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Testbericht Canon PowerShot G7 Digitalkamera
 Beschreibung  erster Eindruck  Handhabung
 Ausstattung  Test-Eindrücke  Fazit
 Überblick  verfügbare Bilder  

Beschreibung




Kompakte Digitalkamera mit 2,5-Zoll TFT Farb-Monitor und Blitz (inkl. Vorblitz gegen rote Augen), 1/1,8 Zoll CCD Sensor mit 10 Megapixel und Primärfarbenfilter, ISO 80/100/200/400/800/1600/3200 und auto, 6-fach Zoom-Objektiv bestehend aus 9 Linsen in 7 Gruppen (1 doppelseitig asphärische Linse), optischer Bild-stabilisator, Metallgehäuse, 4-fach Digital-Zoom, Speicherung auf SD-Card, SD-HC Card und MultiMedia-Card, Aufzeichnung von Videosequenzen bis 1024 x 768 Pixel mit 15 Bilder /Sekunde, Serienbildfunktion bis 2,0 Bilder pro Sekunde, Blitzschuh, USB-Schnittstelle, AV-Ausgang, Lithium-Ionen Akku. Speicherung im DCF Standard (EXIF 2.2) und DPOF Unterstützung. 32-MB Speicherkarte im Lieferumfang.

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Erster Eindruck

Auf den ersten Blick hat die CANON PowerShot G7 etwas männlich martialisches. Das wuchtige mattschwarze Metallgehäuse wirkt übersichtlich organisiert aufgebaut; die Oberfläche ist effizient genutzt.

Die mattschwarze Metalloberfläche des Kameragehäuses und die massive Bauweise zielen deutlich auf ein Publikum, das professionell wirkende Features zu schätzen weiß.

Ungewöhnlich erscheint ein Drehrad links auf der Kameraoberseite, das man an dieser Stelle schon seit längerem nicht mehr gesehen hat: ein Einstellrad für die Aufnahmeempfindlichkeit in ASA-Werten.

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Ausstattung

Rückseite der G7

Neben dem 2,5-Zoll-TFT bietet die PowerShot G7 einen optischen Sucher mit Dioptrie-Verstellung.

In der 6-fach-Zoom-Optik (1:2,8-4,8) mit einem Brennweiten-bereich von 35-210 mm wurde ein doppelseitiges asphä-risches Linsenelement eingebaut. Eine spezielle Vergütung, "Small Radius" genannt, die speziell für Linsenelemente mit kleinen Wölbungsradien entwickelt wurde, soll Farbfehler und unerwünschte Reflexionen reduzieren.

Ein integrierter optischer Bildstabilisator unterstützt die Optik der PowerShot G7 gegen Verwackelungen.

Zur Erweiterung des optischen Zoombereichs, verfügt die Kamera über eine sogenannte Safety-Zoom-Funktion, welche die digitale Erweiterung des optischen Zoom-Bereichs zulässt, falls die volle Auflösung von 10 Megapixeln nicht benötigt wird. Wird beim Zoomen der optische Bereich überschritten, nutzt der Safety-Zoom die Pixelreserven zwischen Sensorauflösung und gewählter Auflösung. Trotz Überschreitung des optischen Zoom-Bereichs, müssen die Bilddaten nicht digital interpoliert werden.

Für hohe Rechenleistung sorgt der Signalprozessor DIGIC-III, welcher in Kombination mit schnellen DDR-SDRAM-Speicherbausteinen arbeitet. Diese Speicher diese Typs werden auch in Canons professionellen EOS-Kameras eingesetzt.

Neben 25 verschiedenen Aufnahmemodi, inklusive 16 Special-Scene-Modi, bietet die G7 erfahreneren Benutzern, Zeit-, und Blendenautomatik, sowie auch die Möglichkeit der völlig manuellen Einstellung. Die Speicherung individueller Kamera-Einstellungen erlauben zwei Custom-Einstellungen.

Um auch bei hellem Umgebungslicht, durch Verwendung größerer Blendenöffnungen, mit der Schärfe bildgestalterisch arbeiten zu können, wurde ein Neutraldichtefilter integriert, der den Lichteinfall bei Bedarf einfach um drei Blendenstufen reduziert.

Bei Aufnahmen mit Blltz ist die Gestaltung dynamischer Bewegungen durch "Blitzen auf den zweiten Verschlussvorhang", sowohl mit dem eingebauten Blitz sowie mit einem externen Blitzgerät möglich.
Ebenfalls möglich sind Intervallaufnahmen über einen Zeitraum von bis zu vier Tagen. Automatische Belichtungsreihen und die Fokus-Bracketing-Funktion helfen bei schwierigen Aufnahmebedingungen.

Zum Lieferumfang gehören ein gerätespezifischer Lithium-Ionen-Akku vom Typ NB-2LH (720 mAh; 7,4 V) samt Ladegerät, Anschlusskabel für USB und Video und eine 32-MB-Speicherkarte.
Stromversorgung über Lithium-Ionen Akku


SDHC-Speicherkarten mit einer Kapazität von mehr als zwei Gigabyte können neben den SD- und MMC-Speicherkarten auch verwendet werden.

Zum Angebot optional erhältlicher Zubehöre gehört ein optischer 0,75fach-Weitwinkelkonverter (WW-DC58B) für eine Brennweite von 26,25 mm und ein 2fach-Telekonverter (TC-DC58C) für eine maximale Brennweite von 420mm.
Der Bltzschuh ermöglicht die Aufnahme externer Bltzgeräte, z.B der Canon-Speedlite-EX-Blitzgeräte.

Selbst ein wasserdichtes Gehäuse, welches die Benutzung der Kamera bei einer Tauchtiefe von bis zu 40 Metern ermöglicht, ist als Zubehör erhältlich.

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Handhabung

Das kleine und überraschend gewichtige Gehäuse der CANON PowerShot G7 liegt relativ gut in der Hand, sicherer fühlt man sich allerdings, wenn man das Gerät mit beiden Händen hält.
Die Rechte umschließt dabei das Gehäuse so, dass der Daumen über dem Vierwegschalter auf der Rückseite aufliegt und Mittel-, und Ringfinger sich Vorderseitig an den schwach ausgeprägten Griffwulst schmiegen, der mit einem schmalen Kunstlederstreifen versehen ist.
Die rechte hintere Gehäuseecke (unten) ruht dabei auf der Daumenwurzel. Die Haltung ist insgesamt ziemlich bequem, allerdings weiß man von Anfang an, dass dies keine Haltung für eine längere Zeit sein kann. Die Gewichtung ist deutlich linkslastig, der Halt einhändig deswegen unausgewogen. Mit Unterstützung der Linken wird die Haltung entsprechend besser.
Nun sorgt das Gewicht der Kamera für eine ausgezeichnete Geräteruhe.

Der ON/OFF- Button wird oben vom Auslöser und links vom Programmwahlrad benachbart. Dadurch wird der Schalter für zufälliges Betätigen quasi unerreichbar. Zum weiteren Schutz ist er bündig in die Gehäusefläche eingelassen, sodass man mit spitzem Finger die Kamera startet.

Der relativ hoch herausstehende Auslöser lässt sich mit wachsendem Widerstand bis zum Auslösepunkt herabdrücken. Bei Erreichen des Punktes wird die Mehrfeld-Fokusmessung aktiv und schließt das Scharfstellen mit einem Signalton ab. Der Fokuspunkt (oder die Fokuspunkte) werden grün gerahmt auf dem TFT-Display visualisiert.
Ein Soundsample eines leisen mechanischen Klickens ertönt nachdem man den recht festen Auslösepunkt überschritten hat.

Der Zoomhebel arbeitet ebenfalls mit Widerstand, doch völlig angemessen.
Sicher schnappt er nach jedem der 11 möglichen Schritte für das optische Zoom in seine Grundstellung zurück.

Ein Wählrad für die Aufnahmeempfindlichkeit ist auf der Oberseite links platziert - überraschenderweise ähnlich, wie man es vor Jahren bei der analogen CANON A1 gewohnt war. So ganz will sich dessen Zweck jedoch nicht erschließen.

Die Einstellung für den ASA-Wert war ja ursprünglich, bis zu dem Zeitpunkt als kodierte Filmkapseln aufkamen, manuell an den verwendeten Film anzugleichen. Es war auch möglich, den Wert absichtlich z.B. zugunsten eines kontrastreicheren oder kontrastreduzierten Filmmaterials zu verstellen.

Im Falle der G7 werden Einstellungen wie AUTO und HI angeboten, sowie definierte Werte zwischen 80 und 1600 ASA. Der Sinn kann im Falle einer Digitalkamera nur der sein, den Grad an Farbrauschen (Bildartefakte wegen zu großer Signalverstärkung) der Aufnahmesituation entsprechend möglichst gering zu halten oder die Auslösegeschwindigkeit indirekt zu beeinflussen.

Neben dem Wählrad existiert auf der Kameraoberseite ein DIN- Blitzschuh (u.a. für den Systemblitz), ein Programmwahlrad, der Auslöser, welcher vom Zoomhebel umschlossen wird und der ON/OFF-Button.

Überraschend schnell fährt die Zoomoptik aus. Sie ist an ihrer Basis von einem grob gerändelten silbernen Metallkranz umrandet, der nach Lösen eines Sicherungsknöpfchens auf der Vorderseite abgenommen werden kann. Der nun sichtbare Bajonettverschluss dient zur Verwendung von Zusatzlinsen.

Das Programmwahlrad rastet punktgenau und die griffige Rändelung sorgt für eine bequeme Bedienbarkeit. Die Position in der Mitte verlangt eine Bedienung mit Daumen und Zeigefinger.

Punktgenau einrastendes Programmwahlrad

Die Programmsymbole orientieren sich um die grün hervorgehobene Einstellung AUTO. Von ihr ausgehend erstrecken sich zwei Symbolkolonnen in beide Richtungen. Die erste beinhaltet die Einstellung SCENE über die 15 vorkonfigurierte Aufnahmeprogramme aufgerufen werden können, ein Panoramaprogramm und die Videoeinstellung.
P (Programm), TV (Zeitpriorität), AV (Blendenpriorität), M (Manuell) und C1; C2 (zwei frei konfigurierbare Programmeinstellungen) bilden die zweite, längere Zeichenkolonne.
Rückseitig wird auf dem TFT- Display simultan ein Viertel des Einstellrades in Bewegung abgebildet.

Um die aktuelle Aufnahmeeinstellung auch bei Dunkelheit sicher bestimmen zu können, ist die winzige Orientierungsmarkierung links vom Wahlrad grün illuminiert. Die Markierung für die Aufnahmeempfindlichkeit, rechts vom Einstellrad, ist ebenfalls, allerdings gelborange hinterleuchtet.

Die Kamerarückseite präsentiert sich aufgeräumt, ist aber aufgrund der großen Zahl an Buttons und Rädchen dennoch nicht unmittelbar mit einem Blick zu erfassen.

Die Buttons setzen sich wesentlich schwächer von der gleichfarbigen Kamerafläche ab als deren Bezeichnungen in silberner und blauer Farbe.

Farbcodierte Bedienelemente

Die Bezeichnungen sind je nach Betriebsmodus zu lesen: Silber steht für den Aufnahmebetrieb und Blau für den Wiedergabe-modus.
Irritierend dabei, dass die Typbezeichnung der Kamera und die Aufschrift 10 Megapixel sich optisch perfekt in das Bild einfügen, jedoch keinerlei weitere Funktion daran gekoppelt ist.
Den Augen unzweifelhaft zuträglicher sind der optische Sucher, der mit einer Dioptrie-Verstellung ausgestattet ist und das große, leicht vorspringende TFT- Display.

Zu ertasten sind die Einstellrädchen und Buttons der Kamera allerdings wesentlich besser: die Hände funktionieren bei der Kamera verlässlicher als die Augen.
Beim Betrieb im Aufnahmemodus sorgt eine haptische Orientierung für eine selbstverständlichere, intuitive Bedienung.

Für die Benutzung im Aufnahmemodus konzentriert sich das Geschehen bei der G7, Auslöser und Programmwahlrad auf der Oberseite einmal ausgenommen, mehr oder weniger auf den Vierwegbutton auf der Rückseite, der von einem beweglichen fein gerändelten Ring umschlossen wird.

In der Mitte des Vierwegbuttons findet sich die Einstellung FUNC / SET (Funktion, Bestätigung). Hier wird das Menü aufgerufen mittels dessen man direkt auf die Aufnahmeparameter Einfluss nehmen kann, z.B. Weißabgleich, ND- Filter (zur Herabsetzung der Aufnahmeempfindlichkeit), Blitzkorrektur etc. Die Einstellungspunkte variieren je nach ausgewähltem Programm.

Mit den Cursortasten wird (wie in den anderen Menüs auch) navigiert.
Hinzu kommt der Einstellring, der im FUNC- Menü zwischen den Unterpunkten wählen lässt.

Der interessantere Aspekt des Ringes erschließt sich allerdings erst bei den manuellen Einstellungen für Blende, Zeit und Fokus.
Nach Wahl des einzustellenden Wertes wird auf dem Display eine Skala eingeblendet, die sich simultan zur Drehbewegung verstellt.

Die Blenden sind in Drittelstufen unterteilt (f2,8 - f8); die Zeitstufen, ebenfalls in Dritteln, reichen von 15 Sekunden bis 1/2000 Sekunde; die Entfernung ist in zwei Skalen unterteilt, die nacheinander erscheinen, eine von Unendlich bis 1 Meter und von 1Meter bis in den Nahbereich.

Der Ring erlaubt einen direkten und unkomplizierten Zugriff auf die wesentlichen Aufnahmeparameter und lässt sich vorbildlich intuitiv nutzen.

Der Wechsel zwischen den Parametern ist allerdings nicht ohne Erklärung zu bewerkstelligen.
Davon überzeugt, dass aufgrund einer Funktion die intuitiv zu bedienen ist, die folgende ähnlich einfach funktioniert, versucht man die Parameter per rechts/links- Cursortasten zu wechseln. Doch statt einen Wechsel von der Blende zur Einstellung Zeit zu erreichen, ruft man eine der Funktionen auf, die an die Vierwegtaste gekoppelt sind, nämlich Makro-Modus, Blitzmodifikation, Selbstauslöser und Serienbild.
Die vierte Funktion (MF) lässt sich schließlich manuell verstellen, jedoch handelt es sich um den manuellen Fokus und nicht um Zeit oder Blende.

Nun präsentieren sich bereits drei unterschiedliche Parameter im Programm M (Blende, Zeit und manueller Fokus), die manuell eingestellt werden können, wobei noch immer nicht klar ist, wie man zwischen den Parametern wechselt.

Nach ein paar mutigen Versuchen steht fest: der Button rechts oberhalb der Vierwegkombi ist der richtige, denn bei Betätigung wechselt der Modus endlich. Anhand der Bezeichnung hätte man das kaum ahnen können, denn die mit dem doppelt belegten Button assoziierten Zeichen stehen für eine Über-/ Unterbelichtungsfunktion im Aufnahmemodus (weiß) und ein manuelles Drehen der Aufnahmen im Wiedergabemodus (blau).

Einfacher gestaltet sich das beim Wechsel in den Wiedergabemodus. Der Button ist rechts neben dem Sucher zu finden und mit dem üblichen Rechtspfeil kenntlich gemacht. Er unterscheidet sich in seiner gestreckten Rechteckform, seiner Position und durch seine Glätte deutlich von allen anderen Buttons. Optisch fällt er durch seine Chromglänzende Oberfläche zudem unvermittelt ins Auge.
Der Wechsel zwischen Aufnahme- und Wiedergabemodus ist die einzige Funktion des Buttons.

Rechts davon, zur oberen Ecke der Rückseite hin kommt es beim dort platzierten Schalter wiederholt zu Fragen. Das blaue Mikrofonsymbol deutet auf Tonaufnahme hin, doch was soll der weiße Stern aussagen? Wahrscheinlich nicht Kühlstufe 1 im Aufnahmemodus. Spätestens hier wird es Zeit, Rat bei der Bedienungsanleitung einzuholen.

Aha, es geht um die Speicherung des gemessenen Belichtungswertes. Das ist praktisch bei Aufnahmen, die eine Belichtungskorrektur benötigen. Im Gegensatz zur Korrektur mittels Über-/Unterbelichtung kann hier ein beliebiger Bildausschnitt angemessen werden und die Belichtungswerte auf einen anderen übertragen.

Leider teilt dies die grobe Übersicht bei der Schemazeichnung zu Beginn des Heftchens nicht mit, auch die Bezeichnung AF-Speicherung wird nicht weiter erläutert. Der Weg führt über das erweiterte Benutzerhandbuch, das lediglich als PDF vorliegt.

Die Bedienungsanleitung wirkt gestalterisch in etwa wie eine zu klein geratene Tagszeitung und verlangt daher beim Lesen größte Aufmerksamkeit. Der Umstand, dass z.T. grundlegende Funktionen nicht, oder nur unzureichend erklärt werden, ist etwas ärgerlich. Natürlich finden sich alle Informationen spätestens im PDF auf der beigelegten CD, doch ist der Umweg einfach umständlich. Der wilde Stil des Grundlagen-Benutzerhandbuchs setzt sich hier fort und den Umstand, dass es sich bei dem in einzelne Sprachen unterteilten Dokument um ein für die Darstellung am Monitor ungeeignetes Hochformat handelt, kann nur retten, dass die Inhaltsangabe und Seitenangaben zu bestimmten Themen intern direkt verlinkt sind.

Unklar ist zunächst, welche Funktion der Button oben links auf der Kamerarückseite im Wiedergabemodus hat. Das blaue Druckersymbol weist auf den Direktdruck im Wiedergabenmodus, doch was bedeutet ein Kasten mit einem S und einem Pfeil, der auf das S weist? Auch hier hilft die gedruckte Kurzanleitung nicht weiter und erklärt lediglich den Direktdruck. Die erweiterte Anleitung auf dem PDF weist darauf hin, dass mit dem S-Kasten eine Direktwahl gemeint ist. Eine Funktion kann für die Taste gespeichert werden um später direkt abgerufen zu werden.

Die Buttons DISPLAY und MENU werfen keine Fragen auf, die nicht sofort beantwortet werden können. DISPLAY schaltet Angaben zu den aktuellen Einstellungen dazu oder deaktiviert das Display zugunsten des einfachen optischen Suchers.

MENU ruft das Menü für die Kameragrundeinstellungen auf, das gut sortiert gelistet ist und deshalb einfach zu bedienen.

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Test-Eindrücke

Trotz einer recht gut strukturierten Anordnung der Bedienelemente wirkt die rückseitige Ansicht der Kamera etwas überladen. Verantwortlich für eine eher unruhige Gesamtansicht ist unter anderem die weiße Beschriftung.

Durch z.T. ungewohnte Funktionen wird der Einstieg nicht zu einfach gemacht.
Mit etwas Übung und ernsthafter Auseinandersetzung mit den Features kann sich jedoch jeder mit der Zeit seine eigenen Wege durch das relativ komplexe Bedienfeld bahnen. Etwas fraglich bleibt der Sinn und Zweck eines direkt zu steuernden ASA-Wertes per Einstellrad.

Wie wäre es stattdessen mit einem Einstellrad für die Belichtungszeit oder die Blende (oder beides)? Hier blieben mit Sicherheit keine Fragen. Dass letztere Werte über das rückseitige große Einstellrad mehr oder minder direkt angesteuert werden können, kann jedoch auch durchaus zufrieden stellen. Mehr noch - denn dieser Aspekt der Bedienung gelingt angenehm intuitiv.

Das Display stellt scharf und flüssig dar, im Dunkeln allerdings hakelt es sichtbar.

Bei wenig Licht fotografierte Aufnahmen bedürfen einer manuellen Korrektur um eine korrekte Belichtung zu erhalten. Solche Bildmotive werden sonst schlicht unterbelichtet wiedergegeben.
Hier hilft auch der Nachtmodus aus den SZENE-Einstellungen nicht weiter und auch die Einstellung 3200 ASA versagt kläglich in dieser Disziplin.
Bei nachträglicher künstlicher Aufhellung am Rechner wird zwar kaum Farbrauschen sichtbar, dafür sind bei unterbelichteten Aufnahmen auch nur wenig kräftige Farben vorhanden.

Mit 10 % im Weitwinkelbetrieb und nur 5% bei Verwendung der maximalen Telebrennweite können die Ergebnisse für den Grad an Vignettierung durchaus beeindrucken.

Ein Aufkommen von sichtbaren Artefakten kann man bei Vergrößerung am Bildschirm (100% bei 72 dpi) beobachten. Bei den üblichen Vergrößerungsfaktoren für Abzüge (300dpi) fallen diese jedoch nicht ins Auge. Für eine leichte Unruhe in der Bildstruktur sorgen hier allenfalls feine Farbsäume in Nachbarschaft zu kontrastreichen Bildelementen (eher in Richtung zu den Bildrändern zu finden) und die Scharfzeichnung, die feinste Bilddetails verwischt und klare Kontraste sehr deutlich hervorhebt.

Allgemein reicht der Kontrastumfang zur Darstellung der Motive aus, um genügend Informationen für sehr helle oder sehr dunkle Bildteile zu speichern. Nicht zuletzt durch die angesprochene Scharfzeichnung und die zum Bildrand hin auftretenden feinen Farbsäume wirken die Aufnahmen dennoch in sehr hellen Bildpartien teils zu kontrastreich und überstrahlt.

Die Farbdarstellung ist sehr gut; in dieser Beziehung hat CANON die Nase offensichtlich vorn. Die Verhältnisse der Farben zueinander wirken harmonisch und perfekt ausgeglichen ohne besonderen Hang zu einer Richtung.
Der übliche Stich ins Magenta bei Hauttönen fällt in keiner Weise aus dem Rahmen, die einzelnen Farbtöne in den Aufnahmen wirken sauber getrennt, ohne es dabei an Feinabstufung fehlen zu lassen.

Auch bei Kunstlicht oder bei Mischlichtsituationen arbeitet die Software souverän und der automatische Weißabgleich sorgt fast jedes Mal für eine überraschend ausgewogene Farbdarstellung. Wer es ganz genau wissen will greift aktiv ein und passt die Einstellung für die jeweilige Lichtsituation manuell an.

Das integrierte Blitzlicht leuchtet Szenen vor der Kamera sehr gleichmäßig und hell auf eine überraschend weite Distanz aus. Sollte das nicht genügen, kann ein im Handel erhältlicher auf die Kamera abgestimmter Systemblitz oder ein beliebiges Blitzgerät mit Standard-Blitzschuh angeschlossen werden.

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Fazit / Bewertung

Nicht für Technikmuffel sondern für den ambitionierten Hobbyfotografen ist die CANON PowerShot G7 angelegt.

Mit ihren zahlreichen automatischen, halbautomatischen und manuellen Einstellmöglichkeiten bietet sie neben den abzurufenden SCENE-Modi zahlreiche Features professioneller Geräte.
Hervorzuheben ist das große Einstellrad für Blenden- und Zeiteinstellung, die auf dem TFT-Display als analoge Reihe dargestellt, intuitiv zu bedienen sind.

Als Viertelkreisausschnitt wird bei Verstellen des Programmwahlrades ebenfalls eine Darstellung der Modusänderung auf dem Display eingeblendet.

Als digitale Kompaktkamera mit überzeugendem Äußeren, bei geradliniger und recht wuchtiger Bauform, kann die CANON PowerShot G7 leistungsbewusste User voll überzeugen.

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Überblick

  Handhabung:  
    Haptik:    
    Ergonomie:    
    Bedienungsanleitung:    
    Bedienkomfort:    
  Ausstattung:  
    Gehäuse:    
    Zoom:    
    Programme:    
  Bildqualität:  
    Fotos:    
    Video:    
  Geschwindigkeit:  
    Einschaltzeit:    
    Bildfolgezeit:    
  Verarbeitung:      
  Anfassqualität:      
  Lieferumfang:      
  Preis / Leistung      
  Gesamtnote 81%
  Plus:    + 10 Megapixel
     + 6-fach Zoom
     + Bildstabilisator
  Minus:    - gestalterisch etwas überfülltes Bedienfeld
  Fazit:
    Die hochwertig verarbeitete CANON PowerShot G7 kann den leistungsbewussten ambitionierten Hobbyfotografen mit 10 Megapixel an Bilddaten, einem optischem 6-fach Zoom sowie einem Bildstabilisator überzeugen.  
     - sehr empfehlenswert -
  Vergleichbare Modelle:
     - Casio - EXILIM EX-Z1000
     - Olympus - µ 1000
     - Samsung - NV 10
  Support:    www.nikon.de
  Preis:    500,- Euro bei Markteinführung
      durchschnittlicher Marktpreis ca. 450,- Euro

  
  Tester:    MM  CV

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