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DCF

 
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   DPOF
   EXIF-Format
 
DCF ist die Abkürzung für Design Rule for Camera File System und beschreibt eine Spezifikation für ein geräteübergreifendes, herstellerunabhängiges Dateisystem zum Einsatz bei Digital-Kameras.

DCF-kompatible Kameras speichern ihre Daten nach einem genau festgelegten Schema ab, so dass diese unter DCF-kompatiblen Geräten ausgetauscht werden können. Die DCF-Spezifikation basiert auf dem EXIF-Format (EXIF = Exchangeable Image File-Format). Beim EXIF-Format handelt es sich im Prinzip um eine JPEG- oder TIFF-Datei, ergänzt um die Aufnahmedaten wie Zeit, Datum, Belichtungsdaten, Brennweite und Kompressionsgrad.

Beim Betrachten der digitalen JPEG- oder TIFF-Bilder mit einem herkömmlichen Bildbearbeitungsprogramm lassen sich die EXIF-Daten nicht sehen.
In der Regel werden Digital-Kameras aber mit passender Software ausgeliefert, die EXIF-Daten sichtbar macht.

Die DCF-Spezifikation schreibt vor, dass jede Bilddatei eine 160 x 120 Pixel große JPEG-Miniaturansicht beinhaltet und dass die letzten 4 Zeichen des 8 Zeichen langen Dateinamens eine Zahl von 0001 bis 9999 darstellen und dass die entsprechende Dateien in einem maximal 8 Zeichen langem Ordner, durchnumeriert von 100 bis 999 (3 ersten Zeichen des Ordnernamens) abgelegt werden. Diese Ordner müssen ihrerseits in einem Hauptordner mit der Bezeichnung "DCIM" abgelegt werden.

Welchen Nutzen bringt der DCF-Standard?

Manche Aufnahmen gelingen nur mit ganz bestimmten Kamera-Einstellungen. Sie kennen das Problem. Eine Aufnahme ist Ihnen besonders gelungen und später fragen Sie sich "welche Blende, oder Belichtungszeit war das damals? wie war die Entfernungseinstellung ? usw."

Diese Daten speichert der DCF-Standard in einer EXIF-Datei, auf die Sie jederzeit zugreifen und alle Einstellungen nachvollziehen können.



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