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 Basics / Grundlagen...  Heimkino Komplettsysteme
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Basics / Grundlagen...

Die Hauptkomponente aller DVD-Komplettanlagen und DVD-Kombinationen ist natürlich der DVD-Player. Die Qualität der hier verwendeten DVD-Laufwerke kann durchweg als Standard angesehen werden und man erhält bei allen Kombinationen eine durchweg hervorragende Bildwiedergabe. Die Wiedergabe und Decodierung der Tonsignale wird stark vom Gesamtkonzept der Kombination bestimmt. Hier trifft man auf einfache Ausführungen, die lediglich über einen eingebauten DolbyDigital-Decoder verfügen, bis auf Geräte, die alle Tonformate beherschen und sogar DVD-Audio oder SACD-Disks abspielen können.

Bei den entscheidenden Kriterien zur Beurteilung des integrierten DVD-Players kann hier grundsätzlich auf die Ratgeberseiten Ratgeber DVD-Player verwiesen werden.
Als wichtigstes Kriterium gilt hier, gleich ob DVD-Komplettsystem oder Kombination, wie das Bildsignal zum externen TV-Gerät übertragen werden kann. Nicht alle Systeme können hier mit zwei (wenn überhaupt mit einer!) Scartbuchsen und einem RGB-Ausgang aufwarten. In der Regel findet man hier einen Y/C-Ausgang (S-Video) an einer Hosiden-Buchse.
Lässt sich dies bei Komplettsystemen und DVD/Receiver-Kombinationen noch durch einfaches Hinsehen kontrollieren, wird das bei DVD-/TV-Kombinationen schon schwer. Wie hier die Bildsignale intern weiter verarbeitet werden bleibt oft ein Geheimnis.

Zwei weitere Kriterien scheinen ebenso nicht unwichtig zu sein. Um die nicht geringe Wärmeentwicklung der integrierten Verstärker in den Griff zu bekommen, werden oft kleine Lüfter zur Wärmeabfuhr verwendet. Lüfter sind mechanisch bewegte Teile, die möglicherweise, irgendwann einmal anfangen Geräusche zu entwickeln.
Zum anderen ist die Lebenserwartung eines DVD-Lasers nicht gleichzusetzen mit der der anderen integrierten Komponenten (TV-Gerät oder Receiver).

Aber auch das Bedienkonzepts der Kombination sollte beim Kauf ausreichend Berücksichtigung finden. Achten Sie hier auf folgende Punkte:

• Hat der Player eine ergonomische Fernbedienung, die auch im Dunkeln zu bedienen ist ?
• Ist die Menuführung klar verständlich, sind die verwendeten Symbole eindeutig?
• Funktioniert das Zusammenspiel zwischen Bildschirmmenü und Fernbedienung?

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Heimkino Komplettsysteme

Heimkino-Komplettanlagen bestehen aus einem einzigen Gerät, dem DVD-Player mit integriertem Receiver (DVD-Receiver). Dazu gehört ein Lautsprechersystem bestehend aus einem Subwoofer zur Wiedergabe des tiefen Frequenzbereichs und fünf Einzel-Lautsprecher (5.1 System zur Wiedergabe von DolbyDigital Ton).

• Lautsprecher und Receiver
Lautsprechersystem und Ausgangsleistung des Receivers sind eher für kleinere Räume geeignet. Bei größeren Räumen wird es eng (wo 300W draufsteht sind nicht immer 300W drin). Das mitgelieferte Lautsprechersystem ist in der Regel genau auf den Receiver abgestimmt und kann normalerweise nicht für andere Kombinationen verwendet werden. Nur die wenigsten Komplettsysteme erlauben zudem den Anschluss von Lautsprechern anderer Hersteller und schränken an diesem Punkt eine spätere Erweiterung sehr ein. Die mitgelieferten Lautsprecher bestehen meist aus fünf identischen Systemen (Satelliten) und einem mehr oder weniger kräftigen Subwoofer. Klanglich überzeugen diese Systeme nicht immer.
Die Verstärker im Receiver sind meist für Mehrkanal-Betrieb ausgelegt und die Wiedergabe einer normalen zweikanaligen (Stereo) CD klingt nicht immer überzeugend.
Diese Umstände sollten in jedem Fall vor der Entscheidung für ein Heimkino-Komplettsystem abgewogen werden.

Alle integrierten Receiver sind in der Lage DolbyDigital Signale zu decodieren. Möchten Sie auch die Tonformate Dolby Surround ProLogic II und/oder dts genießen, wird die Auswahl schon eingeschränkt. Nicht jeder Receiver kann diese Tonformate decodieren.

• Verkabelung
Es ist üblich, dass die Lautsprecherkabel mitgeliefert werden. Achten Sie darauf, dass die Lautsprecherkabel farblich gekennzeichnet sind. Das erleichtert die schnelle Verkabelung und Installation ungemein.
Nicht selbstverständlich ist, dass ein Kabel zum Anschluß des TV-Gerätes zum Lieferumfang gehört. Sollte es dennoch sein, ist mit Sicherheit nur ein einfaches S-Video Kabel beigepackt und kein Scartkabel.
Bei einigen, besonders kompakten, Komplettsystemen sind die Endverstärker (Leistungsteile) aus wärmetechnischen Gründen im Subwoofer-Lautsprecher integriert. In diesem Fall ist der Subwoofer über ein spezielles Kabel mit dem DVD-Receiver verbunden. Die Länge dieses Kabels ist endlich und kann nicht ohne weiteres verlängert werden. Dieser Umstand schränkt die Aufstellmöglichkeiten der Anlage ein.

• Setup
Damit nach der Installation die Anlage auch wirklich gut klingt und sich der Heimkino-Genuss einstellt, sollte das System vor der ersten Benutzung eingerichtet werden. Das erfolgt in der Regel über ein Setup-Menü, das auf dem Bildschirm des angeschlossenen TV-Gerätes angezeigt wird. Mit diesem Menü können Bildeinstellungen, Sprache für den DVD-Player sowie die Eigenschaften und der Standort der Lautsprecher eingegeben werden.
Bei Komplettsystemen ist die Konfiguration der Lautsprechersysteme meistens fest vorgegeben, was die Einstellung zwar erleichtert, die Flexibilität jedoch einschränkt.
Achten Sie darauf, das das Setup-Menü für Sie verständlich und die Bedienung einfach gestaltet ist.

• Anschlüsse
Da in einem Heimkino-Komplettsystem alle wichtigen Komponenten integriert sind, fallen die externen Anschlussmöglichkeiten bei den meisten Geräten entsprechend gering aus. Empfehlenswert ist ein zusätzlicher Digital-Eingang zum Anschluß externer Geräte. So kann z.B. die Qualität eines digitalen Sat-Receivers mit Digital-Ausgang voll ausgeschöpft werden. Möchten Sie (vieleicht später) einen DVD-Audio- oder SACD-Player anschließen, muss ein analoger 5.1-Kanal Eingang vorhanden sein. Sonst können Sie die erweiterte Wiedergabequalität dieser Scheiben nicht nutzen.
Auch eine Scartbuchse zum Anschluß des TV-Gerätes ist einem S-Video Anschluß mit Hosidenbuchse vorzuziehen.

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DVD-Receiver

Ob es um Erweiterungen hinsichtlich der Anschlußbuchsen geht, um die Verwendung anderer (besserer) Lautsprechersysteme oder um die Ausgangsleistung der Verstärker, die meistens nur für kleinere Räume ausgelegt sind. DVD-Receiver in Heimkino-Komplettsystemen sind hier immer ein Kompromiss.

Einige, wenn auch wenige, Hersteller bieten aber Kombinationen aus DVD-Player und Receiver, die diese Einschränkungen weitestgehend umgehen. Ausgangspunkt dieser Kombinationen ist der Anspruch, ein kompaktes Gerät mit möglichst viel Leistung und Bedienkomfort zu realisieren und weniger um einen günstigen Verkaufspreis. Diesen Anspruch zu erfüllen ist nicht immer ganz einfach.
Technisch betrachtet, müssen digitale Schaltkreise, die mit den verschiedensten Taktfrequenzen arbeiten, und analoge Kleinsignal-Verstärker zusammen in einem Gehäuse und mit einer gemeinsamen Stromversorgung zurecht kommen. In solchen Konstellationen wimmelt es nur so von Störsignalen, die das Ausgangssignal nicht unwesentlich beeinflussen können. Und hohe Verstärkerleistungen fordern dicke Ringkerntransformatoren, die entsprechend Platz benötigen. Das widerspricht oft den Wünschen nach einer kompakten Ausführung. Dem Wunsch nach kompakter Größe fallen natürlich immer die möglichen Anschlußmöglichkeiten zum Opfer.

Bei der Entscheidung für einen einzelnen DVD-Receiver sollten folglich die gleichen Kriterien wie bei der Wahl für Einzelkomponenten angesetzt werden. Also immer ausreichend Anschlußmöglichkeiten vorsehen, das gilt besonders für digitale Eingänge (Sat-Receiver), Scartbuchse mit RGB-Ausgang (bestes Bild) und analogem 5.1 Eingang, zum Anschluß eines externen DVD-Audio- oder SACD-Players.

Die Ausgangsleistung aller 5 Verstärker sollte so bemessen sein, dass Sie auch einmal größere Räume beschallen können, ohne dass sich gleich ein Dröhnklang einstellt. Um bei der Wahl der Lautsprecher möglichst flexibel sein zu können, ist auf eine möglichst niedrige Impedanz der Lautsprecher-Ausgänge zu achten.

Da gute DVD-Receiver und passende Lautsprechersets nicht gerade zu den preiswerten Komponenten zählen, bestehen Sie beim Kauf auf ausreichenden Möglichkeiten zu Hörproben in den Räumen, in denen die Anlage später stehen soll.

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DVD u. VHS-Recorder

Das Angebot der Hersteller umfasst auch Kombinationen aus DVD-Player und VHS-Recorder. Bei diesen Gräten handelt es sich in der Regel um eine Kombination aus einem DVD-Player der Einstiegsklasse und einem Standard VHS-Recorder.

Der Videorecorder-Teil besitzt einen eingebauten TV-Tuner mit Timer, so dass auch normale TV-Sendungen aufgezeichnet werden können. Einige Komponenten erlauben auch die VHS-Aufnahme mit HiFi-Ton. Allen Kombinationen ist eine "Copy-Funktion" gemeinsam, die ein direktes Überspielen der DVD auf ein VHS-Band ermöglicht, natürlich in VHS-Qualität und ohne DolbyDigital Ton ;-(.

Auf einen internen DolbyDigital- oder dts-Decoder muss man hier aber in der Regel verzichten. Eine Digital-Schnittstelle zur Übertragung der digitalen Tonsignale zu einem AV-Receiver ist aber in der Regel vorhanden. Damit steht, zusammen mit einem externen AV Receiver und einem Surround-Lautsprecherset, einer Erweiterung zu einem echtem Heimkino-Erlebnis nichts im Wege.

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DVD u. TV

Die Auswahl im Markt ist gering, aber es gibt sie doch, die Kombination aus TV-Gerät und DVD-Player. Verlockend ist die Tasache, dass keine Leitungen gelegt und keine zusätzliche Anschlüsse berücksichtigt werden müssen. Einfach einschalten, DVD einlegen und los gehts. Mit einer Bildqualität, die die herkömmlicher TV-Sendungen oder VHS-Wiedergaben weit übertrifft.

Aber der Ton...
Die hier verwendeten DVD-Player haben keinen internen Decoder zur Umwandlung der DolbyDigital- oder dts-Tonsignale. Die Tonwiedergabe erfolgt über das Audiosystem des TV-Gerätes, das den Ton lediglich in Dolby Surround ProLogic wiedergibt. Für eine echte Heimkino-Wiedergabe werden ein externer AV Receiver mit Decoder und ein 5.1 Lautsprecherset benötigt. Aus der Traum von der kabellosen Heimkino-Anlage. Richtige Heimkinofreude kommt hier nicht auf. Es ist eine Notlösung.

Bei den Leistungsmerkmalen für den DVD-Player gilt das, was im Ratgeber DVD-Player ausgeführt wird. Hier ist besonders auf die Anschlüsse-Vielfalt (Scart-Buchsen) zu achten.

Bei den Leistungsmerkmalen für das TV-Gerät gilt das, was im Ratgeber TV-Geräte ausgeführt wird.

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DVD u. Festplatten-Recorder

Der Einsatz von Festplatten wird für die Bildaufzeichnung unverzichtbar. Der Zugewinn an Qualität und Bedienungskomfort ist mit diesem Speichermedium enorm. In Verbindung mit einem DVD-Player oder DVD-Recorder ergeben sich komfortable Kombinationen.

Der DVD-Player
DVD-Player in Kombination mit Festplatten-Recordern erlauben das direkte Überspielen von DVDs auf die Festplatte. Richtig Sinn macht das, wenn der DVD-Player neben den normalen Video DVDs auch CD-Rs, CD-RWs und MP3-Files abspielen kann. Eine 40GB Festplatte kann immerhin bis zu 800 normale Audio-CDs (als MP3-Files) speichern.
Achten Sie beim Kauf also darauf, dass der integrierte DVD-Player diese Scheiben anstandslos wiedergeben kann. Von Vorteil ist, wenn das DVD-Laufwerk auch das Abspielen von JPEG-Bilddateien unterstützt, die auf eine normale CD gebrannt wurden. So kann die Festplatte als "Fotoalbum" verwendet werden.

Bei den Leistungsmerkmalen für den DVD-Player gilt das, was im Ratgeber DVD-Player ausgeführt wird. Hier ist besonders auf die Anschlüsse-Vielfalt (Scart-Buchsen) zu achten.

Der DVD-Recorder
Besonders komfortabel wird die Kombination, wenn anstatt des DVD-Players ein DVD-Recorder verwendet wird (der auch immer ein guter DVD-Player ist). Aufgrund der Kopierschutz-Richtlinien besteht hier aber keine Hoffnung auf 1:1 Kopien von DVDs.

Bei den Leistungsmerkmalen für den DVD-Recorder gilt das, was im Ratgeber DVD-Recorder ausgeführt wird.

Der Festplatten-Recorder
Festplatten-Recorder haben meist eine 40GByte oder größere Festplatte und sind häufig in Kombination mit einem (DVB-) TV-Tuner anzutreffen.
Durch die hohe Schreib-/Lesegeschwindigkeit des Festplattensystems ergeben sich besonders interessante und komfortable Funktionen wie Time-Shift oder Time-Slip, die das direkte, zeitversetzte Ansehen von TV-Sendungen ermöglichen. Wichtig bei den Leistungsmerkmalen des Festplattensystems ist eine Funktion, die oft als "Flexible-Recording" bezeichnet wird. Hier wird die Datenrate während der Aufnahme entsprechend der verbleibenden Aufnahmezeit stufenweise angepasst.

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