
|
     |
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Beschreibung |
 |
Digitalkamera im wetterfesten Metallgehäuse (nach IEC standard publication 529 IPX4) mit integriertem 2,5 Zoll Hyper Crystal LCD-Farbmonitor und Blitz, 1/1,8 Zoll CCD Sensor mit effektiven 8,0 Megapixel und RGB-Filter, 3-fach Zoom-Objektiv mit sechs Elementen in fünf Gruppen (drei asphärische Linsen), Makro bis 3cm Objektabstand, 5-fach Digital-Zoom (stufenlos), äquivalent ISO 64-1600 (automatisch), ISO 64/100/200/400 (manuell), zusätzlich ISO 800 und 1600 mit Bright Capture Technologie, Speicherung im internen 32MB Speicher oder auf xD-Card Speicherkarte (bis 1GB), Aufzeichnung von Video-Sequenzen mit Ton, Serienbildfunktion (4 Bilder pro Sekunde im SQ1-Modus), USB-Schnittstelle, AV-Ausgang, Lithium-Ionen Akku, PictBridge Unterstützung. Speicherung im DCF Standard (EXIF 2.2) und DPOF Unterstützung. Erhältlich in den Farben Silber und Dunkelblau.
|
 |
Produkt-Katalog/Datenblatt
Im Forum nach "µ DIGITAL 800" suchen
|
|
 |
Erster Eindruck |
 |
 |
 |
Mit verschlossener Objektivöffnung gibt die µ Digital 800 ein schönes Gesamtbild ab; ein spritzwassergeschützter Handschmeichler, farblich schichtweise von der Vorder- zur Rückseite in silber, silbergrau, anthrazit und schwarz angelegt.
Die Rückseite wird vom auffallend großen TFT-Display dominiert, während die Bedienstruktur klar und aufgeräumt wirkt. Die Glanzlackierung lässt ein wenig an das Finish eines hochwertigen PKW denken.
nach oben
|
|
 |
Ausstattung |
 |
 |
 |
Das wahlweise in dunkelblau oder silber erhältliche Metallgehäuse der µ Digital 800 sieht nicht nur gut aus, sondern nimmt auch seine schützende Funktion besonders ernst. Das Gehäuse ist nämlich wetterfest entsprechend IEC Standard 529 IPX4, wodurch der Kamera Wasserspritzer nichts anhaben können.
Im Inneren arbeitet ein 1/1,8 Zoll CCD mit RGB-Filter und 8,0 Millionen effektiv für den Aufzeichnungsprozess genutzten Pixel. Hiermit sind Bildauflösungen von 3.264 x 2.448 (8MP), 2.560 x 1.920 (5MP), 2.272 x 1.704 (4MP), 2048 x 1536 (3MP), 1600 x 1200 (2MP), 1280 x 960, 1024 x 768 und 640 x 480 Pixel möglich.
Die Empfindlichkeit ist ISO-äquivalent zwischen ISO 64, 100, 200 und 400 (800 und 1600 mit BrightCapture Technologie) manuell einstellbar. Im Automatik-Modus liegt sie bei ISO 64 - 400 (800 und 1600 für die Programme: "Innenaufnahme", "Portrait in natürlichem Licht", "Kerzenlicht und Aufnehmen" und "Auswählen1").
Das dreifach Zoom-Objektiv der Olympus besteht aus sechs Elementen in fünf Gruppen, inklusive drei asphärischer Linsen. Die reale Brennweite von 8,0mm bis 24mm entspricht Kleinbild-äquivalent etwa 38mm bis 114mm. Fokussiert wird mittels TTL-Kontrasterkennungs-Autofokussystem. Dieses arbeitet automatisch mit iESP-Autofokus oder Spot-Messung. Im Supermakro kann bis zu 3cm Objektabstand scharf gestellt werden.
Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/2000 Sekunde und ½ Sekunde. Bei Nachtaufnahme kann auch 4 Sekunden belichtet werden.
Für die Belichtungssteuerung stehen eine Programmautomatik und die Aufnahmeprogramme "Porträt", "Selbstporträt", "Selbstporträt mit Selbstauslöser", "Sport", "Nachtaufnahme", "Nachtaufnahme mit Porträt", "Landschaft", "Porträt in natürlichem Licht", "Strand und Schnee", "Speisen", "Innenaufnahme", "Vitrine", "Dokumente", "Kerzenlicht", "Sonnenuntergang", "Feuerwerk", "Aufnehmen und Auswählen 1" und "Aufnehmen und Auswählen 2" zur Verfügung. Außerdem ist eine Belichtungskorrektur von ±2 LW in 1/3LW Stufen möglich.
Der Weißabgleich erfolgt vollautomatisch mittels TTL ESP oder durch die voreingestellten Modi "Wolken", "Sonnen-", "Kunst- und fluoreszierendes Licht 1,2,3".
Das eingebaute Blitzgerät mit automatischer Zuschaltung bei geringer Helligkeit und Gegenlicht ist manuell zu- und abschaltbar und kann mittels Vorblitz den "Rote-Augen-Effekt" reduzieren. Die Reichweite im Automatik-Modus beträgt ca. 3,5m im Tele- und ca. 6,5m im Weitwinkel-Bereich. Bei ISO 1600 erhöht sich die Reichweite auf 7,2m, bzw. 12,8m. Die Blitz-Leitzahl ist 10.
Neben Einzelbildaufnahme sind auch Serienaufnahmen mit 4 Bilder/Sekunde (bis maximal 10 Bilder im SQ1-Modus), Selbstauslöser, Panorama und Video-Aufnahme inklusive Tonaufzeichnung möglich. Letztere zeichnet in VGA-Auflösung mit 15 Bilder/Sekunde auf. Die Aufnahmezeit wird hierbei nur durch die Speicherkartenkapazität begrenzt.
Zur Bildkontrolle ist ein hochauflösender 2,5 Zoll (6,4cm) TFT HyperCrystal LCD-Monitor mit BrightCapture Technologie und 215.000 Pixeln Auflösung integriert.
Die Speicherung erfolgt intern bis 32MB oder auf optional erhältlichen xD-Picture-Cards bis 1GB.
Die Energieversorgung übernimmt ein wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku (LI-12B). Alternativ ist ein optional erhältliches Netzgerät D-7AC anschließbar.
Ein kombinierter USB-Anschluss (AutoConnect) und Audio/Video-Ausgang schafft den Kontakt zum PC, bzw. direkt zum TV-Gerät.
nach oben |
|
 |
Handhabung |
 |
 |
 |
Die Kamera startet unter dem sehenswerten mechanischen Zusammenspiel der Objektivabdeckung und der Zoomoptik sehr rasch und mit einem feinen, dazu passenden, Klicken und Surren. Die Abdeckung gleitet dabei innerhalb des Gehäuses zur Seite. So ist die Kamera nach knapp einer Sekunde einsatzbereit. Das kann sich durch Blitzladezeiten etwas verlängern, schaltet man diesen jedoch grundsätzlich ab, bleibt dieser auch beim nächsten Kamerastart deaktiviert.
Das vorder- wie rückseitig glänzend lackierte Gehäuse liegt sehr gut in der Hand.
Optisch durchbrochen wird es durch ein quer zur Achse verlaufendes, mattiertes Metallband. Der flächenbündige Ein/Aus-Schalter und der umrahmte runde Auslöser sind in dessen Verlauf eingefügt und durch Größe und Machart eindeutig voneinander zu unterscheiden. Die Vorderseite des Gehäuses ist in Metall, die Rückseite in Kunststoff ausgeführt.
Obwohl das anschlagfreie Wählrad für die Aufnahmeprogramme und die Wiedergabemodi rückseitig statt auf der Oberseite untergebracht ist, kommt es nicht zu durch Enge bedingten Verwirrungen in der Bedienung. Eine plateauartige, plastische Strukturierung der einzelnen Funktionsabschnitte ermöglicht eine klare und komfortable, optische und haptische Unterscheidbarkeit. Einziges Manko ist, dass das Wählrad auch während des ganz normalen Umgangs sehr leicht versehentlich verstellt werden kann. Dies geschieht speziell dann, wenn bei einhändiger Bedienung der Daumen auf dem Wählrad ruht. Beim Lesen der Funktionsbezeichnung neben den Buttons erweist sich die glänzende Oberfläche auf der Rückseite als störend. Da die Bezeichnungen zudem in Grau statt in Weiß oder Schwarz ausgeführt sind, sind diese in Verbindung mit der Spiegelung schlecht lesbar.
Nach kurzer Einarbeitung sollten die Bedienelemente jedoch intuitiv nutzbar werden, da man durch die haptisch klare Struktur der Kamera zum Bedienen die Hände mehr und mehr ohne ständige Sichtkontrolle einsetzen kann.
Da Zoomwippe, Programm-Wählrad und Vierwegschalter mit dem Daumen der rechten Hand erreichbar sind, kann die Kamera zur Not auch einhändig bequem bedient werden. Die Funktionsschalter, die nicht direkt mit dem Fotografieren zu tun haben, sind links vom Display untergebracht.
Das Markenlogo auf der Vorderseite prangt auf einem flachen horizontal verlaufenden Steg der gleichzeitig, da leicht erhaben, Halt für Ring- oder Mittelfinger bietet.
Das große Display liefert eine überzeugende Performance, sodass das Fehlen eines optischen Suchers nicht weiter negativ auffällt. Zwar ergibt sich bei schlechteren Lichtverhältnissen eine etwas hakelige Darstellung, doch ist die kamerainterne Korrektur so schnell, das es kaum zu Verzögerungen kommt. Die Darstellung ist vor der Aufnahme heller als in der Realität, das spätere Ergebnis erscheint jedoch entsprechend korrigiert mit einer, dem Motiv entsprechend angepassten Helligkeit. Dies optimiert den Durchblick während der Aufnahme bei getreuer Widergabe der Motivhelligkeit in der Aufnahme.
Im Display lassen sich von karg bis üppig zusätzliche Informationen zu den eingestellten Aufnahmeparametern einblenden. Für Fotografen, welche die Belichtung während der Aufnahme exakt kontrollieren wollen, gibt es ein Live-Histogramm, das in Echtzeit über die Verteilung von Hell-Dunkelwerten in der Aufnahme informiert.
19 Motivprogramme (Scene) sind, mit anschaulichen Beispielbildern illustriert und durch Textinformationen weiter erläutert, per Menü zu erreichen.
Zu einer Blenden- und Zeitpriorität (ebenfalls Programmpunkte auf dem Wählrad) wird eine Art Nachführmessung geboten. Im Display erscheinen bei Betätigung des Vierwegreglers (Rechts/Links-Taste) die eingestellten Zeit oder Blendenwerte, welche je nach passender oder unkorrekter Einstellung in grün oder rot dargestellt werden. Selbstverständlich kann nach Bedarf auch manuell über- oder unterbelichtet werden.
Mit insgesamt sechs Zoomschritten ist der Faktor des optischen Zooms nur sehr grob unterteilt. Ein feinerer Motor wäre hier angebracht.
Einstellungen, wie Blitzmodifikation und Entfernungs-Voreinstellungen, die direkt mit dem Fotografieren zu tun haben, sind direkt per Tastenwahl zu erreichen. Um die Aufnahme betreffende Voreinstellungen schnell erreichen zu können, ist auf erster Ebene eine Wahl zwischen Weissabgleich, Auflösung und Belichtungskorrektur vorgesehen. Alle weiteren Einstellungen sind unter dem Begriff Modus-Menü zusammengefasst. Eine vom Computer her bekannte schmale Leiste (Scrollbar) auf der rechten Seite gibt hier Auskunft über die aktuelle Position in der jeweiligen Liste.
In einer dieser Listen verborgen finden sich auch bildgestalterische Schmankerl wie beispielsweise Panorama oder die Möglichkeit zum 2-in-1-Composing.
Einer nachträglichen Bearbeitung der Bilddaten in der Kamera werden unterschiedliche Möglichkeiten geboten. Besonders hervorgehoben sei an dieser Stelle das Korrigieren roter Augen durch direktes Blitzlicht. So steht dem direkten Druck ohne den Umweg über den Computer nichts mehr im Wege.
Die gedruckte Anleitung ist mehrsprachig ausgeführt und relativ gut zu lesen. Leider handelt es sich hier lediglich um eine Batterie von pflichtmäßigen Sicherheitshinweisen und allereinfachsten Informationen zum ersten Betrieb der Kamera. Das auf CD-ROM beigefügte umfassende PDF-Dokument befasst sich schließlich mit sämtlichen, die Kamera betreffenden, Themenstellungen. Um ein gut lesbares Nachschlagewerk zu erhalten, ist hier jedoch ein PC und Drucker Voraussetzung.
nach oben |
|
 |
Test-Eindrücke |
 |
 |
 |
Der allgemein gute Eindruck bei Olympus wird auch bei dieser Kamera bestätigt. Die aufgenommenen Motive wirken insgesamt gut ausgeleuchtet, bei zu viel Gegenlicht (z.B. große Teile Himmel über Waldmotiv) scheinen allerdings die dunklen Partien zu wenig differenziert. Zudem tauchen kaum wahrnehmbare Kanten auf, die an digitale Scharfzeichnung erinnern.
Die Schärfe im Makro-Bereich entspricht in etwa dem, was das menschliche Auge noch aufzulösen vermag. Mit 8 Megapixel optischer Auflösung ist die Detailauflösung bei Landschaftsaufnahmen gut, trotzdem wirkt die allgemeine Schärfeleistung etwas verwaschen.
In der Vergrößerung tauchen Komprimierungsartefakte auf, die in normaler Vergrößerung nicht wahrnehmbar sind. Die Detailzeichnung ist zwar besser als bei handelsüblichen 5 Megapixel-Kameras, jedoch geht das auf Kosten stärker sichtbarer Artefakte.
Außenaufnahmen bei Tageslicht wirken leicht magentalastig in den Neutraltönen. Trotzdem wirken Orange-Töne etwas zu flach und matt. Die anderen Farben werden kräftig und angemessen wiedergegeben.
Eine Vignettierung ist weich zu den Bildecken hin verlaufend zwar existent, jedoch mit weniger als 10% nicht der Rede wert.
Im Dunkeln gibt es kein sichtbares Farbrauschen, allein die Darstellung ist ohne Benutzung des Nachtmodus kaum befriedigend, weil insgesamt zu dunkel und zu wenig differenziert. Hat man den Nachtmodus ausgewählt, ist die Darstellung hingegen klar und ohne Farb- oder Pixelrauschen - es lohnt also, diesen im gegebenen Fall zu aktivieren.
Zoomt man in die Dateien hinein, treten Farbsäume zwar in Erscheinung (sichtbar bei starken Kontrasten im Bild), sind bei normaler Darstellung jedoch bis in die Bildecken hinein nicht sehr auffällig.
nach oben |
|
 |
Fazit / Bewertung |
 |
 |
 |
Die Olympus µ Digital 800 ALL-WEATHER ist eine zuverlässige, alltagstaugliche und spritzwasser-geschützte Digitalkamera für den allgemeinen Einsatz.
Die edel wirkende äußere Gestaltung kann durchaus Eindruck machen, bleibt jedoch im ganzen angenehm auf dem Teppich, overstyled scheint hier trotz alledem nichts.
Die zahlreichen Voreinstellungen sorgen dafür, dass man auf alle gängigen Lichtsituationen reagieren kann und ein angemessenes Bildergebnis erhält.
nach oben |
|
|
 |
Handhabung: |
|
|
|
Bedienungsanleitung: |
 |
|
|
Bedienkomfort: |
 |
 |
Ausstattung: |
|
|
|
Gehäuse: |
 |
|
|
Zoom: |
|
|
|
Programme: |
 |
 |
Bildqualität: |
|
|
|
Fotos: |
 |
|
|
Video: |
 |
 |
Geschwindigkeit: |
|
|
|
Einschaltzeit: |
 |
|
|
Bildfolgezeit: |
 |
|
Verarbeitung: |
|
 |
|
Anfassqualität: |
|
 |
|
Lieferumfang: |
|
 |
|
Preis / Leistung |
|
 |
|
Gesamtnote |
80% |
 |
|
Plus: |
+ gute Bedienbarkeit mit einfachem Konzept |
|
|
+ sehr großes farb- und helligkeitstreu abbildendes Display |
|
|
+ sehr rasche Einschaltzeit |
|
|
+ spritzwassergeschützt |
|
|
+ gute Bildqualität im Nachtmodus |
|
Minus: |
- eine Teilanleitung ist gedruckt vorhanden, die komplette Bedienungsanleitung allerdings recht leseunfreundlich auf CD. |
|
|
- trotz hoher Auflösung leicht verwaschene Schärfe |
|
|
- lediglich sechs Zoomschritte |
|
Fazit: |
Schön gestalteter, wettergeschützter Allrounder mit hohem Qualitätsstandard. |
|
|
- sehr empfehlenswert - |
 |
Vergleichbare Modelle: |
|
|
- Konica Minolta - DiMAGE X1 |
|
Support: |
www.olympus.de |
|
Preis: |
450,-- Euro bei Markteinführung |
|
|
durchschnittlicher Marktpreis: ca. 380,-- Euro |
|
|
|
|
Tester: |
MM, FR, |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|