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| Testbericht DMR-EX75EG HDD-/DVD-Recorder von Panasonic |
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Beschreibung |
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Der DMR-EX75 unterstützt bei der Aufnahme sämtliche DVD-Formate. Zu den Aufnahme-Formaten zählen ebenso DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW und DVD-RAM wie auch DVD-R und DVD+R als Double-Layer Medium. Darüber hinaus kann auf der integrierten 160GB Festplatte aufgezeichnet werden, welche Platz für bis zu 284 Stunden im EP-Modus oder bis zu 138 Stunden Aufnahmekapazität in DVD-Qualität (LP-Modus mit 500 Zeilen) bietet. Natürlich steht mit der TimeSlip-Funktion auch zeitversetztes Fernsehen zur Verfügung. Durch das Super Drive System und die 1 Sekunde "Quick Start" Funktion ist das Gerät in nur einer Sekunde aufnahmebereit auf HDD oder DVD-RAM. Wiedergabeseitig spielt der Recorder neben den Recorderformaten auch DVD-Audio (5.1 über HDMI), SVCD, VCD, JPEG, MP3 und sogar DivX von CD-R/RW und DVD-R ab. Die Wiedergabe kann zudem im Progressive-Scan Modus erfolgen. Empfangsseitig ist der Recorder sowohl mit einem analogen Kabeltuner als auch mit einem digitalen DVB-T Empfänger ausgestattet. Hierüber ist auch ein elektronischer Programmführer (EPG), eine komfortable elektronische Programmzeitschrift aufrufbar. Zusätzliches Feature ist ein SD-Karten Einschub, über welchen z.B. digitale Fotos direkt von der SD-Card auf HDD überspielt oder auf DVD gebrannt werden können. Zum Anschluss eines digitalen Camcorders ist zudem ein frontseitiger DV-Eingangg an Bord. Ferner besitzt der DMR-EX75 einen zukunftssicheren HDMI Ausgang.
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Produkt-Katalog/Datenblatt
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Erster Eindruck |
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Eine sauber schliessende Klappe verbirgt die Front-AV Anschlüsse |
Die Front des DMR-EX75 erscheint ebenso aufgeräumt und übersichtlich wie jene des jüngst getesteten DMR-EH56. Kein Wunder eigentlich, gleichen sie sich doch bis auf einzelne (vielversprechende) Feature-Schriftzüge aufs Haar. Auffällig auch hier die fast waagerechte Ebene, auf welcher die Bedienelemente Platz gefunden haben. Ein klarer Vorteil in der Bedienung, denn die Tastatur ist unabhängig von der Aufstellhöhe des Recorders (auch ganz unten im TV-Schrank) optimal ablesbar und erreichbar. Die Bedientasten für Kanalwahl und die Front-Eingänge verbergen sich auch hier hinter einer sauber schließenden Klappe, welche sich sehr gut ins Gesamtbild einfügt.
Auf der Rückseite zeigen sich dann doch Unterschiede, denn hier findet sich ein zusätzlicher HDMI-Ausgang. Die Fernbedienung liegt gewohnt gut in der Hand und gefällt mit durchdachter Ergonomie.
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Ausstattung |
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Wie seine Marken-Kollegen glänzt der DMR-EX75 mit außerordentlicher Flexibilität, was die Aufnahmemedien betrifft. Der Recorder bietet neben einer integrierten Festplatte sämtliche DVD-Medien, genauer DVD-RAM, DVD-R, DVD-RW, DVD+R und DVD+RW als Recorder-Formate an. DVD-R und DVD+R sind außerdem als Double-Layer bespielbar, jedoch nicht direkt, sondern lediglich über die Kopierfunktion von der Festplatte.
Mit einer Kapazität von 160GB bietet die Festplatte Platz für bis zu 284 Stunden im EP 8-Stunden-Modus. Zudem sind bis zu 138 Stunden Aufzeichnung in DVD-Qualität möglich und hier wird es interessant, denn während im LP-Modus normalerweise die Auflösung drastisch verringert wird, behält das Bild hier seine hohe Auflösung von 500 Linien bei. Somit finden vier Stunden Aufzeichnung auf einem 4,7GB Standard-Rohling Platz und dies mit der gleichen Schärfeleistung wie SP.
Für die Aufzeichnung stehen vier festeingestellte Qualitätsmodi zur Auswahl: Von XP mit einer Stunde Aufnahmedauer pro DVD-Medium bis EP mit sechs Stunden pro DVD (jeweils Single-Layer). Für die Aufzeichnung auf HDD kommt ein weiterer EP 8-Stunden-Modus mit acht Stunden Aufnahmedauer hinzu. Um den zur Verfügung stehenden Speicherplatz optimal ausnutzen zu können, bietet der DMR-EX75 zusätzlich einen flexiblen Modus FR an, der automatisch die bestmögliche Qualität im Bezug auf den zur Verfügung stehenden Speicherplatz ermittelt. Bei der Aufzeichnung auf HDD und DVD-RAM steht zudem die TimeSlip-Funktion zur Verfügung, welche zeitversetztes Fernsehen erlaubt.
Timer-Aufnahmen sind dank EPG und ShowView-Unterstützung kinderleicht programmierbar. Über DVB-T steht zudem der komfortable TV-Guide zur Verfügung, welcher mit Übersichtlichkeit und einfacher Bedienung dem Timer den letzten Schrecken nimmt.
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Der frontseitige SD-Speicherkarten Einschub erlaubt die direkte Wiedergabe von Fotos und Film-Sequenzen |
Aufnahmen können beliebig zwischen den Medien kopiert werden, über die High-Speed-Copy-Funktion von HDD auf DVD-R sogar in 16-facher und auf DVD+R in 8-facher Geschwindigkeit. Kopien auf DVD-RAM können in 5-facher Geschwindigkeit durchgeführt werden. Die integrierte Time Base-Korrektur TBC sowie die Digital Noise Reduction Funktion DNR sorgen zudem für saubere Bilder beim Überspielen von analogen Bildquellen, wie Videorecordern. Zusätzlich können Bild-Daten oder auch Home-Videos von einer SD-Memory Speicherkarte auf HDD oder DVD-RAM und umgekehrt kopiert werden.
Empfangsseitig bietet der EX75 neben dem Standard TV-Tuner für analogen Empfang auch einen digitalen DVB-T Empfänger an. Hierbei gibt der Antenneneingang auf Wunsch die Betriebsspannung für eine aktive DVB-T Antenne aus, auch als Phantomspeisung bekannt.
Neben den Recorder-Formaten DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW und DVD-RAM spielt der Recorder auch DVD-Audio (2-Kanal Stereo, 5.1-Kanal über HDMI), sowie CD-R und CD-RW ab. Auch Video-CD, SVCD, JPEG, MP3 und sogar DivX CDs sind kein Problem. Bemerkenswert ist hierbei die Fähigkeit, besagte JPEG, MP3 und DivX-Formate auch von einer DVD-R abzuspielen. Für die Wiedergabe unterstützt der Recorder zudem PAL Progressive-Scan.
Die Betriebsbereitschaft für den HDD- und DVD-RAM Modus wird dank "Quick Start" Funktion bereits nach einer Sekunde erreicht, was außerordentliche Spontaneität verspricht.
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Auch ein skalierbarer HDMI-Ausgang ist an Bord |
Anschlussseitig stehen auf der Rückseite zwei Scart-Anschlüsse inklusive RGB-Ein- und Ausgang, sowie je ein AV-Ein- und Ausgang mit S-Video Buchse und ein progressiver YUV Video-Komponentenausgang zur Verfügung. Hinzu kommt ein optischer Audio Digital-Ausgang für PCM, MPEG, Dolby Digital und DTS-Signale. Speziell bei DVD-Recordern noch eher selten ist der HDMI-Ausgang des DMR-EX75. Hierüber liefert der Recorder sogar hochskalierte Signale bis 1080i.
Frontseitig verfügt der Recorder zudem über einen AV-Eingang mit S-Video Buchse und DV-Eingang, welcher speziell für Camcorder-Besitzer unverzichtbar sein dürfte. Hinzu kommt oben erwähnter SD-Speicherkarten Einschub, der die direkte Wiedergabe von Fotos und Film-Sequenzen, etwa von einem SD-Camcorder erlaubt.
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Handhabung |
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Der Anschluss des Recorders ist völlig problemlos, denn die Buchsen sind allesamt so angeordnet, dass sich selbst mit soliden Kabeln keine gegenseitige Beeinträchtigung ergibt.
Wie seine Vorgänger führt auch der DMR-EX75 den Nutzer zielsicher und schnell durch das Setup-Menü. Der Suchlauf für DVB ist nach etwa 1½ Minuten beendet und nach weiteren 2½ Minuten ist auch die automatische Sendereinstellung am Kabelnetz abgeschlossen, eine vergleichsweise gute Zeit.
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Die Key-Funktionen übersichtlich vereint
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Das Menü öffnet über den FUNCTIONS-Button auf der Fernbedienung, welcher zusammen mit zwei weiteren Key-Tasten einen offenen Kreis um die zentralen Cursor-Tasten bildet. Hier erhält man eine Übersicht der primären Funktionen: Wiedergabe, Aufnahme, Löschen und Kopieren, welche in das jeweilige Untermenü führen. Ein weiterer Punkt ist "Weitere Funktionen", welcher sekundäre Features beinhaltet. System-Einstellungen oder Änderungen sind fast aus-schließlich über diesen Weg möglich, denn das Setup-Menü ist nur hierüber zu erreichen. Dies würde man sich gerade bei häufiger Benutzung direkter wünschen. Die einzelnen Menüpunkte hingegen sind leicht verständlich und in ihrer Funktion intuitiv einstellbar. Dennoch kommt man als Einsteiger kaum um die Bedienungsanleitung herum. Diese präsentiert sich jedoch übersichtlich und leicht verständlich. Zahlreiche Illustrationen erleichtern zudem das Verständnis der Beschreibungstexte. Die Texte selbst verwirren allerdings teilweise durch ständig wechselnde Schriftgrade und Zeicheneinblendungen. Durch ein seitliches Register und klar gegliederte Themen-Abschnitte reduziert sich der Suchaufwand im Fall einer Unklarheit auf ein Minimum. Auch das Handling der Anleitung ist sehr gut, denn das einsprachig ausgeführte DIN A4-Heft bleibt problemlos aufgeschlagen liegen.
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Ersatz für GuidePlus+: der TV-Guide |
Der elektronische Programm-Guide oder EPG, hier TV-Guide genannt, stellt ein Maximum an Bedienkomfort zur Verfügung. Aktiviert über die großzügig dimensionierte und zentral platzierte Taste GUIDE auf der Fernbedienung öffnet sich eine Übersicht der empfangenen Sender mit ent-sprechenden Programm-Informationen. Die Timer-Programmierung einer markierten Sendung ist per Knopfdruck möglich, wobei eine darauf folgende Anzeige noch Aufnahme-Medium und Qualitäts-modus abfragt. Ein weiterer Knopfdruck speichert die Timer-Aufnahme - einfacher geht es nicht. Schade nur, dass dieser Service lediglich bei digitalem Empfang zur Verfügung steht, da hier das Programm-Angebot derzeit noch recht dürftig ist.
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Der flexible Record-Modus |
Erfreulich unkompliziert und praktisch ist der flexible Aufnahmemodus. Er zeigt automatisch die maximale Aufnahmedauer für die eingelegte Disc und erlaubt die direkte Eingabe der voraussichtlichen Aufnahmezeit. Hieraus wird schließlich die bestmögliche Qualität ermittelt, sodass kein Speicherplatz ungenutzt bleibt. Speziell beim Archivieren von HDD auf DVD ist diese Funktion sehr nützlich. Allerdings wäre auch hierbei ein direkterer Zugriff wünschenswert, denn diese Funktion befindet sich auf der gleichen Ebene wie das Setup-Menü.
Das Navigationsmenü für die Archivierung und Bearbeitung der eigenen Aufnahmen ist erfreulich übersichtlich und sehr gut bedienbar. Wichtige Funktionen können direkt und ohne Umwege durchgeführt werden, was nicht nur bei umfangreicherer Nachbearbeitung sehr angenehm ist.
Sehr angenehm ist auch die Quick-Start Funktion, die laut Panasonic bereits eine Sekunde nach Einschalten eine Aufzeichnung auf DVD-RAM oder Festplatte erlaubt. Besagte Sekunde ist hierbei nicht übertrieben, denn praktisch direkt nach dem Einschalten kann aufgezeichnet werden. So sind wirklich spontane Aufnahmen möglich, schließlich läuft der Recorder im normalen Fernsehbetrieb in der Regel nicht automatisch mit. Erkauft wird diese Funktion durch eine erhöhte Standby-Leistungsaufnahme von etwa 13 Watt. Wer etwa 30 Sekunden Wartezeit bis zum Aufnahmestart akzeptiert, kann die Quick-Start Funktion auch deaktivieren. Die Leistungsaufnahme im Standby-Betrieb sinkt in diesem Fall auf ca. 2 Watt.
Einmal mehr fällt die bei Panasonic-Recordern übliche Formatänderung von 16:9-Aufnahmen beim Kopieren auf DVD-R, DVD-RW, DVD+R oder DVD+RW auf. Erscheinen die aufgezeichneten Programme auf der Festplatte noch im vollen 16:9-Format, so wird dies beim oben genannten Kopiervorgang auf 4:3 geändert*. Gleiches gilt für Direktaufnahmen auf besagten DVD-Medien. Wer das 16:9-Format unverändert erhalten möchte, muss auf DVD-RAM zurückgreifen. Das Fehlen der Formatkennung muss kein Nachteil sein, kann bei bestimmten TV-Geräten jedoch zu Anpassungsproblemen führen.
Die Fernbedienung erfreut mit den von Panasonic bereits gewohnten Tugenden, ist also gut ausbalanciert und erlaubt eine entspannte Einhand-Bedienung. Die Tasten sind ihrer Funktionalität entsprechend angemessen dimensioniert und farblich abgesetzt. So sind die wichtigsten Funktionen in kürzester Zeit verinnerlicht. Zudem besitzen sämtliche Tasten einen gut definierbaren Druckpunkt, ein nicht zu unterschätzender Faktor in der Bedienbarkeit des Gebers. Insgesamt kann dieser voll überzeugen und hebt sich optisch wie haptisch aus der breiten Masse der Recorder-Fernbedienungen hervor.
* betrifft nur Formaterkennung, Inhalt bleibt unverändert
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Test-Eindrücke |
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Vier Qualitätsmodi stellt Panasonic zur Auswahl, wobei dem einzig wirklich praktikablen XP- und SP-Modus seit einiger Zeit ein weiterer "brauchbarer" Modus, nämlich der modifizierte LP-Modus zur Seite steht. So versprechen zumindest diese drei Qualitätsstufen gute Ergebnisse. Der EP-Modus, bei HDD-Aufnahme wahlweise zwischen sechs und acht Stunden einstellbar, steht hier einmal mehr für maximale Aufzeichnungsdauer.
Erwartungsgemäß zeigten die Testaufnahmen im hochwertigen XP-Modus keinen sichtbaren Qualitätsunterschied zum Original. Schärfe, Detail- und Bewegungsdarstellung ließen keinerlei Verschlechterung erkennen. Auch der zweistündige SP-Modus gefiel mit ruhigem Bild und sehr geringer Artefaktbildung. Ein Qualitätsverlust war hier sowohl bei Testbildern als auch bei Film-Sequenzen kaum sichtbar. Ein sehr gutes Ergebnis und natürlich für Filme ohne Überlänge die erste Wahl, doch auch die Qualität im vierstündigen LP-Modus ließ kaum nach. Das Testbild zeigte in der Schärfe keinen sichtbaren Unterschied zu SP, bei doppelter Aufnahmedauer wohlgemerkt. Lediglich bei schnellen kleinen Bewegungen oder großen bewegten Flächen zeigte sich die reduzierte Datenrate mit partiellen Unruhen und Bewegungsartefakten. Nach wie vor beeindruckend blieb jedoch die Schärfe des aufgezeichneten Bildes. Mit einem fehlerfreien Signal, wie es ein digitaler Empfänger zu liefern vermag erscheint der LP-Modus somit mehr als ausreichend für alltägliche Aufnahmen. Bei schwächeren und somit unsaubereren Signalen (teilweise im analogen Kabelnetz) kann die Artefaktbildung jedoch stärker werden, da der unruhige Hintergrund für den Recorder detaillierter und somit speicherintensiver wird. War der Schritt zwischen SP und LP noch kaum wahrnehmbar, so erschien der Unterschied zwischen LP und EP vergleichsweise geradezu gigantisch. Hier baute das Bild in Schärfe und Rauschmaß dermaßen ab, dass dieser Modus in der Praxis wohl eher die Ausnahme bleiben dürfte. Der LP-Modus hat sich hingegen als brauchbare Alternative etabliert, denn bei einer Aufnahmedauer von vier Stunden pro DVD-Medium ohne die sonst üblichen Qualitätseinbußen dürfte die Wahl nicht mehr schwer fallen. Natürlich führt beim Kopieren auf DVD letztendlich kein Weg am FR-Modus vorbei, denn besser und vor allem wirtschaftlicher kann man den zur Verfügung stehen Platz nicht nutzen.
Mit dem DMR-EX75 fügt Panasonic dem Recorder-Angebot ein weiteres Spitzen-Modell hinzu. Aufnahme-Qualität und Bedienung liegen auch hier auf höchstem Niveau.
Über die Aufnahme-Qualitäten sollte jedoch nicht vergessen werden, dass ein Recorder meist auch gleichzeitig die Rolle des DVD-Players im Heimkino übernimmt. Als solcher musste sich der DMR-EX75 dem üblichen Testbildern stellen, welche über RGB, YUV und HDMI wiedergegeben wurden. Wie schon seine Geschwister vor ihm gab der EX75 auch in dieser Disziplin eine starke Vorstellung. Das kritische "Magenta/Grün-Keil"-Testbild erschien über RGB sehr sauber und mit scharfen Kanten, konnte über YUV Video-Komponenten jedoch noch sichtbar zulegen. Speziell interlaced gefiel das Testbild mit einer hervorragenden Darstellung. Messerscharf gezogene Kanten, sehr hohe Auflösung und nicht die Spur einer Störung ließen nicht die kleinste Kritik zu. Qualitativ konnte HDMI nichts mehr hinzufügen, gefiel aber mit ähnlicher Makellosigkeit.
Die Realtestbilder überzeugten ebenfalls mit natürlicher Farbwiedergabe und hoher Detailgenauigkeit. Die "Erdbeeren" wurden sehr scharf und farblich treffend abgebildet. Sehr lebendig wirkte das Testbild "Frauengesicht" mit gesunden Hauttönen und feinem Farbverlauf auf den Wangen. Auch hier konnte sich der YUV Ausgang leicht von RGB absetzen und zeichnete Details noch eine Spur feiner. Insgesamt lieferte YUV das stimmigere Ergebnis, wirkte vom Gesamtbild her ausgewogener. Bei den Testbildern konnte der analoge YUV-Ausgang sogar optisch fast mit HDMI gleichziehen. Die digitale Verbindung brachte jedoch zusätzlich Plastizität ins Bild und ließ besagtes "Frauengesicht" noch lebendiger und authentischer erscheinen.
Auch mit Film-Sequenzen zeigte der Recorder detaillierte und brillante Bilder auf hohem Niveau. Die progressive Wiedergabe erschien auf dem Test-Plasma erstaunlich ruhig, was sich gerade mit bewegtem Hintergrund zeigte, doch erschien das Bild interlaced eine Spur brillanter und schärfer. HDMI vereinte schließlich die Stärken des YUV-Ausgangs zu einem ruhigen und sehr detaillierten Bild, dessen Gesamteindruck voll überzeugen konnte.
Die Audio-Wiedergabe gefiel mit sauberem, musikalischem Klang und sehr guter Auflösung. Präzise Bässe und ein homogenes Klangbild zeichnen den Recorder sogar als adäquaten CD-Player aus. Auch mit Film-Soundtracks, wie "U-571" und "Gladiator" zeigte der Recorder eine dynamische und detailgenaue Wiedergabe ohne hörbare Schwächen.
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DVD-RAM können in der Cartridge verbleiben |
Laufgeräusche von Lüfter und Festplatte traten nicht hörbar in Erscheinung. Positiv fiel zudem auf, dass DVD-RAMs inklusive der schützenden Cartridge eingelegt werden können. Das erspart die fummelige Disc-Entnahme und gewährleistet einen durch-gehenden Schutz des Mediums.
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Fazit / Bewertung |
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Mit dem DMR-EX75 untermauert Panasonic ein weiteres Mal seine Spitzenposition unter den DVD-Recordern. Zusammen mit der komplett zu bezeichnenden Ausstattung lassen die ausgezeichneten Aufnahme-Ergebnisse und die tadellose Wiedergabe keine Wünsche offen. Im Gegenteil nähert sich Panasonic immer mehr der "eierlegenden Wollmilchsau" und vereint mittlerweile DVB-Receiver, DVD-Player, DVD-Recorder und HDD-Recorder in einem Gerät und das ohne nennenswerte Kompromisse.
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Handhabung: |
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Inbetriebnahme: |
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Bedienungsanleitung: |
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Fernbedienung: |
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Bedienkomfort: |
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Ausstattung: |
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Anschlüsse: |
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Features: |
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Formate: |
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Aufzeichnung: |
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Wiedergabe: |
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Bild: |
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Ton: |
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Verarbeitung: |
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Anfassqualität: |
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Preis / Leistung |
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Gesamtnote |
84% |
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Stromverbrauch: |
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Betrieb: |
ca. 28 Watt |
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Standby: |
13 Watt mit Quick-Start, 2 Watt mit PowerSave |
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Plus: |
+ komplette Ausstattung |
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+ DVB-T Empfänger integriert |
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+ HDMI-Ausgang mit Upscaling-Funktion |
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+ sehr hoher Bedienkomfort |
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+ sehr gute Bild- und Ton-Wiedergabe |
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+ schnell betriebsbereit mit Quick-Start |
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+ hochwertige LP-Aufzeichnung |
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Minus: |
- Kopien auf DVD-R/-RW/+R/+RW ohne 16:9-Kennung |
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Fazit: |
Leistungsfähiger DVD-/HDD-Recorder mit üppiger Ausstattung und sehr guter Bild- und Tonqualität. |
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- sehr empfehlenswert - |
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Vergleichbare Modelle: |
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Philips - DVDR7300H |
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JVC - DR-MH300SE |
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Sharp - DV-HR450S |
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Sony - RDR-HX717 |
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Thomson - DTH8560E |
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Toshiba - RD-XS64 |
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Support: |
www.panasonic.de |
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Preis: |
599,- Euro bei Markteinführung |
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durchschnittlicher Marktpreis ca. 530,- Euro |
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