
|
     |
|
|
 |
| Testbericht Panasonic DMC-FZ50EG Digitalkamera |
 |
 |
|
|
|
|
|
 |
Beschreibung |
 |
LUMIX Digitalkamera mit integriertem 2,0 Zoll TFT Farbmonitor (schwenkbar) und Blitz (inkl. Funktion zur Vermeidung roter Augen), LEICA DC VARIO-ELMARIT Objektiv, CCD Sensor mit effektiven 10,1 Megapixel und Primär-Farbfilter, äquivalent ISO 100 / 200 / 400 / 800 / 1600 / auto (Hochempfindlichkeitsmodus: bis ISO 3200), 12-fach optischer Zoom, 4-fach Digital-Zoom, optischer Bildstabilisator, SD-Card / MultiMedia-Card kompatibel, Serienbildfunktion bis 3 Frames/Sekunde, Aufzeichnung von Video-Sequenzen mit bis zu 30 Frames/Sekunde, Audio-Aufzeichnung, USB-Schnittstelle (2.0), AV-Ausgang, Zubehör-Schuh, Lithium-Ionen Akku, 32 MB Speicherkarte im Lieferumfang.
Speicherung im DCF Standard (EXIF 2.2) und DPOF Unterstützung.
|
 |
Produkt-Katalog/Datenblatt DMC-FZ50EG-S
Produkt-Katalog/Datenblatt DMC-FZ50EG-K
Im Forum nach "DMC-FZ50EG" suchen
|
|
 |
Erster Eindruck |
 |
 |
 |
Ohne weiteres könnte man die Panasonic DMC-FZ50 mit einer Spiegelreflexkamera verwechseln. Was Größe und Form anbelangt, gibt es auch keinen Unterschied.
Das hochwertige 12-Fach Leica-Zoom ist im Gegensatz zum Prinzip einer SLR jedoch fest verbaut.
Mit einem Brennweitenumfang zwischen 35 und 420mm (KB- Äquivalent) bleiben hier kaum Wünsche offen.
Das Kameragehäuse aus stabilem Kunststoff wirkt ergonomisch ausgearbeitet, gleichzeitig jedoch streng und gradlinig konturiert.
nach oben
|
|
 |
Ausstattung |
 |
 |
 |
In jeder Beziehung herausstechendes Merkmal der DMC-FZ50 ist das Leica DC VARIO-ELMARIT Objektiv mit 12-fach optischem Zoom, welcher sich bei Reduzierung der Bildgröße (3 MP) auf bis zu 21,4-fach verlustfrei ausdehnen lässt. Hinzu kommt noch ein 4-fach Digital-Zoom. Die Lichtstärke der Optik liegt zwischen F2.8 und F3.7 (Wide/Tele), wobei die Brennweite KB-äquivalent von 35mm bis zu 420mm reicht. Trotz riesigem Zoom-Bereich ist auch Makro-Fotografie bis 5cm Objektabstand möglich. Ein mechanischer Zoom- und Fokusring erlauben professionelles Handling bei hoher Zoom-Geschwindigkeit.
Im SLR-ähnlichen Kunststoff-Gehäuse der DMC-FZ50 hat Panasonic Zutaten auf dem derzeitigen Stand der Technik verbaut. Ein 1/1,8 Zoll CCD-Sensor mit einer effektiven Auflösung von 10,1 Megapixel ist für die Bildwandlung zuständig. Hiermit sind Bild-Auflösungen von maximal 3.648 x 2.736 im 4:3-Format, 3.600 x 2.400 im fototypischen 3:2-Format oder 3.584 x 2.016 Pixel im 16:9 Breitbild-Format möglich. Die Lichtempfindlichkeit ist ISO-äquivalent zwischen ISO 100 und ISO 1600 einstellbar und bietet im Hochempfindlichkeitsmodus sogar ISO 3200.
Die Belichtung erfolgt wahlweise über eine Programm-Automatik, eine Zeitautomatik, eine Blendenautomatik oder komplett manuell. Zudem sind auch diverse Motivprogramme aufrufbar (Sport, Portrait, Nachtportrait, Landschaft, Nachtlandschaft, Feuerwerk, Party, Schnee, Sternenhimmel, Schöne Haut, Speisen, Kerzenlicht, Baby, ein Mitzieh-Effekt und Hochempfindlichkeitsmodus). Natürlich ist auch ein vollautomatischer Modus an Bord.
Die einstellbare Belichtungszeit liegt zwischen 1/2000 Sekunde und 60 Sekunden.
Für den Weißabgleich steht neben der Automatik und voreingestellten Modi (Tageslicht, Wolken, Schatten, Halogen und Blitzlicht) auch eine manuelle Einstellung zur Verfügung.
Für die Bildkontrolle ist ein dreh- und schwenkbares 2,0 Zoll TFT-Display mit 207.000 Bildpunkten integriert, welches zum Selbstschutz auch der Kamera zugewandt werden kann. In diesem Fall wird automatisch der 0,44 Zoll LCD-Sucher mit ebenfalls 230.000 Bildpunkten und Dioptrie-Ausgleich aktiv.
Neben Standbildern zeichnet die DMC-FZ50 auch Video-Sequenzen in VGA- (640 x 480) oder QVGA-Auflösung (320 x 240) und max. 30 Bilder/Sekunde auf.
Die Speicherung erfolgt entweder im unkomprimierten RAW-Format oder im gängigen JPEG-Format in zwei Komprimierungsstufen auf SD-Memory oder MultiMedia-Speicherkarten, wobei eine 32MB SD-Karte im Lieferumfang enthalten ist.
Anschluss findet die Kamera über eine USB 2.0 HighSpeed-Schnittstelle oder einen AV-Ausgang. Der gerätespezifische Lithium-Ionen Akku liefert Energie für bis zu 360 Bilder nach CIPA-Standard.
nach oben |
|
 |
Handhabung |
 |
 |
 |
Der großzügig dimensionierte Handgriff erlaubt es, die Kamera bequem mit nur einer Hand zu halten.
Das macht bei einer Kamera mit Zoomring am Objektiv zwar nur selten Sinn, spricht aber positiv für eine gelungene Form. Selbst das offensichtliche Übergewicht der Optik lässt sich damit spielend kompensieren. Strukturierte Kunststoffbezüge an den Griffflächen erhöhen zudem den Komfort.
Dem Daumen wurde rückseitig oben rechts ein Vorsprung aus der Gehäusefläche heraus zugedacht, der variabel genug angelegt ist, um unterschiedliche Haltepositionen einzunehmen.
Für das Hochformat lässt man die Kamera einfach vom Handgriff nach unten hängen. Mühelos ergibt sich so eine völlig entspannte, lotrechte Aufnahmeposition, von der aus man nun den gewünschten Bildausschnitt suchen kann. Will man Gebäude fotografieren und dabei stürzende Linien vermeiden, bleibt man einfach in der sich ergebenden Grundhaltung.
Der metallumschlossene Tubus der Zoomoptik besitzt einen großen Durchmesser und bietet für den Scharfstellring und den Zoomring eine griffige, quergestreifte Gummiauflage, die ein sicheres Einstellen ermöglicht.
Neben solchen Annehmlichkeiten bieten auch sämtliche Buttons, Schieber und Einstellräder gut gewählte Widerstände und klar fühlbare Druck- und Rastpunkte.
Die Arretierungen der Schachtklappen für Akku, Speicherkarte und Schnittstellen funktionieren zuverlässig und mit angemessener Spannung.
Links vom Tubus wird der Schärfemodus mittels Schieber gewählt. Der Autofokus kann mit einer Makrofunktion für kurze Distanzen, und einer Einstellung für den manuellen Fokus mittels Fokusring getauscht werden. Für den Fall, dass man während der manuellen Einstellung auf die Idee kommt, den Autofokus zu Hilfe zu nehmen, gibt es unter dem Schieber einen Button, der per Knopfdruck den Autofokus auf Abruf aktiviert.
Links oben am integrierten Blitz befindet sich der Schieber, der die Blitzarretierung löst und den Blitz nach oben schnellen lässt. Der eingeklappte Blitz ist gleichbedeutend mit einer Deaktivierung desselben. Erst wenn der Blitz ausgefahren ist, wird dieser auch geladen und abgefeuert. Das ermöglicht einen kontrollierten Einsatz ganz im Sinne des Fotografen ohne jede Bevormundung durch die Kameraautomatik.
Der Blitz kann allerdings auch in den meisten Fällen getrost in seiner Ruheposition bleiben, da die Kamera zum Einen Aufnahmeempfindlichkeiten bis zu 1600 ASA bietet und zum Anderen der Schriftzug OIS (Optical Image Stabilizer) auf der rechten Seite des Objektivtubus eine effektive Bildstabilisierung andeutet.
Der Bildstabilisator ermöglicht einen begrenzten Ausgleich der Kamerabewegung und verhindert so in Verbindung mit der hohen Aufnahmeempfindlichkeit ein Verwackeln bei schlechten Lichtverhältnissen oder langen Brennweiten.
Der zugehörige Button ist oben rechts zu finden, hinter dem ergonomisch schräg geneigten Auslöser, wo die Funktion in zwei Stufen zugeschaltet werden kann.
Gleich dahinter findet sich ein weiterer Button gleicher Größe, der sich jedoch haptisch durch einen kleinen erhabenen Punkt vom vorhergehenden unterscheidet, sodass man auch ohne hinzusehen die richtige Wahl trifft. Hier kann, angedeutet durch das Symbol mehrerer aufeinanderliegender Rechtecke, der Serienbildmodus aktiviert werden. Zur Wahl stehen die Einstellungen Schnell, Langsam und Unbegrenzt. Letztere ermöglicht so viele Aufnahmen in Reihe, wie Speicherplatz vorhanden ist.
Ein Wechsel der Modi kann durch mehrfaches Drücken desselben Buttons erreicht werden, was ein Wechseln zum Einstellrad oder zu den Cursortasten vermeidet. Eine solche Lösung besticht beispielhaft durch praxisorientierte Einfachheit.
Die Kamera wird durch einen Schieber aktiviert, der den Abschluss der senkrecht orientierten Buttonreihe hinter dem Auslöser bildet. In weniger als einer Sekunde nach Betätigung des Schiebers kann das erste Bild geschossen werden.
Das Einstellrad für die Programmwahl ist so auf der Oberseite positioniert, dass man es seitlich mit dem Daumen erreichen kann. Die Rändelung ist griffig genug, um durch ein Ziehen mit der Daumenkuppe das Rad zu verstellen. Leider verläuft die Rändelung nicht so hoch, dass das Rad auch auf eine Schubbewegung hin leicht reagieren würde - man gleitet an der Fase des Rädchens ab.
Das Rad bietet alle üblichen Aufnahmeprogramme, zwei Automatiken (A und P), zwei Halbautomatiken (A- Blendenautomatik; S- Zeitautomatik) und eine manuelle Einstellung (M), bei der Zeit und Blende frei gewählt werden kann. Blende 11 bildet die kleinste Blendenöffnung und brennweitenabhängig beginnt die Reihe mit f2,8 - f3,7.
Erreicht werden diese verhältnismäßig lichtstarken Werte mit dem großen Objektivdurchmesser.
Maximal 60 Sekunden lang kann manuell belichtet werden, automatisch oder halbautomatisch endet die Reihe für Langzeitbelichtungen bei 8 Sekunden.
In den manuellen oder teilautomatischen Programmen wird die Blende und die Belichtungszeit durch die vor und hinter dem Griffstück befindlichen Einstellrädchen reguliert. Die Reaktionszeit ist leider etwas träge, sodass der Wert nur bei mäßiger Drehbewegung angemessen mitgeht.
Eine CUSTOM-Einstellung bietet drei frei konfigurierbare Voreinstellungen. Kommt es vor, dass oft in sich wiederholenden Situationen fotografiert wird (z.B. abends bei Kunstlicht), können hier die benötigten Einstellungen vorgenommen werden (Weißabgleich für Kunstlicht und hohe Empfindlichkeit). In der entsprechenden Situation kann so auf Knopfdruck die passende Einstellungskombination aufgerufen werden.
Zwölf fertig vorkonfigurierte Aufnahmeeinstellungen können mit dem Programmpunkt SCENE aufgerufen werden. Hier finden sich die gängigsten Aufnahmesituationen und die dazu passende Parameterkombination. Im Menü werden erläuternde Texterklärungen zu den Einstellungen geboten.
Der Wiedergabemodus schließlich ist durch einen Rechtspfeil markiert, was diesen unmissverständlich als solchen ausweist.
Die Buttongruppen auf der Kamerarückseite sind nach Funktionsbereichen zusammengefasst. Angefangen bei der senkrechten Vierergruppe mit FOCUS/AE-Lock, mittels dessen man Fokuspunkt und aktuelle Lichtmessung auf den letzten Wert bis auf Wiederruf festlegen kann und dem folgenden Button, mit dem zwischen Display- und Sucheranzeige gewechselt wird.
Es folgt der Button DISPLAY. Hier wird die Menge an Informationen bestimmt, die man im Display bei der Bildanzeige benötigt. Hält man den Button für eine Sekunde, wird die Sucheranzeige heller gestellt - ein leicht erreichbares und praktisches Feature, das unnötige Wege über das Menü vermeiden hilft.
FUNCTION eröffnet dem Nutzer schnell erfassbar Einstellparameter, wie Weißabgleich und Aufnahmeempfindlichkeit. Mit Reitern oberhalb angeordnet präsentiert sich ein wohlgeordneter Überblick über die verfügbaren Einstellparameter. Auch diese Funktion ist vorbildlich gelöst.
Einzig die gleiche Machart der Buttons lässt stutzen, da die FUNCTION-Taste für den Betrieb ungleich wichtiger ist. Eine minimale optische Hervorhebung wäre hier sicher nützlich.
Der Vierwegschalter unter der Daumenablage bietet neben seiner Funktion als Cursor im Menü die Funktionen Schnellübersicht (REV - Review), Selbstauslöser, Über-/Unterbelichtung, und Blitzmodifikation. Das Menü zur Blitzmodifikation erscheint konsequenterweise nur, wenn auch der Blitz ausgeklappt ist.
In der Mitte befindet sich der übliche MENU / SET-Button, mit dem man das Menü für die grundlegenden Einstellungen aufruft. Hier wird das Menü auch wieder verlassen, nachdem etwa das Datum eingestellt oder die Speicherkarte formatiert wurde.
Anfänger sollten den Rat auf der Bedienungsanleitung vielleicht nicht ernst nehmen, diese vollständig durchzulesen, da dies ein bisschen viel für den Anfang wäre. Erste Erfahrungen sammelt man zu Beginn besser im vorsichtigen Umgang mit der Kamera mit der Anleitung in Griffweite.
Die recht lesbar und übersichtlich gestaltete Bedienungsanleitung beschreibt die weitreichenden Funktionsweisen der Kamera jedoch so umfassend, dass es für den ambitionierten Fotografen sicher sinnvoll sein kann, dieser Aufforderung nachzukommen und das Gerät in allen Details kennen zu lernen.
nach oben |
|
 |
Test-Eindrücke |
 |
 |
 |
Der Sucher bietet eine hervorragende Alternative zum TFT-Monitor. Dieser bildet sauber ab, einzig bei Selbstportraits gelingt die Ansicht nur verkehrt herum.
Der Standby-Modus schaltet sich automatisch ein, wenn die Kamera einige Zeit unbenutzt gelegen hat - auf Berühren des Auslösers hin ist sie jedoch im Bruchteil einer Sekunde wieder einsatzfähig.
Der Schärfeeindruck im Nahbereich ist trotz eines gewissen Abstandes zur Aufnahmefläche recht detailfreudig. Auch eingezoomtes erscheint klar und deutlich auf dem Bild, wo das menschliche Auge schon kapituliert hat. Schrift wird lesbar, wo man diese vorher nur erahnen konnte. An diesem Umstand sind sicher nicht zuletzt die 10 Megapixel Bildauflösung positiv beteiligt.
Bis zu den Bildrändern hin ändert sich dieser Eindruck nicht. In der Vergrößerung werden allerdings teilweise Schärfungsartefakte sichtbar, dabei fällt nun in eigentlich homogen weißen, grauen oder schwarzen Flächen ein Farbrauschen auf. Nach kurzem, neugierigem Check der Datei am Rechner wird herausgefunden, dass die Kamera dabei im ASA-Automatik Modus 200 ASA eingestellt hatte. Etwas früh eigentlich für diesen Effekt. In 100% Ansicht ist der jedoch auch absolut noch nicht dominant.
Der mittlere Graubereich zeigt einen minimalen Cyanstich (oder Rotmangel), der Rest der Graustufen ist so gut wie perfekt neutral.
Die Bildhelligkeit ist da zum Teil schon auffälliger. Es scheint, als neigten sich die Belichtungswerte hin zu dunkleren Helligkeitswerten; das Weiß des Testbildes ist verhältnismäßig schon eher als hellgrau einzustufen.
Das Zusammenspiel der Farben lässt keine Fragen aufkommen, denn es wirkt ausgewogen und schlüssig. Auffällig nur, dass im Vergleich mit dem Motiv der Kontrastumfang gemindert erscheint und somit die Leuchtkraft hellerer Stellen und kräftigerer Farben verhältnismäßig gedämpft wirken.
Haut wirkt leicht cyan-magentastichig, was aber eher mit den Ansprüchen der Consumer zu erklären ist, als mit den Technologiekenntnissen des Herstellers.
Die Farbtrennung ist recht gut, leidet aber auch ein wenig unter dem etwas zu weich erscheinenden Kontrastumfang. Das gleiche gilt für die Detailauflösung weit entfernter Einzelheiten wie Blättern. Die nötige Auflösung ist durchaus vorhanden, nur scheint es etwas an Kontrast zu fehlen. Ist zuviel Himmel im Bild zu sehen, empfiehlt es sich jedenfalls, direkt bei der Aufnahme die schnell erreichbare manuelle Überbelichtungs-Funktion zu nutzen.
Mit etwa 15% liegt der Lichtabfall (Vignettierung) zu den Bildecken hin im guten Normalbereich, der größte Anteil beginnt erst weit in den Ecken. Dieser Wert entspricht auch ungefähr dem, der bei maximaler Telestellung zustande kommt, nur ändert sich die Charakteristik des Verlaufs: Ein großer kreisrunder, fast homogener Spot in der Mitte und ein beinahe homogenes dunkleres Feld außen herum.
Die Optik verzeichnet in maximaler Weitwinkelstellung tonnenförmig. Die Verzeichnung insgesamt ist als nicht sehr dramatisch einzuschätzen.
Artefakte und Rauschen kommen nicht nur am Tage bei neutralen homogenen Bildflächen vor, denn der eigentliche Schwachpunkt in der Fototechnik ist das weitgehende Fehlen von Licht, die Dunkelheit. Hier kommt es durch die Verstärkung der geringen eingehenden Lichtsignale zu einem Rauschen, das sich auf den Bildern in Form von Farbklümpchen deutlich größer als ein Pixel manifestiert. Zudem ist die Farbverteilung in solchen Fällen weitgehend chaotisch.
Die DMC-FZ50 macht da keine Ausnahme. Im Gegenteil tritt dieser Effekt bei schlechter Beleuchtung ganz besonders deutlich auf.
Es lohnt sich in jedem Fall, dunklen und verrauschten Bildergebnissen aktiv vorzubeugen und den Nachtmodus aus den SCENE-Einstellungen zu benutzen, wenn klar ist, dass mit wenig Licht fotografiert werden muss.
Die Testeindrücke sind im allgemeinen sehr positiv. Ein paar Wermutstropfen können den guten Gesamteindruck kaum mindern.
nach oben |
|
 |
Fazit / Bewertung |
 |
 |
 |
Dem ambitionierten Amateurfotografen steht mit der DMC-FZ50 eine Digitalkamera zur Verfügung, die nahezu den Funktionsumfang und den Einsatzbereich einer SLR bietet.
Argumente wie ein optisches 12-Fach Zoom (Leica Vario Elmarit), maximale 10 Megapixel Bildgröße und ein ergonomisch geformtes, optisch durch strenge Linien bestimmtes Kameragehäuse sprechen eine überzeugende Sprache.
Zu einem zweistufigen optischen Bildstabilisator kommt ein maximaler ASA-Wert von 1600 und schon werden die 420mm Brennweite problemlos freihändig nutzbar.
Wem das noch nicht reicht, kann aus einem guten Zubehörangebot wählen und die Brennweite verkürzen, weiter verlängern, Makro-Zubehör erstehen oder einen im Verhältnis zum integrierten Blitz leistungsstärkeren Systemblitz auf dem Standard-Blitz-Anschluss anbringen.
nach oben |
|
|
 |
Handhabung: |
|
|
|
Haptik: |
 |
|
|
Ergonomie: |
 |
|
|
Bedienungsanleitung: |
 |
|
|
Bedienkomfort: |
 |
 |
Ausstattung: |
|
|
|
Gehäuse: |
 |
|
|
Zoom: |
 |
|
|
Programme: |
 |
 |
Bildqualität: |
|
|
|
Fotos: |
 |
|
|
Video: |
 |
 |
Geschwindigkeit: |
|
|
|
Einschaltzeit: |
(unter 1 Sek.) |
|
|
Bildfolgezeit: |
 |
|
Verarbeitung: |
|
 |
|
Anfassqualität: |
|
 |
|
Lieferumfang: |
|
 |
|
Preis / Leistung |
|
 |
|
Gesamtnote |
85% |
 |
|
Plus: |
+ Extrem großer Zoombereich mit mechanischem Zoom- und Fokusring |
|
|
+ Optischer Bildstabilisator: verwackelungsfreie Bilder sind auch mit längeren Belichtungszeiten möglich |
|
|
+ 10,1 Megapixel Bild-Auflösung |
|
|
+ Sehr großer Funktionsumfang |
|
Minus: |
- Teilweise unsicherer Autofokus |
|
Fazit: |
Die Panasonic DMC-FZ50 besticht durch ihren von Hause aus großem und außerdem noch erweiterbarem Funktionsumfang. 10 Megapixel und 12-Fach Zoom mit OIS, das beschreibt in aller Kürze den aktuellen Stand der Dinge. |
|
|
- sehr empfehlenswert - |
 |
Vergleichbare Modelle: |
|
|
Samsung Pro815 |
|
|
Fuji FinePix S9500 |
|
Support: |
www.panasonic.de |
|
Preis: |
649,- Euro bei Markteinführung |
|
|
Durchschnittlicher Marktpreis: ca. 570,- Euro |
|
|
|
|
Tester: |
MM FR |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|