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Y/C Ein-/Ausgang

 
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   Kabelverbindungen
 
Y/C beschreibt eine Schnittstelle zur getrennten Übertragung der Helligkeits- und Farbinformation eines Videosignals. Eine andere Bezeichnung ist auch S-Video Ein-/Ausgang.


Bei Einführung des Farbfernsehens musste sichergestellt werden, dass die noch zahlreich vorhandenen Schwarz/Weiß Fernsehgeräte mit dem neuen "Farbsignal" zurecht kommen. Aus diesem Grunde wurden damals das Helligkeits-Signal (Y), das für Schwarz/Weiß ausreichte, mit der Farbinformation "zusammengemischt". Genau genommen sind beide Signale nach einem sehr komplexen Muster miteinander verkämmt.
Dieses heute antiquierte analoge Signalgemisch, man nennt es in der Fachsprache FBAS-Signal ist immer noch die Basis einer jeden TV-Sendung.
Durch die systembedingte Verschachtelung der beiden Komponenten ergeben sich bei der Trennung (die in jedem TV-Gerät, Videorecorder usw. vorgenommen wird) Störeffekte.
 

Diese Störungen kennt jeder Fernsehzuschauer z.B. an der Schlierenbildung am gestreiften Anzug des Nachrichtensprechers oder an unsauberen farbigen Kantenübergängen wie rotes Fußball-Trikot auf grünem Rasen.
DVD-Player, Camcorder, Videorecorder und andere digitale Geräte verarbeiten Helligkeits- und Farbwerte generell getrennt. Es wäre also schade, beide Komponenten nur wegen der Übertragung zum Monitor (TV-Gerät) wieder zu verkämmen. Hier bietet sich die getrennte Signalübertragung an, für die die Y/C-Schnittstelle geschaffen wurde. Die ersten Geräte mit einer Y/C-Schnittstelle waren S-VHS Videorecorder, worauf sich S-Video als zusätzlicher Begriff für diese Schnittstelle etablierte.
 


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Nubert