis 2,8 Bilder pro Sekunde möglich. In der Belichtungsreihenfunktion, die mit je 3 Variationen arbeitet, ist der Belichtungsabstand wahlweise in 1/2 oder 1/3 LW-Schritten einstellbar.
Neben automatischer Lichtempfindlichkeitseinstellung ist eine manuelle Einstellung bis ISO 3200 möglich.
Das automatisch zuschaltbare Blitzgerät mit Leitzahl 13 (bei ISO 200) nimmt im aktivierten Zustand eine genügend weite, von der Objektivparallaxe entfernte Position ein, um das Risiko roter Augen bei portraitierten Personen zu mindern. Natürlich gibt es auch den üblichen "Red Eye Reduction"-Vorblitz, der diesen Effekt ebenfalls mindert. Eine Belichtungskorrektur ist für den Blitz um ±2 LW möglich. Zusätzlich befindet sich auf der Kameraoberseite ein Aufsteckschuh für einen Systemblitz.
Neben dem Dateiformat JPEG gibt es auch die Möglichkeit, unkomprimierte Rohdaten des CCD-Sensors im herstellereigenen Rohdatenformat (RAW) aufzunehmen. Dabei werden die Daten, damit keine Detailinformation verloren geht, nach der Digitalisierung ohne eine weitere kamerainterne Bearbeitung auf das Speichermedium geschrieben.
Als Speichermedien stehen entweder SD Memory-Karten bis mit maximal 2 GB oder alternativ SDHC-Karten (nach Firmware-Update) mit wesentlich größerer Kapazität zur Verfügung. ||Bild: Karte Klappe||
Die Verbindung zum Computer wird per Datenkabel über eine USB 2.0 Schnittstelle hergestellt.
Die Stromversorgung erfolgt durch vier Akkus oder Batterien des Typs AA. Neben Alkali-Batterien, Lithium-Batterien oder NiMH-Akkus dieses Typs können alternativ auch zwei Lithium-Einwegbatterien des Typs CRV3 eingesetzt werden können.
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Handhabung |
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Obwohl die K100D als digitale SLR, verglichen mit einer Kompaktkamera, ungleich schwerer ist, kann man sie bequem und sicher mit einer Hand halten.
Das Griffstück, in dem sich die vier Mignonzellen befinden, ragt weit aus der Gehäusefläche heraus und endet vorn mit einer schrägverlaufenden, schon beinahe scharfen Kante.
Doch anstatt Unbequemlichkeit zu verursachen, bieten die auf diese Weise entstehenden schrägen Flächen einen ungleich guten Komfort. Die scharfe Kante vorn ermöglicht zusammen mit der Gummiauflage eine sehr gute und sichere Führung der Kamera und verhindert ein Abrutschen des Geräts auch dann, wenn es im Hochformat von den Fingern der rechten Hand herabhängend gehalten wird. Der Daumen sichert die Position, indem er seinen Platz hinter der rückseitigen Wulst einnimmt. In dieser Halteposition ergibt sich mühelos eine exakte Senkrechte. Von Unruhe oder Unausgewogenheit ist beim Halten im Quer- wie im Hochformat nichts zu bemerken.
Mignonzellen als Energiespender scheinen im ersten Augenblick etwas ungewöhnlich für eine semiprofessionelle SLR, doch halten diese lange vor, da der Monitor als größter Verbraucher lediglich zur Bildkontrolle oder zum Einstellen der Aufnahmeparameter genutzt wird.
Das Firmenlogo prangt an der Spitze des weit über die Optik hervorragenden integrierten Blitzelements.
Per Knopfdruck kann der integrierte Blitz entriegelt werden. Er springt mit einem deutlichen Klacken dynamisch aus seiner Ruheposition. Dass der Blitz nicht rein mechanisch funktioniert, zeigt die Tatsache, dass er, wenn die Kamera deaktiviert ist, nicht entriegelt wird. Die beiden Beine, auf welchen der Blitz sich erhebt, um möglichst weit von der optischen Linie des Objektivs entfernt zu sein, ruhen links und rechts von einem Standard-Blitzschuh in ihren stabilen und fast unsichtbaren Drehgelenken.
Der Blitzschuh ist bis zu seiner Verwendung mit einem schwarzen Kunststoffplättchen versehen um weniger auffällig zu sein und vor allem, um vor Verschmutzung geschützt zu werden.
Hinter dem Blitzschuh beginnt der Einzugsbereich des Suchers mit einer schmalen geriffelten Schiebeleiste zur Einstellung des Dioptrieausgleichs bei Fehlsichtigkeit. Diese Funktion ist bei einer SLR ein absolutes Muss, da der Sucher (mit wenigen Ausnahmen) zwingend benutzt wird und dies mit einer Brille auf der Nase nicht eben einfach gelingt. Der Sucher selbst ist, als eines der wichtigsten Elemente einer Spiegelreflexkamera, mit einer Augenmuschel aus stabilem Gummi gerahmt und steht ausreichend aus der Fläche hervor.
Der Auslöser auf dem vorderen Oberteil des Griffsegments ist leicht nach vorn geneigt in die schräg abfallende Fläche eingelassen, so dass man ihn mit dem Zeigefinger kaum verfehlen kann. Er wird vom ON/OFF-Rädchen umschlossen, dessen vorspringende Nocke mit griffigen Rillen versehen ist.
Neben den Stellungen ON und OFF existiert noch eine Weitere, die mit dem Symbol einer Blende bezeichnet ist. Hier kann ein Testfoto aufgenommen werden, mit dem die Arbeitsblende (Tiefenschärfe) kontrolliert wird. Die Aufnahme erscheint zur Sichtung auf dem TFT- Display, wird jedoch nicht dauerhaft gespeichert. Auch ein Einzoomen in die Probeaufnahme ist nicht möglich. Wird ein beliebiger Button betätigt, verschwindet die Voransicht.
Hinter dem Auslöser links befindet sich der Über-/ Unterbelichtungsbutton (+/-). Der gemessene Wert kann in halben Stufen um zwei Blenden nach oben oder unten korrigiert werden. Im Aufnahmeprogramm C (Custom = eigene Einstellung) kann der Wert auf Wunsch auch in Drittelstufen variiert werden.
Die zusätzliche Bezeichnung AV (Aperture Value = Blendenwert) ist an dieser Stelle zunächst unklar. Natürlich bedeutet AV eine Blendenvoreinstellung, doch das Programm wird schon durch das Programmwahlrad geboten. Wozu also das AV-Kürzel? Die Bedienungsanleitung sollte Aufschluss bieten. Die Anleitung ist angesichts der Komplexität der Kamera umfassend und liegt vollständig in gedruckter Form vor. Auf den Seiten 14 und 15 wird eine erste Schemazeichnung geboten, die mit kurzen Hinweisen versehen ist, die jedoch nicht über die offensichtlichen Bezeichnungen hinausführen. Erst die Seiten 98/99 zeigen eine weitere Schemazeichnung der Kamera, bei denen es explizit um die Erklärung der Bedienelemente geht. Weiterführende Seitenhinweise werden angeboten, die Bemerkung, dass mittels fraglichem Button Belichtungskorrektur und Blendeneinstellung vorgenommen werden können, führen zu Seite 142 und 147.
Seite 142 erklärt, wie man die Belichtung korrigiert, was bereits bekannt war. Seite 147 ergänzt mit weiteren Erklärungen zur gleichen Funktion. Eine konkrete Erklärung in Bezug auf das zusätzliche Kürzel AV bleibt aus.
Offensichtlicher sind dazu die zahlreichen Bezeichnungen auf dem Programmwahlrad ganz links auf der Oberseite, wo es leicht schräg nach außen gestellt angebracht von drei Seiten erreichbar ist.
AUTO PICT bildet grün unterlegt die Standarteinstellung, in der alles Notwendige automatisch geregelt wird.
Ein grüner, schmaler Strich der davon ausgeht, fasst optisch die fünf anderen automatischen Voreinstellungen (Portrait, Landschaft, Blumen, Sport und Nachtportrait in Symbolform dargestellt) mit der Standarteinstellung zusammen. Ein Modus, der den Blitz deaktiviert, folgt auf diese Reihe. Die erste Einstellung jenseits der grünen Markierung ist die SCENE- Einstellung; sie bietet 8 weitere vorkonfigurierte Aufnahmeprogramme.
Die übrigen fünf Punkte auf dem Wahlrad umfassen eine Pragrammeinstellung (P), zwei halbautomatische Programme (TV und AV), einen manuellen Modus (M) und die Einstellung Bulb (B). Letztere hält, für den Fall dass man Langzeitbelichtungen machen möchte den Verschluss beliebig lange geöffnet.
Das anschlagfrei arbeitende Wahlrad ist griffig und rastet sauber. Die aktuelle Einstellung wird kurzzeitig auf dem rückseitigen Display dargestellt.
Gleich unterhalb vom Wahlrad wird der Blitz entriegelt, sofern er nicht automatisch aktiviert wird.
Zur Anzeige der vorgenommenen Einstellungen dient ein LCD-Display auf der Oberseite rechts. Die Anzeige ist nicht beleuchtet, die Werte können bei allzu großer Dunkelheit zum größten Teil jedoch auch im Sucher abgelesen werden.
Die Rückseite der Kamera macht einen aufgeräumten Eindruck. Es scheint kaum möglich, dass man die Übersicht verlieren könnte.
Die Bedienelemente sind angemessen dimensioniert und ausreichend weit voneinander entfernt angebracht. Die Beschriftung ist angenehm groß und deutlich lesbar gesetzt; weiß (genau genommen Silber) stechen die Bezeichnungen hervor, die während des Aufnahmemodus benutzt werden. Selbst das Firmenlogo am unteren Rand des Displays vermag die gute Übersichtlichkeit keinen Deut zu beeinflussen.
Vier Buttons links vom Display folgen untereinander, durch geringe Details in Form und Abstand zueinander unterscheiden sie sich marginal jedoch deutlich genug. Die Funktionen sind eindeutig, Doppelbelegungen gibt es nicht.
Angefangen bei der Taste MENU, folgt die Löschtaste mit dem allseits bekannten Papierkorbsymbol, INFO darunter steht für optionale Einblendungen im Display zu den aufgenommenen Bilddaten; darunter schließt ein Button mit blauem Rechtspfeil (Wiedergabemodus) die Reihe nach unten ab. Die Buttons könnten durchaus etwas weiter herausstehen, lassen sich jedoch trotzdem gut bedienen.
Rechts oberhalb vom Display befindet sich ein waagerecht eingelassenes Rädchen sowie ein Button, der mit AE-L bezeichnet ist. Der Button dient zur Festsetzung des gemessenen Wertes um die Belichtungseinstellungen einer bestimmten Szene auf eine andere zu übertragen. Das Rädchen hingegen ist multifunktional: Blende, Zeit und Über-/ Unterbelichtung werden hier eingestellt. Die Position ist so gewählt, dass man es bequem mit dem rechten Daumen erreichen kann.
Ebenso gut erreichbar ist der Vierweg-Cursor darunter. Die vier Tasten umschließen eine Fünfte, die mit einem OK bezeichnet ist. Nach der Wahl einer Einstellung im Menü mittels der Cursortasten wird mit OK bestätigt.
Den Abschluss unten bilden der Button FN (eine etwas zu knappe Abkürzung für FunktioN) und ein Schiebeschalter mit dem Symbol einer sich bewegenden Hand, das für den Bildstabilisator steht.
Mit "Funktion" werden Einstellungen vorgenommen, die direkt zum Aufnahmemodus gehören. Bei den meisten Kompaktkameras sind die Funktionen Blitzeinstellung, Weißabgleich, Selbstauslöser (bzw. Bildreihe) und Aufnahmeempfindlichkeit über die Cursortasten zu erreichen. Im Falle der K100 D geht dem ein kleiner Umweg über die FN-Taste voraus.
Die nun im Display dargestellte Einblendung zeigt die Abbildung der Cursortasten mit den entsprechenden Funktionen. Auf diese Weise bleibt die rückseitige Ansicht auch in stressigen Situationen völlig relaxed und übersichtlich ohne dass es an wichtigen Funktionen fehlt. Optisch irritierende Doppelbezeichnungen kommen hier deshalb nicht vor.
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Test-Eindrücke |
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Mit der PENTAX K100D können sich Amateure wie Profis schnell zurechtfinden. Die einfachen Bezeichnungen und die Vermeidung von Doppelbelegungen der Bedienelemente erleichtern den intuitiven unkomplizierten Umgang mit dem Gerät enorm.
Der große Aktionsspielraum, was die Nutzung der Kamera anbelangt, lässt vorerst keine Langeweile aufkommen. Langeweile ist auch nicht zuletzt aufgrund der schnellen Serienbildfunktion ein Fremdwort.
Die Bildergebnisse sind sehr gut. Auch bei wenig Licht kommt es nicht zu einem sichtbaren Farbrauschen, Komprimierungsartefakte können ebenfalls nicht beobachtet werden - am Ende einer Vergrößerung am Computerbildschirm erwartet einen lediglich die übliche Pixelstruktur. Das prädestiniert die Ergebnisse natürlich für Vergrößerungen über das übliche Maß hinaus und lädt zur weiteren Bildbearbeitung ein. Sichtbare Artefakte, jedoch auf ein erträgliches Maß reduziert, ergeben sich erst bei sehr hohen Empfindlichkeitseinstellungen (z.B. 3200 ASA).
Der Standard für die Scharfzeichnung ist eher vorsichtig zu nennen. Wer direkt zu druckende oder auszubelichtende Endergebnisse benötigt, sollte manuell eingreifen (erhöhte Scharfzeichnung) um Details schon bei der Aufnahme betont schärfer zu zeichnen. Möglicherweise reicht das Auflösungsvermögen des Chips nicht ganz an einen Profi-Standard heran. Die Feinzeichnung entspricht dennoch einer gehobenen Erwartung, wenn man Amateurgeräte als Maßstab ansetzt. Die kleinste Schrift im Motiv, auch solche, die man mit dem bloßen Auge nicht mehr zu lesen vermag, wird deutlich sichtbar.
Die Farbdarstellung ist recht ausgewogen bis leicht überzeichnet. Farben wirken kräftig und neutrale Töne im Bild sind z.T. unruhig. Dennoch ergeben sich hieraus keine negativen Konsequenzen für die Feinzeichnung im Sinne eines zu kräftig angesetzten Kontrastes. Die Differenzierung bleibt feinfühlig.
Da die Standarteinstellung für den Weißabgleich "Bewölkung" jedoch etwas überreagiert und zu einem leichten Blaustich führt, scheint es jedoch je nach Ergebnis angeraten, bei farbsensitiven Aufnahmen den Weißabgleich manuell durchzuführen oder anschließend am Computer weiter zu optimieren (s.u.: RAW-Converter). Nach einer kurzen Überarbeitung (etwas Fachwissen vorausgesetzt) ist das Ergebnis inklusive natürlicher Hautfarbtöne perfekt.
Die Kamera reizt ihren Kontrastumfang voll aus. So kommt es, dass helle Bildpartien teils ohne oder mit wenig Zeichnung wiedergegeben werden. Zugunsten eines sehr ausgewogenen Gesamtergebnisses ist dieser Umstand allerdings meist zu verschmerzen. Dunklere Bildpartien erhalten dagegen in der Regel immer genügend Zeichnung.
Die mitgelieferte 18-55 mm-Zoomoptik verzeichnet gering tonnenförmig in Weitwinkeleinstellung und kaum sichtbar kissenförmig im Teleeinsatz. Die Vignettierung im Weitwinkelbereich fällt mit über 35% recht kräftig aus und auch mehr als 20% im Telebereich können nur wenig zufrieden stellen. Randunschärfen treten nicht auffällig hervor. Glücklich, wer Photoshop® in der aktuellen Version sein eigen nennen darf. Mithilfe des kostenlos downloadbaren RAW-Converters lassen sich einige der Unstimmigkeiten im Bild (Vignettierung, Farbsäume, etc.) unkompliziert am kalibrierten Monitor direkt ab Rohdatei optimieren.
Sehr schön sind die Unschärfen, die sich durch Mitziehen (bei bewegten Objekten) während der Aufnahme oder durch die Wahl einer Offenblende (für z.B. Portraits) ergeben. Als Gestaltungsmittel bei der Aufnahme bleiben deutliche Schärfeunterschiede im Motiv der Klasse der Spiegelreflexkameras vorbehalten.
Auch der nur über den Umweg als SCENE-Programm erreichbare Bildstabilisator hinkt dem aktuellen Stand etwas hinterher.
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Fazit / Bewertung |
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Die PENTAX K100 D erweist sich als geeignet für den ambitionierten Hobbyfotografen, wie auch für den preisbewussten Profi, für den es mehr als nur die wenigen kostspieligen Spitzenmarken gibt.
Wer sich z.B. an die ME-SUPER erinnert, wird sich auch im Klaren darüber sein, dass PENTAX an eine lange und erfolgreiche Tradition sehr guter und robuster SLR-Kameras anzuknüpfen vermag. Nicht zu vergessen sind da die unzähligen Fremdhersteller des Pentax-K-Bajonetts, das zwar technisch immer weiter verfeinert wurde, sich jedoch grundsätzlich kaum von seiner ursprünglichen Form unterscheidet. So scheint es möglich, dass zur Not auch ältere Optiken mit dem Gehäuse der K100D genutzt werden können.
Besser noch: wer wirklich zu den Anfängen zurück möchte, der sollte auch in der Lage sein, einfachste Lochblenden auf die Kamera zu montieren, da das Gerät selbst ganz ohne aufgesetzte Optik treu seinen Dienst tut. Die meisten anderen Geräte können hier nur lakonisch "Objektiv fehlt" konstatieren und verweigern ab diesem Punkt jede Aufnahmefunktion. Der Schritt, einen Gehäusedeckel mit einer Lochblende auszustatten, wird vielen experimentierfreudigen Fotografen willkommene Abwechslung bieten.
Dem hohen aktuellen Standart entsprechend, bilden natürlich Aufnahmen mit solchen Optiken die Regel, die schnell fokussieren und ebenso vollautomatisch wie manuell arbeiten. In Verbindung mit der Shake-Reduktion, dem Bildstabilisator also, stellen auch lange Brennweiten oder lange Belichtungszeiten kein Problem dar.
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Handhabung: |
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Haptik: |
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Ergonomie: |
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Bedienungsanleitung: |
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Bedienkomfort: |
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Ausstattung: |
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Gehäuse: |
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Zoom: 18-55mm Standard-Wechsel-Optik |
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Programme: |
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Bildqualität: |
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Fotos: |
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Video: |
entfällt da SLR |
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Geschwindigkeit: |
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Einschaltzeit: |
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Bildfolgezeit: |
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Verarbeitung: |
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Anfassqualität: |
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Lieferumfang: |
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Preis / Leistung |
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Gesamtnote |
86% |
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Plus: |
+ kompakte handliche Bauweise |
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+ so gut wie keine Doppelbelegung der Bedienelemente |
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+ effizienter Bildstabilisator |
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+ Bulb-Einstellung für Langzeitbelichtungen |
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+ Betrieb mit handelsüblichen Mignonzellen (bzw. NimH-Akkus) |
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+ Aufnahmen mit einfachen Lochblenden möglich |
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+ RAW-Format |
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Minus: |
- etwas schwache Detailschärfe |
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Fazit: |
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Die PENTAX K100 D ist für ambitionierte Amateure wie für preisbewusste Profis gleichermaßen interessant. Der große Spielraum, der geboten wird, ist sehr anregend für den intuitiven und kreativen Einsatz der Kamera, die den aktuellen Standards mehr als genügt. |
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- sehr empfehlenswert - |
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Vergleichbare Modelle: |
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- Olympus E 400 |
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- Nikon D 50 |
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- Canon EOS 350 D |
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Support: |
www.pentax.de |
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Preis: |
700,- Euro bei Markteinführung (nur Gehäuse) |
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durchschnittlicher Marktpreis ca. 625,- Euro |
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Tester: |
MM CV |
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