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 Basics / Grundlagen  Bildauflösung  Objektiv
 System  Geschwindigkeit  Belichtungszeit
 Fokus  Blitzlicht  

Basics / Grundlagen...

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Die Angebotspalette an Digital-Kameras reicht vom preiswerten Einsteigermodell bis zur professionellen Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiv.

Wie trifft man die richtige Entscheidung bei der Auswahl einer Digital-Kamera?

Nun, welche besonderen Merkmale und Ausstattungen eine Kamera haben sollte, hängt in erster Linie vom Einsatzzweck ab. Ist die Kamera für Sie hauptsächlich ein Mittel, um Erinnerungen an Urlaub oder Familienfeste festzuhalten, ist sicher eine normale Kompaktkamera mit vergleichsweise geringer Bildauflösung und automatischer Belichtungs- und Schärferegelung ausreichend. Wollen Sie dagegen alle kreativen Möglichkeiten der Fotografie nutzen, und im Besonderen die der Digital-Fotografie, gibt es einige Punkte die Sie beachten sollten (s. Checkliste).

Grundsätzlich gibt es ein paar praktische Dinge, die jede Digital-Kamera erfüllen sollte.

So sollte die Kamera mindestens über einen LCD-Monitor und einen guten optischen Sucher verfügen.

Um Schnappschüsse auch aus kürzerem Abstand aufhellen zu können, ist ein eingebauter Blitz vorteilhaft.

Da man sich seine "Werke" auch ansehen möchte, muß ein Anschluss für eine Video-Verbindung zum TV-Gerät und/oder PC vorhanden sein (der Weg über die Speicherkarte ist oft umständlich).

Digitale Kameras sind wahre "Stromfresser". Deshalb ist eine Netzgerätebuchse von Vorteil. Denn meistens überspielt man Bilder, wenn der Akku gerade leer ist.

Die Antwort auf die Frage welches Objektiv eine Digital-Kamera haben sollte und wie hoch die Auflösung (2, 3, 4 oder mehr Megapixel) sein soll ist nicht immer leicht zu beantworten und ist vom jeweiligen Einsatzzweck abhängig. So bringt ein Zoom-Objektiv mit schlechter Lichtstärke weniger gute Bilder als ein lichtstarkes Objektiv mit Festbrennweite. Ähnlich differenziert verhält es sich mit der Auflösung. Was nutzt ein 4 Megapixel Chip bei Sportaufnahmen, wenn die Kamera eine langsame Geschwindigkeit besitzt.

Wäre noch die Frage nach dem System zu klären. Nicht wenige Modelle speichern die Bilder auf einer Speicherkarte (dem elektronischen Pedant zur Filmrolle). Hier gibt es eine Menge an Systemen. Die Entscheidung hier wird oft von der Kompatibilität zu vorhandenem Equipment bestimmt.

Was Sie zu den wichtigsten Produktmerkmalen wissen sollten, erfahren Sie hinter den einzelnen o.a. Menüpunkten.

Nicht unerwähnt soll das mitgelieferte Zubehör bleiben (wichtig bei Preisvergleichen). Achten Sie beim Kauf hier auf die Speicherkapazität der mitgelieferten Speicherkarte, das Ladegerät und die Software zur Nachbearbeitung der Bilder auf dem PC.

Spiegelreflex- oder Kompaktkamera ?

Wie in der analogen Fotografie sind Spiegelreflexkameras schon mehr den professionellen Geräten zu zuordnen. Digitale Spiegelreflex-Kameras mit Wechselobjektiven sind heute im Hochpreissegment angesiedelt (> 3000,-- EUR) und basieren in der Mehrzahl auf analogen Gehäusen, die von den Herstellern mit CCD-Chips zur Bilderfassung, Speichermedien und der notwendigen Steuerelektronik (LCD-Sucher, Menütasten etc.) versehen wurden. Als Vorteil der Spiegelreflex-Kamera gilt allgemein, dass das Bild über ein Spiegel- und Prismensystem direkt aus dem Objektiv in den Sucher geleitet wird und somit eine direkte Kontrolle des Motivs erfolgen kann. Das ist bei herkömmlichen analogen Kompaktkameras nicht der Fall. Hier sind Objektiv und Sucher zwei Einheiten, wodurch sich das aufgenommene Bild von dem was man im Sucher sieht durch einen geringen Versatz unterscheidet.

Bei digitalen Kompaktkameras zieht dieser Vorteil aber nicht, denn über den eingebauten LC-Monitor kann das Bild ebenso genau beurteilt werden, da das LC-Display das Bild annähernd so anzeigt, wie die Kamera es aufnehmen beziehungsweise speichern würde.

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Bildauflösung

Der Begriff Bildauflösung ist einer der am häufigsten verwendeten - und am meisten missverstandenen - Begriffe bei der Qualitätsbeurteilung einer Digital-Kamera.

Grundsätzlich sagt die Angabe der Pixel (1, 2, 3 oder mehr Megapixel) nichts über die Qualität eines Bildes aus. Der Begriff Bildauflösung hat eine doppelte Bedeutung.  
Zum einen gibt die Bildauflösung die Anzahl der Pixel des Bildaufnehmers an (z.B. 2048 x 1536 = 3,3 Megapixel), zum anderen bezeichnet man damit die Pixeldichte, die bei der Bildausgabe auf einem Monitor bzw. Drucker ausgegeben wird.

Die Anzahl Pixel des Bildaufnehmers bestimmt einzig und allein die Größe des Bildes, bis zur der eine qualitativ gute Bildschirm- oder Papier-Darstellung möglich ist.

Welche Bildauflösung ist nun optimal?

Die optimale Bildauflösung wird vom Einsatzzweck bestimmt. So reicht z.B. für einen 10 x 15cm großen Ausdruck in optimaler Druckqualität (300dpi) eine Kamera mit 2 Megapixel aus.
Für die Darstellung auf einem PC-Monitor oder einem TV-Gerät genügen sogar 1 Megapixel.
Möchte man qualitativ hochwertige Ausdrucke auf DIN A4 erzielen, benötigt man schon eine Pixelzahl von > 3 Megapixel.

Trotzdem bietet eine Digital-Kamera mit größerer Pixelzahl zusätzliche Vorteile. Arbeiten Sie gerne mit Bildausschnitten oder digitalen Zoom-Effekten liefert eine 4 Megapixel Kamera eine bessere Ausschnittsqualität.
Beispiel: Sie verwenden das 2fach Digital-Zoom mit einer 2 Megapixel Kamera, erhalten Sie bei gleicher Ausgabegröße nur noch die halbe Bildauflösung.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick zwischen Auflösung und Anwendung:

     Auflösung      Anwendung
   320 x 640 Internet und E-Mail
   640 x 480 Internet, TV und E-Mail
   800 x 600 Internet, TV und E-Mail
   1,3 Mio Pixel Fotos 9 x 13
   2 Mio Pixel Fotos 10 x 15
   > 2,5 Mio Pixel Fotos 13 x 18
   > 3 Mio Pixel großformatige Fotos

Interpolierte Bildauflösung

Einige Digital-Kameras sind in der Lage, zusätzlich zu den physikalisch erfassten Bildpunkten (1 Pixel auf dem Bildaufnehmer = 1 Bildpunkt) Zwischenwerte zu errechnen. Hierdurch ergeben sich dann in den technischen Daten der Kameras höhere Angaben für die Bildauflösung, die nichts mit der Angabe der physikalischen Pixelmenge zu tun hat. Die Möglichkeit dieser Interpolation kann in der Regel über ein Menü eingestellt werden. Bei einem Vergleich verschiedener Digital-Kameras darf dies nicht verwechselt werden!

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Objektiv

Die meisten Digital-Kameras sind mit festen Objektiven ausgerüstet. Es gibt nur wenige (hochpreisige) Modelle mit Wechselobjektiven.

Die Objektive der Einsteigermodelle haben in der Regel eine feste Brennweite. Digital-Kameras ab Mittelklasse aufwärts haben ein für den Normaleinsatz ausreichendes 3-fach-Zoom-Objektiv, das meistens den Bereich zwischen leichtem Weitwinkel (ca. 38mm) bis zum leichten Tele abdeckt (ca. 115mm).

Häufig findet man auf den Objektiven neben den Angaben 38 - 15mm zusätzlich noch die Angabe 7 - 21mm, was möglicherweise zu Verwirrung führt. Der Grund hierfür liegt in der Größe
des Bildaufnehmers (CCD-Chip), der eine deutlich kleinere Fläche hat als der herkömmliche 35mm Kleinfilm. Da es unterschiedliche CCD-Chips gibt und somit eine einheitliche Umrechnung mit einem einzigen Faktor unmöglich ist, geben die Hersteller von Digitalkameras die Brennweite immer im Vergleich zum klassischen 35mm Kleinbildfilm an.

Qualität des Objektivs

Für die Bildqualität ist letztendlich die Güte des Objektivs entscheidend. Eine 5 Megapixel CCD nutzt nichts, wenn das Objektiv die Details nicht auflösen kann. Allgemein wird die Güte des Objektivs durch die Lichtstärke ausgedrückt. Spitzenobjektive haben eine Lichtstärke von f1,8, gute Objektive liegen zwischen f2,0 - f2,4. Bei Objektiven mit variabler Brennweite (z.B. 33 - 100mm) wird die Lichtstärke doppelt angegeben (z.B. f2,0 - f2,5).

Die Güte eines Objektivs wird aber nicht allein von der Lichtstärke bestimmt. Leider haben Objektive Probleme mit "Chromatischer Abberration". Das sind Abbildungsverzerrungen, die durch unterschiedliche Lichtwellenlängen entstehen. Bemerkbar machen sich diese Fehler durch Farbsäume an kontrastreichen Kanten. Reduziert werden diese Verzerrungen durch eine besondere Vergütung der Linsen und entsprechende, in das Objektiv eingebaute, optische Filter.

Feste oder variable Brennweite> (Zoom) ?

Ein Objektiv mit variabler Brennweite (Zoom-Objektiv) lohnt sich dann, wenn Sie unterschiedliche Motive festhalten wollen. Die meisten kompakten Digital-Kameras bieten ein 3fach Zoom bis 115mm (bezogen auf Kleinbildkamera). Größere Brennweiten findet man z.Zt. nur bei großen digitalen Spiegelreflex-Kameras.

Eine Schwachstelle der meisten Digital-Kamera Objektive ist der Weitwinkelbereich, der beginnt meistens erst bei 35mm, gegenüber 28mm bei herkömmlichen Kleinbildkameras.

Möchten Sie Nahaufnahmen machen, achten Sie auf den Mindestabstand (Aufnahmeentfernung) und das kleinste erfassbare Objektfeld.

Vorsatzlinsen

Arbeiten Sie gerne mit Vorsatzlinsen (Farbfilter, Weitwinkel-Linsen usw.) achten Sie darauf, das am Objektiv ein Einschraubgewinde oder eine spezielle Halterung vorhanden ist.

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System

Bei der Auswahl einer Digitalkamera fallen auch Entscheidungen für bestimmte Speichermedien, Schnittstellen und Stromversorgung an.

Speichermedien

Das Speichermedium der analogen Fotografie ist der Film. In der digitalen Fotografie wird das Bild nach der Belichtung des Sensors in einem digitalen Speicher abgelegt.
Viele Digital-Kameras verwenden hierfür ein Wechselmedium. Dies kann eine Speicherkarte oder sogar eine 8cm CD-R oder CD-RW Disc sein. Aufgrund der technischen Entwicklung gibt es leider kein einheitliches Format für Speicherkarten. Neben der am weitesten verbreiteten CompactFlash-Card findet man je nach Hersteller noch die SmartMedia Card, den Memory Stick von Sony, die MultiMedia- und SD-Card von Panasonic und andere wenig verbreitete Kartentypen.

Die entscheidenden Kriterien für einen bestimmten Kartentyp sind deren Verbreitung und Kompatibilität zu bereits vorhandenen Systemem (Camcorder, Projektor usw.), deren Gewicht und natürlich der Preis pro Megabyte Speicherkapazität. Da die Informationen der Speicherkarte auch ohne Kamera gelesen werden können, sind die Verfügbarkeit von Adaptern und externen Lesegeräten ebenfalls ein Auswahlkriterium.

Auf den ersten Blick erscheinen Speicherkarten recht teuer. Jedoch ist eine Speicherkarte bis zu 1.000.000 mal wiederbeschreibbar, ein herkömmlicher Film nur einmal.

Schnittstellen... der Weg nach Außen

Die Bilder die in der Kamera fest oder auf einem Speichermedium abgelegt sind, müssen irgendwie ihren Weg zum Computer oder TV-Gerät finden. In der Regel geschieht das über ein Kabel.  
Im Markt gibt es aber auch schon Modelle mit drahtlosen Schnittstellen (Bluetooth).

Die Verbindung zum Computer erfolgt in der Regel über eine USB-Schnittstelle, bei hochpreisigen Spiegelreflex-Kameras über eine iLink-Verbindung. Andere Schnittstellen als USB oder iLink sollten nicht akzeptiert werden, da hier der Datenaustausch recht langsam ist.

Die Verbindung zu einem TV-Gerät wird in der Regel über eine 3,5mm Klinkenbuchse realisiert, die ein Standard Videosignal abgibt.

Stromversorgung

Auf jeden Fall soll sich die Digital-Kamera mit wiederaufladbaren Akkus betreiben lassen. Vorteilhaft sind Lithium-Ionen Akkus, da diese besonders leistungsfähig sind. Achten Sie auch auf die Möglichkeit, ein Netzgerät anschließen zu können.

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Geschwindigkeit

Geschwindigkeit ist eine Hexerei. Dies gilt zumindest für Digital-Kameras. Bei einer herkömmlichen Analog-Kamera drückt man auf den Auslöser, das Bild wird belichtet und weiter transportiert. Bei motorbetriebenen Kameras kann dieser Vorgang sehr schnell ablaufen. Anders verhalten sich die Prozesse in einer Digital-Kamera. Hier wird zuerst der Sensor belichtet, dieser wandelt das Licht in elektrische Signale um und speichert diese Werte digital in einem Speicher. Das alles benötigt Zeit und bestimmt den zeitlichen Ablauf zwischen zwei Bildern. Bei Sport- oder Action-Aufnahmen ist dieser Umstand zu berücksichtigen. Gute Digital-Kameras sind in der Lage, bis zu fünf Bildern pro Sekunde zu schießen.

Machen Sie gerne Schnappschüsse, bedenken Sie, dass Digital-Kameras nach dem Einschalten eine gewisse Anlaufzeit benötigen, bis sie das erste Foto machen können.
Einige Modelle benötigen hier "unendliche" Zeiten ;-(

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Belichtungszeit

Digital-Kameras steuern die Belichtungszeit in der Regel automatisch. Hierzu wird das in das Objektiv fallende Licht gemessen und eine für den Bildsensor passende Kombination von Belichtungszeit und Blendenwert eingestellt. Zur Steuerung kommen unterschiedliche Messverfahren zur Anwendung. Einfache Digital-Kameras arbeiten mit einer Integral-Messung, hochwertige Modelle verwenden eine Mehrfeld-Messung.
Integralmessung bedeutet, dass bei der Ermittlung der durchschnittlichen Helligkeit die Bildmitte, in der sich das aufzunehmende Objekt vorwiegend befindet, stärker bewertet wird als die Randbereiche.
Die Mehrfeld-Messung arbeitet aufwendiger als die Integral-Messung und liefert bessere Ergebnisse für die Regelung.

Wenn Sie jedoch mehr als nur Schnappschüsse aufnehmen wollen, ist eine manuelle Einflussnahme auf die Belichtungszeit vorteilhaft.

Je nach Modell kann man im manuellen Modus Blende als auch Belichtungszeit von Hand einstellen. Da sich Blende und Belichtungszeit wechselseitig auf die Bewegungsschärfe und Schärfentiefe auswirken, ist die richtige Kombination beider Werte nicht immer einfach, lässt Ihrer Kreativität aber freien Raum.

Viele Digital-Kameras haben nur eine feste Blende, so dass sich nur die Belichtungszeit verändern läßt.

Die Steuerung der Belichtungszeit erfolgt mechanisch oder elektronisch. Wichtig ist, welche Einstellzeiten möglich sind. Verbreitet sind Bereiche von 0,5s bis 1/1000s. Bei Spitzenmodellen findet man Langzeitbereiche bis zu 60s und superkurze Zeiten bis 1/10.000s.

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Fokus

Damit das aufzunehmende Motiv scharf abgebildet wird, muß das Objektiv auf die passende Entfernung zwischen Kamera und Motiv eingestellt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kleinbild-Kameras ist die Schärfentiefe bei Digital-Kameras in der Regel sehr groß. Deshalb genügt in den meisten Fällen eine feste Einstellung zwischen "Nah" und "Unendlich" (Fixfokus).

Die meisten Digital-Kameras arbeiten aber mit einem Autofokus-System (AF), das die Scharfeinstellung auch bei schwierigen Lichtverhältnissen oder schwierigen Motiven gewährleistet.
Je nach Kameramodell trifft man auf unterschiedliche Autofokus-Systeme. Standard Digital-Kameras beziehen ihre Schärfeinformation aus der Bildmitte. Aufwendigere Systeme benutzen eine Mehrfeldmessung, die auch Bereiche außerhalb der Bildmitte berücksichtigt.

Je nach Einsatzzweck kann es aber von Vorteil sein, wenn sich der Autofokus abschalten lässt und die Schärfe manuell am Objektiv nachgestellt werden kann. Diese Möglichkeit bieten z.Zt. aber nur wenige hochpreisige Kameras.

Makro-Aufnahmen

Normale Autofokus Systeme versagen häufig bei Makro-Aufnahmen. Dabei kann man gerade mit Digital-Kameras bis zu 1cm an das Motiv herangehen. In solchen Fällen ist es vorteilhaft, wenn sich der Autofokus separat auf Makro einstellen lässt.

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Blitzlicht

Auch die digitale Fotografie braucht Licht. Alle gängigen Digital-Kameras haben einen eingebauten Blitz, der sich automatisch bei zu geringem Umgebungslicht hinzuschaltet (natürlich kann man ihn auch abschalten). Für Schnappschüsse ist der integrierte Blitz in der Regel ausreichend. Die Leitzahl der integrierten Blitzgeräte beträgt üblicherweise 10.

Möchten Sie mehr als nur Schnappschüsse aufnehmen, sollten Sie darauf achten, dass die Kamera über einen standardisierten Blitzschuh mit Mittenkontakt verfügt. Über diesen Blitzschuh können Sie ein handelsübliches Blitzgerät anschließen und synchronisieren.

Von Vorteil ist, wenn der integrierte Blitz eine "Anti rote Augen" Steuerung hat. Bei dieser Funktion werden vor der eigentlichen Aufnahme mehrere schwache Vorblitze abgegeben, wodurch sich die Pupillen der "Opfer" weiter schließen sollen, damit der Effekt nicht mehr so stark auftritt.

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