[ Interaktiver Anschluss-Konfigurator ]
NEU !
Anschluss-Konfigurator
[ Produktgruppen Details ]

AV-Kabel

HDMI-Kabel

YUV-Kabel

Audio-Kabel

Scart-Kabel

TV Wandhalterungen

Fernbedienung

Test DVD

rubrikentestberichte
Testbericht Canon EOS 350D Digital SLR-Kamera
 Beschreibung  erster Eindruck  Handhabung
 Ausstattung  Test-Eindrücke  Fazit
 Überblick  verfügbare Bilder  

Beschreibung




Spiegelreflex Digitalkamera mit integriertem 1,8-Zoll TFT Farbmonitor und Blitz, CMOS Sensor im APS-C Format mit effektiven 8,0 Megapixel und Primärfarben-Filter, äquivalent ISO 100 - 1600, Canon EF / EF-S Wechselobjektivfassung mit 1,6-facher Brennweiten-verlängerung, Speicherung auf CompactFlash Karte Typ I + II oder Microdrive, Serienbildfunktion bis 3 Bilder pro Sekunde, USB-Schnittstelle (2.0), Video-Ausgang, Lithium-Ionen Akku. Speicherung im DCF Standard (EXIF 2.21) und DPOF Unterstützung.

  Produkt-Katalog/Datenblatt
  Im Forum nach "EOS 350D" suchen

Erster Eindruck

Das mattschwarze Kunststoffgehäuse der Canon EOS 350D wiegt wunderbar leicht und wirkt dabei völlig professionell.
Diese Wirkung ist sicher beabsichtigt, denn der Digital-SLR-Markt boomt und kaum ein Amateur könnte sich ein Vollprofi-Modell leisten.

Die EOS 350D ist dennoch sicher nicht als Lückenbüßer zu sehen, sondern gut für einen effizienten Grenzgang zwischen dem Kundenkreis der ambitionierten Amateure und dem der preisbewussten Profis.

  nach oben

Ausstattung


Im kompakten Kunststoffgehäuse der EOS 350D hat Canon alles untergebracht, was eine leistungsfähige Spiegelreflex-Kamera ausmacht. Der Sucher mit feststehendem Spiegelprisma bietet ein 95%iges Gesichtsfeld (horizontal/vertikal). Wichtige Aufnahmeparameter, wie Blende, Verschlusszeit und AV-Einstellung werden per LED eingeblendet.
Der Bajonett-Anschluss erlaubt die Verwendung sämtlicher Canon EF und EF-S Objektive, jedoch mit etwa 1,6-facher Brennweitenverlängerung gegenüber Kleinbild.


Das kompakte EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 II Objektiv liegt im Bundle bei
Das beiliegende EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 Objektiv ist ausschließlich für den Einsatz mit der EOS 300D, EOS 350D, EOS 20D und EOS 30D konzipiert, was auch an der weißen Markierung erkennbar ist.
Das "S" in der Objektivbezeichnung steht hierbei für "Short back focus", was eine besonders kompakte Bauform erlaubt.
Wie die Bezeichnung schon verrät, besitzt die Optik eine Brennweite zwischen 18 und 55mm, was KB-äquivalent 29 bis 88mm entspricht. Die Anfangsblende liegt bei 1:3,5 (W) und 1:5,6 (T). Die kleinste Blende ist mit 1:22 im Weitwinkel und 1:36 im Telebereich wählbar. Die Naheinstellgrenze liegt bei 0,28m.

Der CMOS-Sensor im APS-C Format (22,2 x 14,8mm) besitzt eine effektive Auflösung von 8,0 Megapixel im 3:2-Format. Die Bildgröße ist hierbei zwischen 3456 x 2304, 2496 x 1664 und 1728 x 1152 Pixel einstellbar.
Die Empfindlichkeit ist ISO-äquivalent zwischen ISO 100, 200, 400, 800 und 1600 einstellbar. Bei Automatik wird ISO 400 eingestellt.

CompactFlash und Lithium-Ionen Akku
Die Speicherung erfolgt wahlweise im unkomprimierten RAW-Format oder als JPEG-Komprimierung in zwei Stufen. Auch eine Kombination aus RAW und JPEG ist möglich, wobei jeweils eine RAW- und eine JPEG-Datei in hoher Qualität aufgezeichnet werden. Als Speichermedium kommt eine optional erhältliche CompactFlash Speicherkarte des Typs I oder II zum Einsatz.

Als Belichtungsfunktionen stehen eine Vollautomatik, Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Nachtporträt, Blitz Aus, Blendenautomatik, Zeitautomatik, manuelle Belichtung und eine Schärfentiefenautomatik A-DEP zur direkten Auswahl über das Wahlrad an der Oberseite.
Die möglichen Belichtungszeiten liegen hierbei zwischen 1/4000s und 30 Sekunden, wobei auch eine Langzeitbelichtung (bulb) möglich ist. Hierfür ist zudem der seitliche Anschluss für einen Fernauslöser sehr nützlich.
Im Serien-Modus sind bis zu 3 Bilder pro Sekunde (bis zu 14 Bilder in Folge) in voller Auflösung möglich.

Der Weißabgleich erfolgt automatisch per Bildsensor, kann jedoch auch über voreingestellte Modi (Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Kunstlicht, Floureszierendes Licht, Blitz) oder individuell vorgenommen werden.

Zur Bildbeurteilung und Menü-Steuerung ist ein 1,8 Zoll TFT LCD-Monitor mit 115.000 Bildpunkten integriert. Dieser wird unterstützt durch ein kleineres, beleuchtbares LC-Display zur Anzeige der aufnahmerelevanten Parameter.


Der Blitz steht recht hoch über der Objektivachse
Der integrierte Blitz mit der Leitzahl 13 ist automatisch aktivierbar, lässt sich jedoch auch zwangsaktivieren und deaktivieren. Zudem ist eine Rote-Augen-Reduktion wählbar. Die Blitzbelichtungs-Korrektur erlaubt eine Anpassung von ±2EV in 1/2 oder 1/3 Stufen. Auch ein Messwertspeicher steht zur Verfügung.

Die Energieversorgung übernimmt ein gerätespezifischer Lithium-Ionen Akku NB-2LH oder der optionale Netzadapter ACK-700. Als Schnittstelle unterstützt die EOS 350D USB 2.0 Hi-Speed (Mini-B) und verfügt zudem über einen AV-Ausgang.

  nach oben

Handhabung

Die EOS 350D fasst sich mit ihrer matten, griffigen Oberfläche gut an, jedoch scheint der Umfang des Handgriffes zu eng gewählt, wie auch der Raum, der den Fingern zwischen Handgriff und Bajonettansatz gewährt wird, zu knapp kalkuliert ist.
Im Ergebnis streift man mit den Fingernägeln oft ungewollt die Basis des Objektivbajonetts und hinterlässt feine Spuren auf der Oberfläche.
Im Hochformat hängt die Kamera sehr sicher an den Fingerspitzen, da diese über eine gut zugerichtete Vorderkante verfügt, die zudem partiell mit einem etwas raueren Kunststoffmaterial verblendet ist.

Im vorderen Teil des Handgriffs ist oben der Auslöser eingesetzt, inmitten einer kleinen, dem Zeigefinger angepassten, flachen Mulde. Der Auslöser reagiert exakt, wenn auch mit vergleichsweise langen Wegen. Dem Antippen (Belichtungsmessung, Scharfstellung) folgt das Auslösen über einen relativ festen Druckpunkt hinweg. Das der Druckpunkt so gewählt ist, stellt allerdings kaum einen Mangel dar, weil dieser immer auch im Verhältnis zum Gewicht, zur Masse der Kamera einzuschätzen ist.
Scheint ein Druckpunkt für eine kleine Kamera zu schwer zu überwinden, worunter die Auslöseruhe leidet, kann der gleiche Druckpunkt bei einer größeren Kamera goldrichtig sein.
Im Falle der Canon bietet der Auslöser gering zu viel Widerstand, aber das ist durchaus auch Geschmacksache.



Das Programm-Einstellrad als zentrales Steuerelement
Das Programmeinstellrad ist relativ groß dimensioniert - einem derart zentralen Bauteil steht das jedoch durchaus auch zu. Es ist auf seiner Außenseite griffig gerändelt.
Von einem grünen Rechtecksymbol aus erstrecken sich die einzelnen Programm-punkte in die Runde. Die eine Seite betrifft offensichtlich ambitionierte Amateure und Profis, ablesbar an den kryptisch wirkenden Buchstabenkürzeln und die andere Seite spricht eher Anfänger, Amateure und Profis mit Denkpause an.
Dass sich beide in der Mitte treffen, ist gut, denn so kann man bei eingestellter Vollautomatik immer noch überlegen, in welche Richtung man beim nächste Bild hinsichtlich der Einstellung tendiert - simpel oder komplexer.

Leider ist das Drehvergnügen begrenzt, da die Bewegung an der Stelle stoppt, an der die Programmpunkte enden. Es ist nicht möglich durch einfaches Weiterdrehen wieder zu dem Programmpunkt zu gelangen, an dem man gerade eben unversehens und vielleicht in Hast vorbeigerauscht ist, stattdessen stoppt man abrupt.

Grenzenloses Drehvergnügen bietet dagegen das Multifunktionsrad, welches scharf gerändelt quer aus der Oberseite des Handgriffs, gleich hinter dem Auslöser herausragt. Es dient im Zusammenhang mit dem Blenden- oder Zeitvoreinstellungsprogramm zum Verstellen der Parameter.


Informativ: das kleine Zusatz-LCD
Dargestellt werden letztere auf einem recht kleinen zusätzlichen LC-Display auf der Kamerarückseite. Mit der ungewohnten Positionierung über dem Monitor wird der Tatsache Rechnung getragen, dass man durch den Sucher auf sein Motiv schaut und die Kamera beim Absetzen so vom Auge wegbewegt, dass man auf die Rückseite blickt. Wenn nun Änderungen vorgenommen werden sollen, hat man alle Parameter gleich im Blick und muss die Kamera nicht, wie sonst oft üblich, so drehen, bis man auf ihre Oberseite blickt.

Allerdings leidet unter der Positionierung scheinbar die Größe des Monitors, welcher bei diesem Kameramodell vergleichsweise klein ausgefallen zu sein scheint.
In der Folge erscheinen die ansonsten sehr lesbar und übersichtlich aufgeführten Listenpunkte der Kamera-Einstelloptionen sehr klein. Jeder, der gezwungen ist, eine Lesebrille zu benutzen, sollte diese, konfrontiert mit der Kleinschrift, vorsorglich bereithalten.
Im hellen Sonnenlicht fällt es dann auch Menschen mit fehlerlosen Augen zur recht schwer, die kleinen Zeichen zu entziffern. Ungünstigerweise sind die Zeichen zudem weiß auf schwarz dargestellt.
Ein feiner roter Rahmen dient zur Hervorhebung des aktuell aktivierten Listenpunktes, was eigentlich nur in moderaten bis dunklen Lichtverhältnissen gut funktioniert, bei der angesprochenen Größe der Buchstaben jedoch klar als zusätzliches Handicap beim Betrachten im prallen Sonnenlicht gelten darf.

Die Schnittstellen sind gut geschützt hinter separaten Klappen eingesetzt und der Dioptrieausgleichs-Regler am Sucher ist ohne Umstände zu erreichen.


Die Funktionstasten
Links von Monitor und LCD reihen sich schwarz glänzende Buttons gleicher Machart und Größe mit unterschiedlichen Bezeichnungen.
MENU ruft oben erwähntes Menü auf und bietet hier zwei frei konfigurierbare Einstelllisten. Warum welcher Einstellpunkt in welcher Liste auftaucht und wie man sich sein Vorkommen in Liste 2 merken soll, bleibt unklar (z.B. Parameter, wo Schärfe, Kontrast, Sättigung usw. angepasst werden können).

INFO gibt Auskunft über die aktuell eingestellten Parameter im Aufnahmemodus und im Wiedergabemodus werden Einstellungen während der Aufnahme angezeigt. Per Histogramm kann man beispielsweise ablesen, ob die Aufnahme genügend Zeichnung an der richtigen Stelle enthält.

Der mit JUMP bezeichnete Button lässt Fragen aufkommen. Da er türkis ausgezeichnet ist, wie alle Buttons, die mit dem Widergabemodus zu tun haben, scheint es angebracht, ihn auch nur dort zu benutzen. JUMP, so gibt die übersichtlich angelegte Bedienungsanleitung Auskunft, dient dazu, in seiner Bildübersicht zu springen, um 10 Aufnahmen, 100 Aufnahmen oder nach Aufnahmedatum sortiert. Im Ansatz keine schlechte Idee, doch muss die Praxis zeigen, ob sich dieses Feature auch außerhalb der Firma Canon durchsetzen wird.

Der Rechtspfeiltaste (für Widergabemodus) muss an dieser Stelle kaum Beachtung geschenkt werden, denn sie funktioniert erwartungsgemäß. Die letzte Aufnahme wird bei Drücken eingeblendet und per Cursor und Zoomtasten kann nun navigiert werden.

Der Papierkorb als Symbol lässt ebenfalls keine Unklarheiten offen, wobei hier erfreulicherweise auch gleich die Möglichkeit geboten wird, sämtliche Bilder auf der Karte zu löschen. Dies erspart im Zweifelsfall einen Ausflug ins Menü.

Weiter geht es oben rechts auf der Kamerarückseite. Für den Daumen gut erreichbar bieten sich zwei Tasten an, die im Wiedergabemodus zum Ein- und Auszoomen der Aufnahmen dienen.
Die Taste weiter rechts trägt oberhalb eine Bezeichnung mit einem Rahmen, der ein Kreuz aus kurzen Strichen enthält. Das Symbol lässt sich mit einiger Erfahrung und nach einem vergleichenden Blick durch den Sucher analog den Schärfefeldern im Sucher zuordnen. Hier können Schärfefelder aktiviert oder deaktiviert werden.

Der Taster links daneben ist mit einem Stern ausgezeichnet, mit dem einigermaßen deutlich und unmittelbar "Klimaanlage" oder "Eisfach" assoziiert werden.
Natürlich gibt es an einer Digitalkamera weder Klimatisierung noch Eisfach und deshalb hilft nur Ausprobieren. Wer ängstlich ist oder einfach wissen will, was er tut, schlägt in der Bedienungsanleitung die Seite 92 auf, wie es die grafische Übersicht zu Anfang des Heftchens empfiehlt.
Des Rätsels Lösung: ein Messwertspeicher - äußerst praktisch in der gegebenen Situation, jedoch mit dem Sternsymbol (oder Eiskristall?) nur nach etwas Übung unmittelbar zu memorieren.

AV - ein Taster, der keine Rätsel aufgibt, dient er doch zum manuellen Über- oder Unterbelichten der aktuellen Aufnahme. Wird der Button gedrückt gehalten, kann mit dem Multifunktionswahlrad der gewünschte Wert, den man auf einer Skala auf dem LCD ablesen kann, festgelegt werden.

Gleich darunter, ebenfalls klar erkennbar ist der Taster mit den Funktionen für den Bildfolgemodus (Reihe oder Einzelbild), Selbstauslöser oder Fernauslöser. Im Gegensatz zum darüber liegenden Button, der durch seine Ähnlichkeit auch eine ähnliche Bedienung suggeriert, muss hier mehrfach gedrückt werden, um die Einstellung zu ändern.
Das ist schade, da anfangs nicht ganz klar wird, welchen Button man mehrfach drücken und welchen mit dem Multifunktionsrad modifizieren muss.
Zugegebenerweise ist diese Sichtweise sehr streng, doch darf man nicht übersehen, dass viele Gestaltungsentscheidungen nicht ausnahmslos unter der Berücksichtigung User-freundlicher Kriterien fallen.

Es folgt der Button mit dem Druckersymbol und im Anschluss endet der Überblick beim Vierwegcursor, der kreisförmig einen SET-Button umringt.
Wofür Cursor-Buttons da sind, weiß man spätestens seit der Erfindung der Computer-Tastatur und auch SET gibt keine weiteren Rätsel auf, wenn sich auch die Bezeichnung OK bei den meisten Geräten als gängiger durchzusetzen scheint.

Die weiteren Funktionen sind außerhalb der Cursorbuttons vermerkt. Auf direktem Wege kann die Empfindlichkeit des Chips, der Autofokusmodus, die Messcharakteristik und der Weißabgleich eingestellt werden. Letzterer natürlich auch manuell.



Blitzaktivierung per Direkt-Button
Zu guter letzt gibt es an der Vorderseite noch einen Button zum Öffnen des integrierten Blitzes, welcher eigentlich nur außerhalb der Automatik zum Einsatz kommt und einer Zwangsaktivierung entspricht. Davor am Objektiv befindet sich ein Schieber, mittels dessen man den Autofokus zugunsten eines manuellen Fokus deaktivieren kann. Der manuelle Fokus wird jedoch eher stiefmütterlich behandelt, denn der Ring zur Scharfstellung ist einem etwas kümmerlichen Rest schmaler Rändelung gewichen, bei der es sicher etwas Glück braucht, um diese auf Anhieb mit Daumen und Zeigefinger zu greifen. Eine Entfernungsskala fehlt zudem völlig.
Dem Zoom wurde die größte Aufmerksamkeit geschenkt, der Ring ist breit und unerhört griffig, sowie mit den Werten der Brennweiteneinstellungen bedruckt.

Ein völlig unscheinbarer Knopf ohne jede Bezeichnung drückt sich unterhalb der Arretierungseinrichtung für das Objektivbajonett herum. Es handelt sich laut Anleitung um den Abblendknopf, der die Blende zur optischen Kontrolle der Tiefenschärfe in gedrückter Position schließt.
Buttons ohne jede Bezeichnung sollten an einer Kamera eher nicht vorkommen, es sei denn, es handelt sich um den Arretierungsknopf für das Objektivbajonett. Die Darstellung einer stilisierten Blende hätte die Funktion angemessen bezeichnen können.

  nach oben

Test-Eindrücke

Was die Bedienerfreundlichkeit teilweise an Mängeln aufweist, macht die Bildqualität in jedem Falle wieder wett.
Ist auch eine Vignettierung von ca. 20 % im Weitwinkelbetrieb nicht eben berühmt, so kann man über das Ergebnis, welches man als "normal" bewerten kann, auch nicht klagen. Im Telebetrieb bewegt sich der Wert zwischen 10 und 11% ebenfalls im üblichen Rahmen.

Die Schärfeleistung ist auch in der Nähe gut, wenn auch im Test eine Nahaufnahme trotz Schärfebestätigung nicht ganz scharf war.
In der Ferne sind winzige Details noch deutlich sichtbar. Dazu tragen eine gute Optik und eine feine Auflösung gleichermaßen bei.
Der Kontrastumfang der fotografierten Szene wird adäquat wiedergegeben.

Die Farben trennen sehr gut voneinander. In dieser Beziehung wird derzeit kaum ein anderer Hersteller Canon das Wasser reichen können.
Selbst ein Wolkenhimmel wird ordentlich durchgezeichnet dargestellt und ein Blick in eine Schattenpartie zeigt, dass kaum ein dunkler Bildteil vollständig in Schwarz untergeht.

Leider ergeben sich bei sehr hellen Objekten gleichzeitig feine rötliche Überstrahlungen, die bei Ansichten ab 100% bei Bildschirmauflösung auch im Bildzentrum sichtbar werden.

  nach oben

Fazit / Bewertung

Die Canon EOS 350D kann sich in ihrer Position zwischen Amateur- und Profikamera recht gut behaupten. Beide Grenzen bleiben jedoch trotz aller Annährung gewahrt.
Die wenig voluminöse Bauform lässt zwar in Richtung Amateurgerät schließen, es gibt jedoch keinen Grund, die Kamera nicht auch für kleinere professionelle Aufträge (z.B. Tagespresse) einzusetzen. Sehr glücklich kann sich schätzen, wer schon Canon-Objektive besitzt.

Amateuren wie Profis kommt das leichte Gehäuse gleichsam zugute: beide können auf ein umfassendes System-Zubehörangebot für ihre Vorhaben zurückgreifen.

  nach oben

Überblick

  Handhabung:  
    Haptik:    
    Ergonomie:    
    Bedienungsanleitung:    
    Bedienkomfort:    
  Ausstattung:  
    Gehäuse:    
    Zoom: (18-55mm)    
    Programme:    
  Bildqualität:  
    Fotos:    
    Video:    entfällt
  Geschwindigkeit:  
    Einschaltzeit:    
    Bildfolgezeit:    
  Verarbeitung:      
  Anfassqualität:      
  Lieferumfang:      
  Preis / Leistung      
  Gesamtnote 87%
  Plus:    + Kompaktes Gehäuse
     + Großer Funktionsumfang
     + 3:2 Format
     + Sehr gute Farbtrennung
  Minus:    - Bedienung teilweise gewöhnungsbedürftig
  Fazit:    Die EOS 350D bietet für Amateure wie für Profis einen guten SLR-Standard.
   Die Kamera kann nicht alles, jedoch stehen die wichtigsten Funktionen schnell    abrufbar zur Verfügung.
     - TOPKAUF! -
  Vergleichbare Modelle:
     Konica Minolta - Dynax 5D
     Nikon - D70s
     Olympus - E-330
     Pentax - K100D
  Support:    www.canon.de
  Preis:    899,- Euro bei Markteinführung (Body)
      durchschnittlicher Marktpreis ca. 660,- Euro

  
  Tester:    MM  FR

Verfügbare Bilder

Front Rückseite Draufsicht Menü

  nach oben
 

Weitere Links:
Kaufberatung / Ratgeber Digitalkameras
Tipps & Tricks Digital-Fotografie
                      Oehlbach K8 HDMI-Kabel + Heimkino Referenz Test DVD für 69,- € im asbyon.com Online Shop

Kaufberatung  Ratgeber  Konfigurator  Forum  DVD-Player  DVD-Recorder  Digitalkamera Flat TV  Plasma-TV  LCD-TV 
HDTV / HD-Ready TV-Geräte  Heimkino Projektor  AV-Receiver Produktinformation Testberichte  HDMI Kabel AV-Kabel  Wandhalterungen Fernbedienungen

Kopieren der Inhalte wird von www.copyscape.com überwacht. Unerlaubtes Kopieren wird rechtlich verfolgt.

 Zubehör
 Li-Ion Akku
NB-2LH
Canon
 
amazon.de
 externes Blitzgerät
Speedlite 430 EX
Canon
 
amazon.de
 Sachbuch
Das Profihandbuch zur Canon EOS 350D
Data Becker
 
amazon.de
 Kameratasche
Syscase DFV 80
Hama
 
amazon.de
 Kartenlesegerät
CardReader 35in1
Hama
 
amazon.de
 Software: Bilder optimieren und verwalten
Digital Foto Maker 2007
Magix
 
amazon.de
 Batteriengriff
BG-E3
Canon
 
amazon.de
 Kabelfernauslöser
RS-60 E3
Canon
 
amazon.de
 Compact Flash Speicherkarte
Extreme III 2GB
SanDisk
 
amazon.de