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Viele Wege führen zum Papier... |
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Die von der Digital-Kamera aufgenommenen Bilder können auf einem TV-Gerät oder Computermonitor dargestellt werden. Häufig wünscht man sich aber auch einen Ausdruck auf Papier. In der Anfangszeit der Digital-Fotografie war dies sehr teuer. Aber auch die Qualität des gedruckten Bildes war nicht immer befriedigend. Das hat sich in der Zwischenzeit geändert. Heute sind preiswerte Drucker erhältlich, die mit entsprechendem Papier bestückt, beachtliche Ergebnisse liefern. Zum anderen haben sich Fotohandel und Fotolabore auf die digitale Zeit eingestellt und bieten einen entsprechenden "Entwicklungs-Service" an.
Wie kommen die Bilder aufs Papier ?
Möglichkeit 1: Sie lassen andere Drucken Hierzu nehmen Sie ihr Wechselspeichermedium mit den Bilddaten und gehen zu einem Fotohändler oder Foto-Dienstleister. Der überträgt mit einer speziellen Technik die Bilddaten auf klassisches Fotopapier. Als Ergebnis erhalten Sie hochwertige Papierbilder zurück, die den Abzügen von herkömmlichen Negativfilmen in nichts nachstehen. In der Werbung stellen Foto-Dienstleister diese Qualität mit dem Hinweis "echte Fotos" oder "auf Original Fotopapier" heraus. Neuere Digital-Kameras arbeiten nach dem DPOF-Standard. Dieser erstellt zu jedem Bild eine EXIF-Datei, die Daten über kameraspezifische Parameter für Helligkeit, Kontrast, Farbbalance usw. enthält. Diese Dateien ermöglichen dem Fotolabor eine für jede Aufnahme optimale Druckanpassung vorzunehmen.
Die Preise für "Digital-Ausdrucke" sind heute nicht mehr teurer als die herkömmlicher Bilder.
Wenn Sie möchten, können Sie sich aber den Weg zum Fotohändler sparen, denn viele Dienstleister bieten einen entsprechenden Service im Internet an.
Möglichkeit 2: Sie drucken selbst Beim Fotodruck kommt es auf klare und frische Farben ohne Körnung und Rasterung an. Um diese Anforderungen zu erfüllen, benötigen Sie einen passenden Drucker (nicht jeder Computer-Drucker ist hierfür geeignet). Gute Ergebnisse liefern Thermosublimations- und Tintenstrahl-Drucker. Beide Drucker-Technologien haben Vor- und Nachteile, die entsprechend dem Einsatzzweck abgewogen werden sollten. Beachtet werden sollte in beiden Fällen die möglichen Kosten für das Verbrauchsmaterial wie Tinte und Spezialpapier.
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Thermosublimations-Drucker |
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Bilder aus einem Thermosublimations-Drucker kommen der Druckqualität der "echten Fotolabor-Bilder" am nächsten, denn diese Technologie kann echte Halbtöne darstellen. Hierzu wird neben einer speziellen Drucker-Technologie auch ein spezielles Papier (Thermo-Autochrome Papier) verwendet. Halbtondrucker können mit nur einem Druckpunkt Farbton und Intensität vollständig wiedergeben (im Gegensatz zum Rasterdruck). Demzufolge entspricht die Druckauflösung auch gleich der Bildauflösung. Thermosublimations-Drucker arbeiten mit einer relativ niedrigen Auflösung von 200 bis 300 dpi. Kleinere Geräte arbeiten sogar nur mit 145 dpi. Für eine 2 Megapixel Kamera bedeutet das immer noch ein Druckformat von 20x15 cm bei einer Bildauflösung von 200 dpi.
Achtung: Bei Vergleichen der technischen Daten von Thermosublimations-Druckern darauf achten, wie groß die tatsächliche Druckfläche ist. Viele, als Zubehör für Digital-Kameras angebotene Drucker, verwenden A6 Papier-Formate, bedrucken aber nur 8,5x11 cm. Thermosublimations-Drucker für Formate größer als A6 sind eher weniger im Markt zu finden und gehören schon zu den hochpreisigen Ausführungen.
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Tintenstrahl-Drucker |
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Im Gegensatz zu den Thermosublimations-Drucker müssen Tintenstrahl-Drucker eine wesentlich höhere Auflösung besitzen, um eine gleiche Qualität zu erzeugen. Die Gründe liegen in der Arbeitsweise nach dem Zeilendruckprinzip mit Tintenpatrone. Farbnuancen werden durch Rasterung erzeugt, d.h. für einen Bildpunkt gibt es mehrere "Druckpunkte". Die trotzdem erreichbare hohe Qualität wird durch technische Lösungen wie hohe Druckauflösung (bis zu 2800 dpi) und übereinander setzen von drei oder mehr Farben (Mischen) erreicht. Für optimale Ergebnisse muss Spezialpapier verwendet werden, das die Tinte schnell aufnimmt und ein Verlaufen des Druckpunktes verhindert.
Anders als beim Halbtondruck kann die einfache Formel Druckerauflösung = Bildauflösung nicht angewendent werden. Eine genaue Berechnung der Auflösung ist schwierig, da die Rasterweite eher zufällig bestimmt wird. Erfahrungswerte zeigen aber, dass eine Druckerauflösung von 300 dpi für eine gute Qualität ausreicht.
Anmerkung: Bei der Entscheidung ob Thermosublimations-Drucker oder Tintenstrahl-Drucker sollte berücksichtigt werden, dass der Tintenstrahl-Drucker auch als normaler "Büro-Drucker" für Texte und Grafiken zu gebrauchen ist, der andere aber nicht !
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