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Basics / Grundlagen... |
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Längst haben DVD-Player ihren Status als Trendprodukt verlassen. Heute sind DVD-Player das Multimediagerät überhaupt. Die massive Präsenz in den neuen Medien, in Videotheken und der TV-Werbung verstärken das Interesse an der goldenen Scheibe. Mittlerweile bringen die Hersteller die sechste oder siebente Gerätegeneration in den Markt. Für Sie als Anwender hat das den Vorteil, dass heute fast alle Modelle einen Grundstandard wie z.B. Kindersicherung, grafische Benutzerführung auf dem TV-Bildschirm und eine Fernbedienung beinhalten.
Natürlich spielt heute jeder DVD-Player auch CDs in CD-Qualität ab. Selbst mit den alten Video-CDs hat ein DVD-Player keine Probleme.
Immer mehr DVD-Player ermöglichen sogar das Abspielen von DVD-Audio- oder SACD-Disks, die selbst die Qualität herkömmlicher CDs in den Schatten stellen.
Das Abspielen der gold- und silberfarbenen Scheiben funktioniert aber nicht immer reibungslos. Möchten Sie z.B auf die Wiedergabe von selbstgebrannten CDs zurückgreifen (CD-Rs und CD-RWs) kann es möglicherweise zu Problemen kommen.
Einige Modelle im Markt reagieren auf das Einlegen von selbstgebrannten Scheiben mit "No Disk". Denn nur DVD-Player mit eingebautem Doppel-Laser sind in der Lage diese Scheiben zu erkennen.
Gehen Sie weiterhin davon aus, dass DVDs die mit einem DVD-Videorecorder aufgenommen wurden, nicht unbedingt auf jedem DVD-Player abgespielt werden können.
Auch das Abspielen von CDs mit MP3-Dateien meistert nicht jedes Gerät.
DVD-Player unterstützen die unterschiedlichsten Tonformate, vom einfachen Stereo-Ton bis zum digitalen 6-Kanal Ton. Und möchten Sie den optimalen Sound erreichen, stellt sich die Frage nach weiteren erforderlichen Komponenten. Mehr hierzu erfahren Sie aber im Abschnitt Tonsignale.
Mit mehr als 100 DVD-Player Modellen ist der Markt, selbst für Branchenkenner, fast unüberschaubar geworden. Jeder Hersteller wirbt mit eigenen Features, und Sonderfunktionen gibt es jede Menge. Doch worauf soll man beim Kauf eines DVD-Players achten ? Was ist an Ausstattung notwendig, was ist überflüssig, welche Leistung erhalte ich für mein Budget ? Eine optimale Wahl erzielt man, wenn man seinen Blick zuerst auf die wichtigsten Kernpunkte des DVD-Players, nämlich Integrationfähigkeit, Bildsignale, Tonsignale, Anschlüsse und Decoder, fokussiert.
Aber auch das Bedienkonzepts eines DVD-Players sollte beim Kauf ausreichend Berücksichtigung finden. Achten Sie hier auf folgende Punkte:
Hat der Player eine ergonomische Fernbedienung, die auch im Dunkeln zu bedienen ist ? Ist die Menuführung klar verständlich, sind die verwendeten Symbole eindeutig? Funktioniert das Zusammenspiel zwischen Bildschirmmenü und Fernbedienung?
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Integration |
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Ein wichtiger Aspekt bei der Anschaffung eines DVD-Players ist die Möglichkeit seiner Integration in eine geplante oder bestehende Heimkino-Anlage bzw. in eine bereits vorhandenen Stereo-Anlage.
Grundsätzlich können Sie jeden DVD-Player an jedes TV-Gerät anschließen. Sie sehen dann ein Bild in guter Qualität und hören den Ton über die eingebauten Lautsprecher des TV-Gerätes.
Ist der DVD-Player als Basiskomponente für eine Heimkino-Anlage gedacht, ist es wichtig, dass genügend Anschluss-Buchsen für die Bild und Tonsignale vorhanden sind (s. Anschlüsse). Da die Normenvielfalt der Bild- und Tonsignale wächst, ist auf die Leistungsfähigkeit der Decoder zu achten. Möchten Sie den Ton des DVD-Players lediglich in Stereoqualität über die vorhandene HiFi-Anlage oder das TV-Gerät abspielen, erzielen Sie auch schon mit preiswerten Modellen hervorragende Ergebnisse.
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Bildsignale |
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Im Gegensatz zum Videorecorder speichert die DVD-Video Disk digitale Bilder in sehr hoher Qualität. Die Bildqualität ist hinsichtlich Auflösung (Schärfe) und Farbqualität bedeutend besser als der bei der gegenwärtigen PAL Norm vorgegebene Standard. Bei der Darstellung der DVD-Bilder auf dem TV-Gerät werden das konventionelle Seitenverhältnis 4:3 als auch das neue Format 16:9 mit voller vertikaler Auflösung unterstützt. Da die Bildqualität der DVD in jedem Falle besser ist als das was das TV-Gerät daraus macht, wird das TV-Gerät bei der Bildreproduktion zum Flaschenhals. Damit jedes TV-Gerät Bildsignale vom DVD-Player wiedergeben kann, stellt der DVD-Player die Bildsignale in verschiedenen Formaten an entsprechenden Schnittstellen (Anschlußbuchsen) zur Verfügung.
Das einfachste Bildsignal das ein DVD-Player abgibt ist das "Composite-" oder "FBAS-Signal". Dieses Bildsignal kann jeder Fernseher verarbeiten und es entspricht in der Qualität dem einer herkömmlichen TV-Sendung.
Bessere Ergebnisse erhält man schon über die S-Video Verbindung, die über eine Hosiden-Buchse oder über eine Scart-Buchse realsiert wird (s. Anschlüsse). Achten Sie darauf, dass Ihr TV-Gerät entsprechend vorbereitet ist. Bei der Verbindung über die S-Video Schnittstelle werden Helligkeits- und Farbsignal getrennt übertragen, wodurch sich systembedingte Moiree-Effekte vermeiden lassen. Die sichtbare Bildqualität ist erheblich besser.
Eine weitere Steigerung der Bildqualität erzielen Sie, wenn Sie Bildsignale im YUV-Komponenten- oder RGB-Modus übertragen. Aber nicht alle DVD-Player stellen diese Signalformen zur Verfügung. Zum anderen muß natürlich auch das TV-Gerät über die entsprechenden Eingänge verfügen. YUV-Signale bieten zwar die beste Qualität, entsprechende Eingänge findet man z.Zt. aber nur bei hochwertigen Projektoren, weniger bei TV-Geräten. Dafür findet man bei vielen TV-Geräten aber schon einen RGB-Eingang (Scart-Buchse). Sollten Sie also schon ein TV-Gerät mit RGB-Eingang besitzen, ist zu empfehlen, einen DVD-Player mit entsprechenden Ausgängen anzuschaffen. Allerdings lassen sich bei einigen TV-Geräten (meistens 50Hz Modelle) in der RGB-Betriebsart die Bildattribute "Farbe", "Helligkeit" und "Kontrast" nicht mehr vom TV-Gerät aus beeinflussen. In diesem Fall sollte darauf geachtet werden, dass der DVD-Player entprechende Einstellmöglichkeiten in seinen Menüs aufweist.
Ein weiterer Aspekt der beachtet werden sollte ist die Umwandlung von NTSC-Signalen. Importierte DVDs sind häufig in der amerikanischen TV-Norm NTSC gemastert (Ländercode 1). Einige DVD-Player können diese NTSC-Signale abspielen, es muß allerdings sichergestellt sein, dass Ihr TV-Gerät mit diesen fremden Signalen zurecht kommt. Aber viele DVD-Player besitzen einen Umschalter für NTSC und PAL60. In der PAL60 Betriebsart bleibt die Bildfrequenz bei 60Hz, das Farbsignal wird aber vom DVD-Player in die PAL-Norm umgewandelt. Damit kommen viele ältere TV-Geräte besser zurecht.
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Tonsignale Grafik hierzu |
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Natürlich kann man Filme von der DVD auch über die "normale Stereoanlage" oder über die TV-Lautsprecher hören, wenn man möchte sogar in Mono. Mehr Spaß macht es aber, wenn der Kinosound ins Wohnzimmer übertragen wird. Und das ist mit der DVD jederzeit möglich, wozu man unterschiedliche Tonformate nutzt. So trifft man bei DVD-Produktionen auf das analoge Dolby Surround Prologic Format und die digitalen Formate DolbyDigital/AC-3, MPEG-Surround und dts.
Bei den ersten DVD-Produktionen wurde der Kinosound noch ganz konventionell durch analoges Dolby Surround mit zwei Stereospuren realisiert (Fachkürzel 2.0). Beide Stereospuren tragen hier analog codiert vier Ton-Informationen (L, M, R + Raumkanal).
Neuere DVD-Produktionen arbeiten heute mit den o.a. digitalen Surroundverfahren. Allen digitalen Formaten ist gemeinsam, dass die Tonkanäle des Kinotons in komprimierter Form zu einem digitalen Signalstrom zusammengefasst werden. Die einzelnen Formate selbst unterscheiden sich dabei im Wesentlichen in der Datenrate. Sie gibt an, wieviele Bits pro Zeiteinheit von der DVD zum Decoder übertragen werden können. Außerdem bestimmt die Datenrate auch den Platzbedarf auf der Scheibe, den die Tonsignale einnehmen. Am Anfang der digitalen Tonformate standen DolbyDigital und MPEG Surround noch in einem Wettbewerb zueinander, der aber klar zu Gunsten von DolbyDigital entschieden wurde. Heute erscheinen im Markt neben DVD-Produktionen mit DolbyDigital zunehmend auch Produktionen mit dts Codierung. Der Grund liegt in der möglichen dreifachen Datenrate von dts, die eine wesentlich komplexere Musikinformation auf allen Kanälen ermöglicht.
Generell bietet ein DVD-Player mindestens zwei Möglichkeiten, den Ton an eine Anlage weiterzuleiten. Entweder man schließt den DVD-Player über die herkömmlichen zwei Cinch-Ausgänge (Audio Out) an einen Verstärker oder ein TV-Gerät an (man erhält dann nur konventionellen Stereosound und keinen digitalen Mehrkanalton) oder über einen Digital-Ausgang (optisch mit Lichtleiter oder koaxial mit Cinch-Kabel) der zu einem externen Decoder und/oder Mehrkanal-Verstärker führt.
Verfügt der DVD-Player über einen internen Decoder, besteht eine dritte Anschlussmöglichkeit über sechs analoge Ausgangsbuchsen (fünf Raumkanäle + Basskanal / Experten sagen daher 5.1).
Allerdings kommt bei DVD-Playern mit eingebautem Digital-Decoder hinzu, dass Filme mit konventionellem analogen Dolby Surround nicht decodiert werden können. Hierzu ist ein externer ProLogic-Decoder erforderlich.
Sicher ist auch, dass mit dem digitalen Surround der analoge Surround nicht abgelöst wird. Denn für die vielen Filme der siebziger und achtziger Jahre wird es nur in Ausnahmefällen Neuabmischungen in 5.1 Technik geben.
Fazit: Ob Ihre Kaufentscheidung auf einen DVD-Player mit separatem oder integrierten Decoder fällt hängt letztlich von vorhandenen Geräten ab. Generell kosten separate Einheiten meistens mehr, sind aber klanglich eher der Oberklasse zuzuordnen.
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Anschlüsse Flash Animation hierzu |
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Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten einen DVD-Player an einen Fernseher und/oder eine HiFi-Anlage anzuschließen. Die Standard-Verbindung in Europa ist hierfür die Scartbuchse.
Die Scartbuchse Die Scartbuchse ist die zentrale Schnittstelle des DVD-Players. Über sie laufen die Bild-, Ton- und Steuersignale zum TV-Gerät. Nun sehen zwar alle Scartbuchsen gleich aus, Unterschiede gibt es jedoch in der Beschaltung, die wiederum Einfluß auf die Bildqualität hat. Ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für ein DVD-Player Modell ist diese Scart-Verbindung. Um keine Fehlentscheidung zu treffen, beachten Sie die folgenden Punkte: Klären Sie zuerst die Frage, wie viele Scartbuchsen ihr DVD-Player haben sollte. Warum ? Hat ihr TV-Gerät nur eine Scartbuchse und betreiben Sie zusätzlich einen Videorecorder und/oder einen Sat-Receiver am TV-Gerät, wird es eng. Besser ist es in diesem Fall, ein Modell mit zwei Scartbuchsen zu wählen. An die zweite Scartbuchse des DVD-Players können Sie dann ggf. den Videorecorder oder ein anderes Gerät anschließen. Der DVD-Player ist in der Lage, diese Signale dann an das TV-Gerät weiterzuleiten. Hat ihr TV-Gerät nur eine Scartbuchse aber zusätzlich eine S-Videobuchse (Hosiden-Buchse, s. Bild) und ist der Videorecorder mit der Scartbuchse des TV-Gerätes verbunden, können Sie diese Hosiden-Verbindung zum Anschluß des DVD-Players verwenden. In diesem Fall muß der DVD-Player ebenfalls eine Hosiden-Buchse haben. Die nächste Frage sollte auf die Beschaltung der Scartbuchse zielen. DVD-Player liefern die Bildsignale in mehreren Qualitäten (s. Bildsignale). Sicher ist, dass jedes TV-Gerät ein Standard FBAS-Signal verarbeiten kann, das ist aber das unterste Qualitätsniveau. Kann ihr TV-Gerät aber über die Scartbuchse S-Video Signale oder sogar RGB-Signale verarbeiten, sollten Sie diese Möglichkeit nutzen. In diesem Fall benötigen Sie entsprechend beschaltete Scartkabel für die Verbindung. Neben den Bild- und Tonsignalen überträgt die Scartbuchse auch ein Schaltsignal. Mit Hilfe dieses Schaltsignals schaltet das TV-Gerät beim Start des DVD-Players automatisch auf den richtigen Eingang und steuert die Umschaltung zwischen 4:3 und 16:9 Modus.
S-Video / Hosiden-Buchse Verfügt Ihr TV-Gerät über eine Hosiden-Buchse (meist als AV2 oder AV3 Eingang bezeichnet) kann der DVD-Player alternativ auch über diese Buchse angeschlossen werden, vorausgesetzt, der DVD-Player stellt diese Schnittstelle bereit (in diesem Fall ist die zweite Scartbuchse am TV-Gerät nicht erforderlich). Die Qualität der Übertragung über die Hosiden-Schnittstelle ist besser als über die Standard-Beschaltung der Scartbuchse, die ja nur FBAS-Signale zuläßt. Beachten Sie aber, dass über die Hosiden-Buchse keine Tonsignale übertragen werden. Bei dieser Anschlussmöglichkeit müssen die Tonsignale für den Fernseher extra über angeschlossen werden, oder Sie benutzen zur Audio-Wiedergabe Ihre HiFi-Anlage.
Video Cinch-Buchse (FBAS) Einige DVD-Player stellen das Videosignal auch über eine einfache Cinch-Buchse zur Verfügung. Diese Anschlußmöglichkeit ist nicht zu empfehlen, da sie die Qualität der DVD nicht unterstützt.
Anschlüsse für Tonsignale Ist die Konfiguration der Anschlüsse für die Bildsignale noch überschaubar, so gestalten sich die Verbindungen für die Tonsignale schon komplexer. Da DVD-Player verschiedenen Tonnormen wie "DolbyDigital", "dts" und "MPEG Surround" unterstützen stellt sich als die zentrale Frage, in welcher Komponente wird das Tonsignal umgewandelt ? Genügt Ihnen einfacher Stereoklang reicht es aus, wenn Sie das TV-Gerät oder Ihre HiFi-Anlage als Audio-Wiedergabemedium nutzen. In diesem Fall schließen Sie Ihre HiFi-Anlage an die normalen Audio-Ausgänge an bzw. werden die Tonsignale über die Scartbuchsen zum TV-Gerät geführt. Möchten Sie jedoch Ihr Wohnzimmer in einen Kinosaal verwandeln, benötigen Sie einen externen Surround-Verstärker, der dann vom DVD-Player über den sogenannten "5.1 Ausgang", das sind 6 Cinch-Buchsen, angesteuert werden muß.
Möchten Sie die "5.1 Verbindung" nicht mit 6 Cinchleitungen realisieren, sollte Ihr DVD-Player über einen "optischen Digitalausgang" verfügen. Hat Ihr Surroundverstärker einen entsprechenden optischen Eingang, genügt zur Verbindung ein einfaches optisches Kabel (Glasfaserkabel).
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Decoder |
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Der Decoder im DVD-Player wandelt den digitalen Datenstrom der Tonsignale in analoge Tonsignale um, so dass die Tonsignale von jedem HiFi-Verstärker oder TV-Gerät wiedergegeben werden können. Grundsätzlich gibt jeder Standard DVD-Player die Tonsignale über zwei Schnittstellen an die Außenwelt ab. Zum einen können die Tonsignale als reines Stereosignal (ggf. mit Dolby Surround ProLogic Matrix) über zwei Cinch-Buchsen oder über eine Scart-Buchse weitergeführt werden. Zum anderen stehen die digitalen Tonsignale DolbyDigital/AC-3, MPEG-Audio oder dts immer an einer koaxialen "Digital Out" Buchse zur Verfügung.
Ist es Ihnen als stolzer Besitzer eines neuen DVD-Players wichtig, die volle digitale Tonqualität zu genießen, benötigen Sie zusätzlich zum DVD-Player einen externen Decoder, der die digitalen Tonsignale der "Digital Out" Buchse in 6 analoge Signale wandelt (5.1 Verfahren). Denn nur so erleben Sie den Kinosound zu Hause. Oder Sie entscheiden sich für einen DVD-Player mit integriertem Decoder. Einen solchen Player erkennen Sie immer an den sechs analogen Ausgängen (Cinch-Buchsen), die in der Regel als 5.1 Ausgang bezeichnet sind. Integrierte Decoder decodieren in jedem Fall DolbyDigital/AC-3 und MPEG-Audio Signale. Neuere Modelle decodieren zusätzlich auch dts Signale.
Für welchen DVD-Player man sich entscheidet, ob mit integriertem oder externem Decoder, ist eine Sache des Geldbeutels. Rein sachlich haben integrierte Decoder einen Nachteil: Sie bieten wenig Einstellmöglichkeiten für das Lautsprecher-Setup und die Tonqualität ist aufgrund geringerer Dynamik höchstens ausreichend. Erst bei den moderneren Universal-Playern (DVD-Audio/Video Playern) ist eine qualitative Verbesserung des Ton festzustellen.
Fazit: Kommt es auf den Euro nicht an, ist es besser einen einfachen DVD-Player ohne Decoder zu wählen und auf externes Equipment zu setzen. Denn leistungsstarke AV-Receiver bzw. Verstärker sind heute schon sehr preiswert zu haben.
Anmerkung: Verwechseln Sie einen internen Decoder nicht mit den in allen gängigen Playern vorhandenen "virtuellen Surround-Erzeugungssystemen" wie TruSurround, Virtual DolbyDigital oder Spatalizer. Diese Systeme versprechen zwar alle eine angeblich gute Räumlickeit der Tonwiedergabe ohne Surround-Lautsprecher, bleiben aber immer eine "Notlösung".
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