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Lithium-Ionen Akkus

 
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Lithium-Ionen Akkus besitzen eine relativ hohe, volumenbezogene Energie (ca. 400 mWh/cm³ und mehr). Dadurch können sehr kompakte Bauformen realisiert werden. Sie lassen sich bis zu 1200 mal nachladen, wobei die Selbstentladung im Monat bei nur ca. 8% liegt. Die Ladezeit beträgt zwischen zwei und drei Stunden. Einen Memory-Effekt gibt es nicht. Außer der größeren Betriebszeit spielt bei Lithium-Batterien auch die höhere Zellenspannung von 3 V eine wichtige Rolle.


Die jüngste Generation von Digital-Kameras, Handys und Camcordern ist mit zahlreichen automatischen Funktionen ausgestattet, die viel Energie, bei relativ hoher Leistung, benötigen. Deshalb sind Lithium-Batterien für heutige Fotoapparate besonders gut geeignet. Beim Aufladen wird Lithium aus dem Li2MnO2 in Ionenform in ein Kohlenstoffgitter der negativen Elektrode eingelagert und beim Entladen wieder abgegeben. Die Li-Ionen "swingen" praktisch zwischen den Elektroden hin und her. Deshalb wird die Li-Ionen-Batterie auch oft als Swing-Batterie bezeichnet.


Lithiumionenakkus haben den Nachteil, daß sie mit einer einzigen Überladung oder Tiefentladung stark beschädigt werden können. Aus diesem Grund sind in den Ladegeräten entsprechende Schutzmaßnahmen eingebaut. Lithium-Ionen Akkus können bis zu 1200 Ladezyklen erreichen.

Die Lebensdauer der Lithium-Ionen Akkus ist auch bei bester Pflege begrenzt und beträgt in der Regel nur 3 bis 5 Jahre ab Herstellung. Die Alterung setzt auch ein, wenn der Akku nicht benutzt wird. Allerdings wird der Akku nicht komplett unbrauchbar sondern verliert mit dem Alter lediglich etwas seiner Kapazität.

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