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Testbericht Digimax L70 Digitalkamera von Samsung
 Beschreibung  erster Eindruck  Handhabung
 Ausstattung  Test-Eindrücke  Fazit
 Überblick  verfügbare Bilder  

Beschreibung




Digitalkamera mit integriertem 2,5-Zoll TFT Farbmonitor mit 230.000 Bildpunkten und Blitz, 1/2,5-Zoll CCD Sensor mit 7,2 Megapixel effektiv, 3-fach optischer Zoom, 5-fach Digital-Zoom, 9-Tasten-Touchpad für Bedienfunktionen, 22MB interner Speicher, SD-Card / MultiMedia-Card kompatibel, ASR (Advanced Shake Reduction), Aufzeichnung von Video-Sequenzen mit Ton in MPEG4 (maximal 30 Bilder pro Sekunde), USB Schnittstelle, Aluminiumgehäuse, Betrieb mit Lithium-Ionen Akku, Speicherung nach DCF Standard (EXIF 2.2) und DPOF Unterstützung, PictBridge Unterstützung..

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Erster Eindruck

Die SAMSUNG DIGIMAX L70 besticht durch ihr formschönes Äußeres und ihre kompakte Bauform. Sie passt bequem in jede Hemdtasche, wobei diese als Aufbewahrungsort natürlich nur für den Notfall taugt.

Die silberne Optik bildet zu der mattschwarzen Kamerafront einen optischen Akzent. Die winzigen schwarzen Lamellen schützen die empfindliche Frontlinse, die azentrisch nach unten versetzt in den Objektivtubus eingelassen ist.

Die Gestaltung wirkt selbstbewusst und schlicht; die glänzende schwarze Rückseite hebt sich dezent von der matten Vorderseite ab.

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Ausstattung

Samsungs jüngste Digimax ist mit einem optischen 3-fach Zoom (1: 2,7 - 5,2) ausgestattet, welches einer 37-113 mm-Optik entspricht. Ein digitales Fünffach-Zoom erweitert das optische Brennweitenangebot.

Wie die Kameras von Samsungs kürzlich erschienener NV-Serie, verfügt auch die Digimax L70 über die sogenannte "Advanced Shake Reduction-Funktion", einen softwareinternen Verwacklungsschutz. Mit dieser Technik macht die Kamera jeweils zwei Aufnahmen eines Motivs. Eine Aufnahme mit kurzer Verschlusszeit enthält die Schärfeinformation, eine etwas länger belichtete und daher eigentlich verwackelte Aufnahme besorgt die korrekt belichtete Farbinformation. Diese beiden Dateien werden Softwareseitig zu einem Bild zusammengerechnet.

Zwar liegt die Nahgrenze der Optik an sich bei 50 cm, doch In der Automakro-Einstellung justiert die Digitalkamera selbständig die Aufnahmeentfernung und die Schärfe, im Bereich zwischen Close-Ups ab 15cm und unendlich.

Die Empfindlichkeit des 6 Mio. Pixel-CCD reicht von ISO 50 bis ISO 800.
Neben der automatischen Einstellung läßt sich die Lichtempfindlichkeit auch manuell in vier Schritten regeln.

"Touch & Click" Bedienung

Die Einschaltzeit, sowie die Bildfolgezeit liegen in einem Bereich unter einer Sekunde, die Auslöseverzögerung bei 0,01 Sekunden. Der schnelle Verschluss erlaubt Belichtungszeiten im Bereich zwischen 1/2.000 s bis max. 16 s bei einer Langzeitbelichtung im Szeneprogramm Nacht.
Zur Feinabstimmung ist eine manuelle Korrektur der Belichtung ist um +/- 2 in 1/2 Stufen möglich.
Die Reichweite des intergrierten Blitzes ist mit 0,20 m bis 3,00 m im Weitwinkelbereich und mit 0,40 m bis 2,20 m im Telebereich angegeben.
Obwohl sich die Digimax L70 etwas anders bedienen lässt, als die Modelle der NV-Reihe, nennt sich ihr Bedienkonzept ebenfalls "Touch&Click". Zwar navigiert man sich auch hier durch ein grafisches Benutzerinterface auf dem 2,5"-Display, doch anstelle der Sensortasten hat man ein 9-teiliges Multifunktions-Steuerfeld.

Schacht für Akku und SD-Card

Elf Einstellungen für die gängigen Aufnahmesituationen sind als Szene-programme gespeichert. Die Einstellungen lauten wie Nacht, Portrait, Kinder, Landschaft, Nahaufnahme, Sonnenuntergang, Dämmerung, Gegenlicht, Feuerwerk, Strand und Schnee, sowie Texterkennung. Mit der Texterkennung kann man z. B. eine Buchseite abfotografieren und anschließend per Computer den Text an ein Textverarbeitungsprogramm weitergeben.

Für Videoaufnahmen steht mit MPEG-4 ein hochkompri-mierendes Format zur Verfügung, das zudem für eine deutlich schärfe Bildqualität sorgt.

Die Speicherung erfolgt im internen Flash-Speicher bis 32 MB oder auf optional erhältlichen SD-Memory und MultiMedia-Speicherkarten.
Die Stromversorgung übernimmt ein gerätespezifischer Lithium-Ionen Akku vom Typ SLB-0837B (830 mAh; 3,7 V).

Die Verbindung zum Computer wird über eine USB-Schnittstelle (Version 2.0) hergestellt. Mittels des 24-Pin-USB-Kabels, wie man es zum Beispiel vom Handy kennt, kann die Kamera simultan während der Datenübertagung zum PC aufgeladen werden.

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Handhabung

Der (von oben betrachtete) rechteckige Querschnitt wird links vorn durch eine Viertelrundung und rechts durch einen größeren Segmentbogen entschärft. Der Bogen endet in einer kleinen Schräge, an der der rechte Mittelfinger anliegt, wenn man die Kamera hält. Der Übergang von Schräge und Rundung ist mit einem dünnen Metallstreifen besetzt, was zwar nett anzusehen ist, jedoch auch dazu zwingt, die Kamera mit beiden Händen zu halten, da dessen Oberfläche unpassender weise zu glatt ist. Ein griffigeres Material wäre hier die bessere Wahl gewesen.
Der Daumen liegt auf der Rückseite auf einer kleinen Erhebung auf, die sich über den rechten Rand hinaus erstreckt. Sie bietet zusätzlich die Befestigungsöse für die Handschlaufe.

Auf der Oberseite befinden sich drei Buttons: Der Auslöser, als der größte zum besseren Ertasten leicht erhöht angelegt, sowie der POWER- und der ASR- Button (zuschaltbarer Bildstabilisator), die gegen unbeabsichtigtes Betätigen in die Fläche eingelassen sind.

Bedienelemente auf der Oberseite

Die Rückseite der Kamera wirkt ruhig und aufgeräumt. Neben der Zoomwippe oben rechts präsentiert sich ein Bedienfeld, das aus insgesamt neun Buttons besteht. SAMSUNG nennt diese Formation 9-Key-Touch-Pad, denn alle Buttons im Neunerblock reagieren auf Berührung.

Der Button in der Mitte trägt die Bezeichnung MENU, der oben links ein M für Aufnahmemodus und der mittig unten ist mit einem Rechtspfeil bezeichnet, was nach allgemeiner Konvention für den Wiedergabemodus steht.

Ruft man einen der Modi auf, wird ein dem Bedienfeld gleichendes Feld eingeblendet. Per Berührung der Button kann nun auf dem realen Bedienfeld navigiert werden, während simultan die Bewegung auf dem virtuellen Feld dargestellt wird.
Da der Mensch in seiner optischen Wahrnehmung schnell lernt, Dinge, die simultan zur Bewegung geschehen, als Eigenleistung zu akzeptieren, geht das Konzept gut auf, der Lerneffekt geschieht intuitiv.

Das Bedienfeld oder das 9- Key-Touch-Pad (was wesentlich sperriger klingt als es ist) wird beim Kamerastart oder später bei Berührung an den Buttonrändern, in Form eines interessanten Musters blau illuminiert.

Dieses Feature transportiert jedoch neben dem Gedanken an möglichst hippes Styling kaum einen praktischen Nutzen, da die Buttons gut zu ertasten sind und die Bewegung am Monitor live verfolgt werden kann. Sobald die blauen LED's endgültig aus der Mode geraten sind, wird man den Effekt als überaltet empfinden.

Unter der Darstellung des Neunerblocks auf dem Display ist ein weiteres längliches Feld reserviert für die Textbezeichnung des ausgewählten Symbols.
So erscheint beispielsweise bei Auswahl des Symbols, das aus vielen Quadraten besteht, der Text "Qualität", was offensichtlich auf die Qualität der Komprimierung hindeutet. Je feiner das Muster aus Quadraten, desto besser die Bildqualität.
Nach ein, zwei Probeläufen ist das sicher bei den meisten Usern verinnerlicht. Motto ist hier, frei nach einem bekannten schwedischen Möbelhersteller: Suchst du noch oder fotografierst du schon?
Umständliche Scroll-Listen und unübersichtliche Datenpfade kann man bei der Kamera innerlich aufatmend als Vergangenheit betrachten.
Schnell und selbstverständlich hat man sich mit dem einfachen Konzept angefreundet.

Der Wiedergabemodus nutzt die Rechts- und Linkstasten zum spazieren durch die Bildreihe. Sehr schön ist, dass gezeigt wird, was als nächstes Bild folgt, eine Kleinansicht wird auf Berührung des linken oder rechten Buttons hin eingeblendet.

Kleine Unklarheiten gibt es jedoch auch hier. Das Löschen, symbolisiert durch den bekannten Papierkorb, wirft anfangs Fragen auf. Wo befindet sich die dazugehörige Taste zum Symbol auf dem Monitor.

Hier gibt es anscheinend geringe optische Übersetzungsschwierigkeiten. Der Papierkorb wird nicht angewählt, wenn man die Taste unten rechts auf dem Neuner- Pad berührt; trotzdem reagiert die Taste auf Druck und bietet in der Folge die Bestätigung zum Löschen der aktuellen Aufnahme an.

Beim Testgerät stellt sich nach wiederholtem Betätigen des ASR-Buttons die Kamera ab, sodass der Eindruck entsteht, der Button hätte außerdem noch die Funktion des An-/Ausschalters. Dem ist natürlich nicht so.

Vielmehr scheint es hier bei allzu miniaturisierter Bauweise zu einer Störung zu kommen. Der ON/OFF-Button, der ja gleich daneben liegt, empfängt den Druck der Gehäuseplatte und schaltet bei zuviel Druck in seiner Nähe unbeabsichtigt ab.
Bleibt zu hoffen, dass es sich bei dem offensichtlichen Fehler an diesem Testgerät um einen Einzelfall handelt.

Auch etwas schwierig ist die dichte Position des Kartenschachtes zum Schachtdeckel auf der Unterseite der Kamera. Hier muss jeder, der nicht feingliedrige Finger hat, schon mit etwas Ruhe und Fingernägeln bzw. Taschenmessern operieren - der Abstand ist einfach zu dicht gewählt.

Die einsprachig angelegte Bedienungsanleitung ist in zweispaltigem Satz ausgesprochen ruhig und übersichtlich angelegt. Das Satzbild wird weder von unnötig vielen Auszeichnungen zerrissen, noch stören einzelne Elemente. Nicht unbedingt das Optimum - aber im Vergleich zu vielen anderen Anleitungen sicher der richtige Weg.

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Test-Eindrücke

Die Aufnahmen wirken überzeugend. Ob Makroaufnahmen, Normalansichten oder Motive in weiter Ferne: alle zeigen eine gute Schärfe und nur ansatzweise Artefakte.

Der Kontrastumfang scheint etwas zu niedrig zu sein, denn gelegentlich brennen zu helle Stellen im Bild aus und zeigen so keinerlei Zeichnung mehr.

Bei Aufnahmen in direktes Gegenlicht erwartet den Fotografen die Wahl zwischen den Schatten und den Lichtern, beides ist kaum zu bewerkstelligen.

Der Monitor arbeitet flüssig und bildet scharf ab. Auch wenn es dunkel ist, ja selbst ein Blick in den dunklen Keller, bzw. Dachboden, verarbeitet das Display fast ohne Ruckeln.

Die Zoomoptik vignettiert bei voller Blendenöffnung und größter Weitwinkelbrennweite um die 24%. Bei Telebrennweite sinkt die Vignettierung auf ca. 10%.
Die Verzeichnung ist dabei im ersten Fall als Tonnenform noch deutlich sichtbar, im zweiten Fall ist keine sichtbare Spur von Verzeichnung mehr übrig.

Die Farbdarstellung ist nicht ganz so ausgewogen, wie man es sich wünschen würde, der geringe Kontrastumfang sorgt für ein etwas hart wirkendes Farbspektrum.
Die Graustufen zeigen einen leichten Blaumangel, was Rot und Gelb etwas greller darstellt, als in der Realität.

Leichte Farbunterschiede sprechen teils etwas zu stark an, Graustufen werden nicht unbedingt perfekt getrennt.

Das Farbrauschen hält sich bei Dunkelheit angenehm zurück, noch besser wirkt, wie mittlerweile bei fast allen Kameras üblich, der Nachtmodus aus den SCENE-Programmen.

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Fazit / Bewertung

Die SAMSUNG DIGIMAX L70 präsentiert sich als Life-Style Objekt mit ausreichender Bildauflösung, schönem Design und stylischen Lichteffekten.
Das Display arbeitet überraschend flüssig.
Die Bedienung funktioniert direkt über das 9-Key-Touch-Pad, das simultan auf dem Monitor dargestellt wird. Die Verbindung zwischen der Bewegung auf dem Tastenfeld und der zugeordneten Ansicht auf dem Monitor funktioniert schnell.

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Überblick

  Handhabung:  
    Haptik:    
    Ergonomie:    
    Bedienungsanleitung:    
    Bedienkomfort:    
  Ausstattung:  
    Gehäuse:    
    Zoom:    
    Programme:    
  Bildqualität:  
    Fotos:    
    Video:    
  Geschwindigkeit:  
    Einschaltzeit:    
    Bildfolgezeit:    
  Verarbeitung:      
  Anfassqualität:      
  Lieferumfang:      
  Preis / Leistung      
  Gesamtnote 69%
  Plus:    + Bildstabilisator
     + in jeder Situation sehr flüssig arbeitendes Display
  Minus:    - etwas zu geringer Kontrastumfang
  Fazit:
    Die SAMSUNG DIGIMAX L70 bietet als schicke Lifestyle-Kamera bei kleiner Baugröße gute Bildergebnisse und ein einfaches Bedienkonzept  
     - empfehlenswert -
  Vergleichbare Modelle:
     - Samsung - NV 3
     - Casio - EXILIM EX-Z70
     - Casio - EXILIM EX-S770 D
  Support:    www.samsungcameras.de
  Preis:    300,- Euro bei Markteinführung
      durchschnittlicher Marktpreis ca. 210,- Euro

  
  Tester:    MM  CV

Verfügbare Bilder

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Weitere Links:
Kaufberatung / Ratgeber Digitalkameras
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