Dolby Surround ProLogic
Dolby Surround ProLogic (DSPL) ist der Wechsel vom klassischen Stereoklang zum großartigen Raumklang.
Er begann 1982 als Kinofilme und Soundtracks mit ent-sprechender Codierung das erste Kinofeeling nach Hause brachten.
DSPL ist ein analoges System und der Vorläufer der heutigen digitalen Tonformate. Im Gegensatz zum digitalen Dolby System (Dolby Digital/AC No.3) arbeitet DSPL noch mit zwei anstatt mit sechs Kanälen. So können bestehende Stereo-Abspielgeräte als Träger für die Toninformation weiter genutzt werden. Voraussetzung, die Tonsignale werden während der Aufnahme entsprechend codiert und vor der Wiedergabe decodiert.
Wie das geht?Der Tontechniker mischt den Soundtrack von allen produzierten Tonkanäle auf die vier Kanäle Links, Rechts, Mitte und Raumkanal ab. Diese vier Signale werden in einem Encoder (Fachbegriff Dolby Surround-Matrix) auf zwei Tonkanäle codiert. Diese zwei Tonkanäle entsprechen dem Stereoton eines TV-Signals, einer Videocassette oder einer DVD.
Diese beiden Tonkanäle können jederzeit über ein zweikanaliges Stereosystem abgespielt werden (man hört aber nur den bekannten Stereoklang).
Will man aber den originalen Mehrkanalton hören, muss man die beiden Kanäle L und R wieder mit eine "Dolby Stereo Decoder" decodieren. Solche Decoder sind in entsprechenden Verstärkern, Receiver oder TV-Geräte vorhanden. die auch die passenden Leistungsverstärker zum Treiben der fünf Lautsprecher (Links, Rechts, Mitte und Raumkanal) besitzen.
Dolby Surround ProLogic zeigt jedoch einige Schwächen. Der Surroundkanal ist nur monophon und besitzt einen beschnittenen Übertragungsbereich von 100-7.000 Hz. Ebenso kommt es zu Überschneidungen zwischen den Nachbarkanälen.
Aus diesem Grund stellten die Dolby Labors im Juni 2000 ein überarbeitetes System, das Dolby ProLogicII System vor.
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