CompactFlash-Card
Die CompactFlash-Card (CF-Card) ist ein mobiles Speichermedium und gehört zur Gruppe der Flash-Speicher, besitzt also keine mechanischen Speicher-Elemente. Sie findet hauptsächlich in Digital-Kameras Verwendung. Eingeführt wurde die CompactFlash-Card 1994 von der amerikanischen Firma SanDisk. Seit 1995 kümmert sich die CompactFlash Association um die Standardisierung.
CompactFlash-Karten gibt es in zwei Ausführungen. Typ I mit den Abmessungen 43 x 36 x 3,3 mm und Typ II mit 5mm Dicke. Damit ist die CF-Card halb so gross wie eine PC-Card.
Die CompactFlash-Card besitzt einen eingebauten Controller (Steuer-Elektronik), der den Schreib-Lese-Vorgang steuert. Vorteil dieser integrierten Lösung ist, dass Speicher und Controller immer zusammenpassen.
Die Versorgungsspannung der CompactFlash-Card beträgt in der Regel 3,3V, die über den jeweiligen Slot erfolgt. Einige CompactFlash-Cards kommen auch mit einer 5V Versorgung zurecht.
Die Steckverbindung der CompactFlash-Card ähnelt der der PC-Card, hat aber nur 50 statt 68 Pins.
CompactFlash-Cards gibt es in Abstufungen bis zu Speicherkapazitäten von 3GByte (Stand April 2003).
Innerhalb der Flash-basierten Speicherkarten gehört die CF-Card zu den preiswertesten Vertretern.
Seit 2001 gibt es von SanDisk eine CompactFlash-Card Ultra, die eine höhere Datentransferrate bis zu 2,8GByte erreicht. Die CF-Ultra ist voll kompatibel mit der Standard CF-Card.
LesegeräteZum Datentransfer nutzen die CF-Cards die bei Festplatten übliche ATA-Schnittstelle. Aus diesem Grund lassen sich CF-Cards über einfache Adapter in PC-Steckplätze von Notebooks betreiben. Zum anderen gibt es spezielle Lesegeräte mit USB- oder Parallel-Schnittstelle, die an jeden PC angeschlossen werden können.
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