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DVD-RAM

 
 Überblick

   Die Besonderheiten
   Aufbau der DVD-RAM
   Zonen und Sektoren
   Kompatibilität

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   DVD-Recording
   Phase-Change-Technologie
   www.dvdram.ch
   www.dvd-forum.ch
 
Neben DVD-RW und DVD+RW steht der Begriff DVD-RAM ebenfalls für ein wiederbeschreibbares DVD-Medium. Das DVD-RAM Medium ist offizieller Standard des DVD-Forums und wurde 1998 erstmals von Panasonic vorgestellt.

Mit 4,7GByte fasst die einseitige DVD-RAM die gleiche Datenmenge wie DVD-RW/+RW. Es gibt aber auch doppelseitige DVD-RAMs mit entsprechend doppelter Kapazität.

Die Arbeitsweise der DVD-RAM unterscheidet sich wesentlich von der der anderen wiederbeschreibbaren Formate.

Die Besonderheiten

Der erste sichtbare Unterschied ist die mechanische Ausführung. Je nach Medientyp ist die 12cm Scheibe in einer Cartridge (Schutzhülle, ähnlich wie bei der MiniDisc) versiegelt. Besondere DVD-RAM Rohlinge ermöglichen aber auch das Herausnehmen der Disc aus der Cartridge, so dass ein Abspielen in konventionellen DVD-ROM Laufwerken möglich ist. Beschreiben lässt sich die DVD-RAM aber nur, wenn sie sich in der Cartridge befindet.
Die wesentlichen nicht sichtbaren Unterschiede gegenüber DVD-RW und DVD+RW sind die 100.000 Schreib-/Löschzyklen (1000 Zyklen bei den anderen Medien), eine andere Anordnung der Daten und eine Schreib-/Lese-Geschwindigkeit (Datenrate) von > 22MBit/sec. Da die Schreib-/Lese-Geschwindigkeit wesentlich höher ist, als sie für eine normale Videoaufzeichnung nötig ist, ergeben sich für den Einsatz in DVD-Videorecordern zusätzliche Möglichkeiten wie gleichzeitige Aufnahme und Wiedergabe (Time-Slip) und zeitversetzte Wiedergabe.

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Aufbau einer DVD-RAM
Der Schichtenaufbau ähnelt dem der DVD-RW. Der Laser arbeitet mit einer Wellenlänge von 650nm. Wie bei der CD-RW wird zum Speichern eine Farbschicht aus einer Metalllegierung (engl. alloy) verwendet, deren atomares Gefüge durch die Phase-Change-Technologie verändert wird.

In die transparente Substratschicht der DVD-RW ist eine sinusförmig gewundene Datenspur gepresst, die in 24 konzentrische Kreise (Zonen) eingeteilt ist.
Die DVD-RAM verwendet das "Wobbled Land and Groove" Verfahren. D.h. die Daten werden im Gegensatz zum DVD-R/DVD+RW System in den vorgepressten Vertiefungen (Grooves) und den dazwischen liegenden Erhöhungen (Lands) gespeichert. Hierdurch besteht eine maximale Sicherheit hinsichtlich möglicher Lesefehler.
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Zonen und Sektoren

Die DVD-RAM ist in 24 konzentrische Kreise eingeteilt, die man Zonen nennt. Jede Zone beinhaltet Sektoren. Jeder Sektor beginnt mit einer Adressse. Die äußeren Zonen enthalten mehr Sektoren als die inneren.
Durch die Aufteilung in Sektoren und deren Adressierung ist es möglich, sofort an jede beliebige Stelle auf der DVD-RAM zu "springen", Sektoren erneut zu lesen, oder beliebig lange Lesepausen einzulegen. Sektoren können auch einzeln gelöscht bzw. neu beschrieben werden.
DVD-RAMs rotieren nach der Methode "Zoned CLV" (ZCLV) anstelle der üblichen CLV (Constant Linear Velocity), wo sich die Winkelgeschwindigkeit ständig ändert. Innerhalb jeder Zone werden die Daten mit der CAV-Methode (Constant Angular Velocity) gelesen und geschrieben, wobei sich die Winkelgeschwindigkeit in jeder Zone ändert und so eine konstante mittlere Lineargeschwindigkeit erreicht wird.

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Kompatibilität
Da die für DVD-RAMs verwendeten Verfahren für Modulation und Fehlerkorrektur die gleichen sind wie für DVD-Video und DVD-ROM, wird die Kompatibilität zwischen verschiedenen Geräten verbessert. Mit den Systemen DVD-RW und DVD+RW ist das DVD-RAM System nicht kompatibel. Handelsübliche DVD-Player werden erst in Zukunft bespielte DVD-RAMs abspielen können.

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