DVB
DVB ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting. DVB umfasst diverse, untereinander kompatibler, Standards zur übertragung digitaler Fernsehsignale. Dies schließt die Übertragung über Satellit (DVB-S), über Kabel (DVB-C) und über terrestrische Sender (DVB-T) ein. Durch Datenreduktion (MPEG-2), Bitfehlerkorrektur und angepasste Modulationsverfahren sind eine Vielzahl von Diensten auf bereits vorhandenen Übertragungswegen möglich.
Für die Übertragung der Signale wird hierfür gemäß dem DVB-Standard eine 64-Quadratur-Amplituden-Modulation (QAM) verwendet, wodurch sich bei einer Kanalbandbreite von in Europa üblichen 8 MHz eine Datenrate von 38 Mbit/s ergibt. Diese lässt sich unter Verwendung einer 256-QAM sogar auf 51Mbit/s steigern. Der Übergang zur digitalen Übertragungstechnik ermöglicht eine wesentlich effizientere Nutzung des Frequenzspektrums, sowie mehr Flexibilität bei der Aufteilung der Übertragungskapazität. Dies steigert in vieler Hinsicht den Nutzen des Rundfunkteilnehmers, welcher von besserer Bildqualität und mehr Bedienerfreundlichkeit profitieren kann.
Digitale ProgrammeDie digitalen Programme müssen eine Gesamtübertragungsrate unter sich aufteilen, welche sich aus der Zahl der Übertragungskanäle und der jeweiligen Modulationsstufe ergibt. Hierbei werden nicht alle Programme mit der gleichen Datenrate übertragen und je nach Auflösung in vier Qualitätsstufen von LDTV mit 1,5 Mbit/s bis HDTV mit 24-30 Mbit/s unterteilt. Die Anzahl der übertragbaren Programme hängt von der Gesamtübertragungsrate und der jeweiligen Qualitätsstufe der einzelnen Programme ab.
| Qualitätsstufe |
Übertragungsrate |
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Low Definition TeleVision |
1,5 Mbit/s |
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Standard Definition TeleVision |
4-6 Mbit/s |
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Enhanced Definition TeleVision |
8 Mbit/s |
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High Definition TeleVision |
24-30 Mbit/s |
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